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Billiges Geld: Merkel verteidigt Draghi
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Unionspolitiker, angeführt von Wolfgang Schäuble, attackieren EZB-Chef Draghi für seine lockere Geldpolitik. Kanzlerin Merkel hält die Kritik laut einem Bericht für überzogen. Auch Draghi wehrt sich.

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auf_dem_Holzweg? 22.04.2016, 10:48
1. natürlich verteidigt sie Draghi

hat sie doch in Ihm einen Sinnesgenossen gefunden der brav das macht was sie will. Mir scheint langsam Merkel nutzt konsequent alle Möglichkeiten sämtliche Vorteile Deutschland zu vernichten - und zwar weltweit. Es ist ja mittlerweile nicht nur die ein oder andere Stellungnahme Merkels fraglich, sondern nahezu sämtliche.

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sfk15021958 22.04.2016, 10:52
2. Ich hab den Eindruck, Frau Merkel bemüht...

...sich weiterhin die Zustimmung zur CDU-Politik unter 25 % zu bringen. Weder in den USA noch in der Euro-Zone hat die 0,0%-Zinspolitik geholfen, sondern nur Verwüstungen im Renten- und Versicherungswesen angerichtet. Reformpolitik wäre angesagt, business as usual (Schulden machen in den südeuropäischen Euro-Staaten) ist angesagt.

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watch15 22.04.2016, 10:52
3. Herr Schäuble hat's wohl noch nicht kapiert?

Das ist die EZB und nicht eine Deutsche Bundesbank. Die speziellen Interessen der Deutschen (Sparer, Rentner, Geringverdiener), auch im Hinblick auf die Vermögen und Altersversorgungen interessieren Herrn Draghi NICHT.

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der.tommy 22.04.2016, 10:53
4.

Schön und gut nur erreicht die EZB ihr Ziel nicht. Billiges Geld allein ist nicht genug und bläht über kurz oder lang nur blasen an den Börsen und im immobiliensektor auf. Auf grosser breite führt billiges Geld hingegen nicht dazu, dass die Menschen mehr Geld ausgeben. Im Gegenteil. Gerade in Deutschland haben die Menschen Angst um ihr Erspartes. Zinsen bekommen sie kaum noch. Und risikoreiche Investments kann sich nicht jeder erlauben. Es wird also auf breiter Front über kurz oder lang eher ein unverzinstes "beiseiteschaffen" von Geld einsetzen.

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rjo42565 22.04.2016, 11:01
5. War auch fast zu erwarten

von Merkel sin schon seit längerem keine wirklich guten Worteldungen mehr gekommen. Ganz zu schweigen von ihren für Deutschland wichtigen Entscheidungen.

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Andreas1979 22.04.2016, 11:05
6. Das Merkel Den Draghi verteidigt ist klar,

sie hat ihm zu verdanken, dass kein Land in der EU eine Staatspleite melden musste und damit die politische Stabilität auf dem Rücken unseres Geldes gewahrt bleiben. Doch die Frage ist nur, ob es so bleibt. In Frankreich, Dänemark, Niederlande, Österreich uvm. Sprießen die unliebsamen Rechten wie Unkraut aus dem Boden. Eine weitere Amtszeit von Merkel wird sie wie Kohl überleben, aber ihre Partei kaputt machen und dabei die AFD weiter fördern.

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muellerthomas 22.04.2016, 11:05
7.

Zitat von auf_dem_Holzweg?
hat sie doch in Ihm einen Sinnesgenossen gefunden der brav das macht was sie will. Mir scheint langsam Merkel nutzt konsequent alle Möglichkeiten sämtliche Vorteile Deutschland zu vernichten - und zwar weltweit. Es ist ja mittlerweile nicht nur die ein oder andere Stellungnahme Merkels fraglich, sondern nahezu sämtliche.
Wie sollte die Geldpolitik der EZB denn Ihrer Meinung nach aktuell aussehen?

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RioTokio 22.04.2016, 11:06
8.

Merkel geht gezielt den Weg in die Transferunion.

Schon die illegalen Geldüberweisungen nach Griechenland zeigen dies.
Nun stimmt sie Draghis Nullzinspolitik zu die deutsche Sparer kalt enteignet und die privaten Rentenversicherungen ruiniert.
Draghi kauft gezielt Staatsanleihen auf - nur der Umweg über z.B. italienische Banken - verdeckt, dass dies glasklare - verbotene - Staatsfinanzierung durch die Druckerpresse ist.

Die CDU war früher garant für konservative, solide Wirtschafts- und Sozialpolitik im Interesse des Landes. Merkel hat sich davon total abgekoppelt und macht Politik im Interesse von irgendwem auf dieser Erde.

Aber was solls - eine CDU - SPD Koalition, zur Not noch mit den Grünen, sichert ihr die Macht, auch über 2017 hinaus...

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muellerthomas 22.04.2016, 11:07
9.

Zitat von sfk15021958
business as usual (Schulden machen in den südeuropäischen Euro-Staaten) ist angesagt.
In Spanien ist die Staatsschuldenquote zuletzt gesunken und in Spanien, Italien, Portugal sind die Staatsausgaben seit 2010 zuum Teil massiv gesunken - genau das hat dann ja zu dem Ergebnis der Dauerrezession mit am Ender steigenden Schulden geführt.

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