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Bilanzen der Bistümer: Das versteckte Vermögen der katholischen Kirche
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Immobilien, Aktien, Beteiligungen: Das Vermögen der katholischen Kirche in Deutschland ist riesig. So setzt es sich zusammen.

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kai.friedrich 30.05.2019, 20:12
1. Kirche ist out

Und warum das so ist, steht in diesem Artikel! Beschämend das der Staat und damit wir Bürger jeden Monat zur Kasse gebeten werden, auch wenn man überhaupt nicht in der Kirche ist. In dieser Institution passiert seit Jahren nix, vor allem in der Katholischen...

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DerQQ 30.05.2019, 20:16
2. Wo ist das Problem?

Wo ist das Problem, wenn wir Deutschen das gerne Monat für Monat bezahlen? Ist ähnlich wie beim Fußball. Da beschweren sich auch 99% der Leute über die enormen Summen und trotzdem bezahlen sie Unmengen an Sky, Eintritten oder dem jährlichen Trikot.

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luciust 30.05.2019, 20:17
3. Ende des Steuerprivilegs

Und genau deshalb muss endlich eine Diskussion in Deutschland darüber geführt werden, ob die Religionsgemeinschaften ihr Recht nach Art. 140 GG in Verbindung mit Art. 137 Abs. 5 Weimarer Reichsverfassung (WRV) weiterhin Steuern eintreiben dürfen. Und es würde sehr schnell den erzkonservativen Kräften ihre Machtbasis schmälern, wenn die Kirchen nur noch Spenden ihrer Mitglieder bekommen dürfen. Dann würden einige Themen, wie Zölibat, Frauen und Laien ganz neuen Schwung bekommen. Und nicht nur in Deutschland, mit ihren hier erzielten Steuern querfinanzieren sich die Kirchen nämlich auch anderswo.

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gottschi21 30.05.2019, 20:23
4. Und ewig grüßt der SPIEGEL...

mal wieder einer der einseitigen, "hach ist die Kirche so reich" Artikeln. Milliardenwerte in der Bilanz haben nichts mit Reichtum zu tun. Solange die Aufwendungen fast ausschließlich zur Glaubensverkündung und in den Sozialen Bereich gehen, ist da überhaupt nichts falsch dran. Dies wurde im Artikel - wenig überraschend - aber allenfalls am Rande erwähnt. Schade, reißerisch aber wenig dran (drin). Sorgt bestimmt wieder für mächtig Clicks und gehässige Kommentare... Zweck scheinbar erfüllt...

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iffelsine 30.05.2019, 20:24
5. Sind doch Kirchengebäude seit Jahrhunderten die

mit Abstand größten Gebäude in den Ortschaften gewesen. Tausende von Tebarzen lebten in Saus und Braus und wenn Geld fehlte, kamen tolle Ideen wie z.B. die Ablassbriefe auf. Und statt das Vermögen beispielsweise für Kost & Logis der Millionen von Merkel gerufenen Flüchtlinge auszugeben, wird gebunkert und diese Art der Nächstenliebe lieber dem Steuerzahler überlassen. Da die Kirchen das Internet erfolgreich verdrängt haben ( sie haben ja 10G direkt im Himmel), sind sie ohnehin bald weg, vielleicht noch drei/vier Generationen und dann landet das Vermögen beim Staat...

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ddcoe 30.05.2019, 20:27
6. Das ist nicht neu

Mehr Heuchelei als in der Katholischen Kirche ist weltweit schwer zu finden. Egal ob es ums Vermögen, oder das eigene Arbeitsrecht geht. Es ist überfällig, das unser Staat jede weitere Unterstützung der Kirchen einstellt - das ist schon lange keinen Bezieher von Grundsicherung mehr zu vermitteln. Keine Angst - hungern wird die Kirche auch ohne Staatsknete nicht.

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brotherandrew 30.05.2019, 20:29
7. Der ...

... Bericht sagt zwar am Anfang, dass es keinen "Konzern Kirche" gibt, sondern eben nur Bistümer, Ortsgemeinden, Stiftungen u.a., also lauter einzelne Rechtsträger, die eben mehr oder weniger Vermögen besitzen. Dennoch wird dann später doch der Versuchung nachgegeben, von "der Kirche" pauschal zu reden. Tatsächlich dürfte die katholischen Rechtsträger kirchlicher Einrichtungen u.a. in Deutschland eher die Ausnahme darstellen.

Interessant ist natürlich, dass die katholische Kirche gerade dort wächst, wo ihre kirchlichen Einrichtungen arm sind und dort schrumpft, wo sie reich sind.

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wiesenflitzer 30.05.2019, 20:29
8. Was soll man dazu schon schreiben?

-Wasser predigen, Schampus saufen-, das war schon immer das Credo der meisten geistlichen „Würden“-Träger. Warum sollte sich das ändern? Kirche ist Macht und Macht ist geil.
Und trete ich fehl, gehe ich ins Kämmerlein, erzähle meine Sünden, werde befreit und alles ist prima.
Unfassbar, das es so etwas im Jahre 2019 noch gibt.
Na ja; Halt du sie dumm, ich halt die arm, funktioniert immer noch.

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Gudrun3 30.05.2019, 20:31
9. Jetzt anzumerken, dass die Kirche da gern mal ne Milliarde den Armen

hier spenden könnte, wäre natürlich Stammtischparole. Denn Populismus ist, was das Volk will, und das ist bekanntlich nicht gut. Außer natürlich, es will Kapitalismus statt Sozialismus, nicht wahr.

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