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Bilderberg-Konferenz: Mächtig überschätzt
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Die Bilderberg-Konferenz ist ein Beispiel dafür, wie Geheimhaltung Argwohn weckt. Sollte sie deshalb abgeschafft werden? Nein. Aber ignorieren dürfen wir sie gerne - wenn wir sonst genau hinschauen.

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tölpell 11.06.2015, 05:58
1. so so

der spiegel unterstütz dieses typen anscheinend. wieso sonst werden die bilderberger plötzlich öffentlich und dann noch so harmlos dargestellt. und im gleichen zug mit dem finger auf andere zeigen..... sogar der club of rome und der relations club werden auf einmal öffentlich genannt !

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enerbanske 11.06.2015, 06:16
2. Unbedeutend

Es ist relativ egal, wer sich wo mit wem trifft. Dank Internet ist es heute relativ leicht, festzustellen, wo die Fäden zusammenlaufen, die das Marionettentheater "Welt" steuern. Das Ergebnis dürfen wir täglich live erleben.

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question2001 11.06.2015, 06:33
3. Nicht hinschauen?

Wieso denn das?
Wenn sogar auf den Po von Kim Kardashian geschaut wird kann man auch weiterhin auf Bilderberg schauen, zumal das bisher so gut wie nie der Fall war.
Dass da jetzt auch Frauen dabei sind, und das Bild des Zigarre rauchenden Männerclubs nicht (mehr) passt, ist weiß Gott kein Grund anzunehmen dass da alles mit rechten Dingen zugeht.

Dass da keine Finanzjuden und Echsenmenschen mauscheln ist dann aber eine so alberne Verharmlosung dass man tatsächlich auf die Verschwörungsidee kommen könnte der Artikel selbst soll ablenken von der Veranstaltung.
Ich nehme aber mal an dass der junge Autor noch nicht teilnehmen durfte, und somit nicht zu dem potentiellen Verschwörerkreis gehört. Ob sein "mächtiger Verlagsleiter" ihm das einflüsterte? Vermutlich auch nicht.

Klar ist dennoch dass dort der Schulterschluss von Marktliberalen quer durch Politik, Wirtschaft und Medien verfestigt wird. So im Sinne von – Deregulierung und Senkung der Staatsquote führen zwar leider zu gewissen menschlichen Opfern, sind aber unterm Strich alternativlos. Und wer das wisse, nämlich sie die Oberwichte, sorry, Oberwichtigen, der Welt die würden schon dafür sorgen, zwinker, zwinker, dass es da keine Experimente seitens irgendwelcher gefährlicher Visionäre gibt.

Das hat nichts damit zu tun dass auch der Lobbyismus in Berlin ein demokratisches Krebsgeschwür ist das geheilt werden muss. Zunächst durch Durchleuchtung.
Allein die Ungleichverteilung der Kräfte und Finanzmittel sorgt automatisch für ein Untergewicht von sozialen und ökologischen Belangen. Da muss man natürlich AUCH hinschauen.
Generell sollte man überhaupt, statt auf den Po von Kim, mehr darauf schauen welche Mechanismen wirken um die Interessen der Privilegierten in unser Machtsystem zu penetrieren, durch politische Absprachen, den Tenor der Berichterstattung, usw..

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marthaimschnee 11.06.2015, 06:36
4.

Dumm ist nur ein Punkt und das völlig unabhängig davon, ob die Verschwörungen im stillen Kämmerlei oder direkt per Lobbyismus vor aller Augen stattfinden: sowie es um Geld geht (und bei den Reichen und Mächtigen geht es IMMER um Geld), entsteht der Eindruck, unsere Staatsform wäre "Korruption"!

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Ingridsagt 11.06.2015, 06:41
5. Sehr guter, ausgewogener Artikel, der die Dinge

in die richtige Perspektive setzt.

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dasdondel 11.06.2015, 06:49
6. Verschwörungstheorie ?

oder laut SPON : Nicht-Verschwörungs-Theorie. Sie wissen doch genauso wenig ! Bitte gehen Sie dort hinein und berichten Sie.

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bmvjr 11.06.2015, 06:58
7. Nicht neu

sondern solche Treffen derer, die sich als die Erhabenen duenken, die dem braesigen Schmalspurwissen der Masse da draussen ihre besondere Stellung, ihren Einfluss, ihre Kontakte und Weltsicht entgegenstellen, hat es schon immer gegeben. Dass da auch einige Leutchen dabei sind, weil es irgendwie auszeichnet, dabei zu sein, ist eine andere Sache. Auch ist der Nutzwert solcher Veranstaltungen in Sachen Networking ungemein hoch. Und man kann mal in einer Sprache sprechen, ohne Widersacher oder Querdenker, die den alltaeglichen Sorgenschmuddel der gewoehnlichen Menschen da draussen an die festlich gedeckte Tafel bringen. Um dass zu erhalten, ist ein wenig Geheimniskraemerei schon notwendig - wo kaeme man sonst hin.

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uschikoslowsky 11.06.2015, 07:11
8.

Interessant, wie intensiv SPON sich plötzlich an den Bilderbergern bzw seinen Kritikern abarbeitet und diese allesamt in die Verschwörungsecke stellt. Schaut man mal im SPON Archiv nach "Bilderberger" sucht, findet man 2010, 2013 und 2014 je einen Artikel - und 2015 gleich zwei.

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medienhoppel 11.06.2015, 07:20
9. Schwarzes Loch

Wenn man etwas überhaupt nicht kennt außer dem Namen der Veranstaltung, wie kann man dann zu der "fundierten" Erkenntnis gelangen, das werde völlig überschätzt und sei unwichtig?

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