Forum: Wirtschaft
Billigflieger mit Zukunft?

Ryanair-Chef O'Leary zeigt sich auch in der Krise großspurig: Sein Unternehmen profitiere von der Rezession, tönt er anlässlich des zehnten Geburtstages des Markteinstiegs in Deutschland. Wie sehen Sie die Zukunft der Billigflieger?

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Serrax 22.04.2009, 10:16
1.

Zitat von sysop
Wie sehen Sie die Zukunft der Billigflieger?
Schwarz.

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Albedo4k8 22.04.2009, 10:20
2. Der Billig-Quatsch

naehert sich zum Glueck endlich dem Ende! Ist fuer die Weltgemeinschaft auch besser so!

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kleinzack 22.04.2009, 10:23
3. leider sehr gut

Zitat von sysop
Ryanair-Chef O'Leary zeigt sich auch in der Krise großspurig: Sein Unternehmen profitiere von der Rezession, tönt er anlässlich des zehnten Geburtstages des Markteinstiegs in Deutschland. Wie sehen Sie die Zukunft der Billigflieger?
Leider sehr gut - solange wie man das Flugbenzin nicht mit einer Mineralölsteuer international belegt !

Das Recht z.B. eines Bundesdeutschen mehr als zweimal in seinem Leben auf eine Ferienreise mit dem Flugzeug (wie es mal eine Grüne forderte) läßt sich weder in Deutschland noch für Ferienreisende anderer Staaten einschränken.

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Hans58 22.04.2009, 11:39
4.

Zitat von sysop
Ryanair-Chef O'Leary zeigt sich auch in der Krise großspurig: Sein Unternehmen profitiere von der Rezession, tönt er anlässlich des zehnten Geburtstages des Markteinstiegs in Deutschland. Wie sehen Sie die Zukunft der Billigflieger?
O'Leary trägt durch seine Preispolitik ("Toilettennutzungsgebühr" und andere Nebengebühren) selbst dazu bei, dass sich die Billigflieger irgendwann verabschieden.
Man muss sich nur die Schrumpfungsprozesse und Umsatzrückgänge andere "No thrill airlines" anschauen, um zu erkennen, wohin der Weg langfristig geht.

Was die Versteuerung des Flugbenzins betrifft, ist diese Idee utopisch bzw. illusorisch, wenn nicht alle Staaten sich daran beteiligen. Würde z.B. nur in der EU das Flugbenzin versteuert, legt man bei außereuropäischen Flügen einfach einen Tank-Zwischenstopp auf dem Hin- und Rückflug ein.

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Serrax 22.04.2009, 11:49
5.

Zitat von Hans58
Was die Versteuerung des Flugbenzins betrifft, ist diese Idee utopisch bzw. illusorisch, wenn nicht alle Staaten sich daran beteiligen. Würde z.B. nur in der EU das Flugbenzin versteuert, legt man bei außereuropäischen Flügen einfach einen Tank-Zwischenstopp auf dem Hin- und Rückflug ein.
Das glaube ich nicht.

Denn bei jeder Landung fallen ebenso Gebühren an, und zumindest ein Teil der Fluggäste würde diese Verzögerungen ohnehin nicht hinnehmen.

Darüber hinaus dürfte auch der Verschleiß mit zusätzlichen Landungen höher ausfallen - und damit die Wartung teurer werden.

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Pinarello 22.04.2009, 12:02
6.

Zitat von kleinzack
Leider sehr gut - solange wie man das Flugbenzin nicht mit einer Mineralölsteuer international belegt ! Das Recht z.B. eines Bundesdeutschen mehr als zweimal in seinem Leben auf eine Ferienreise mit dem Flugzeug (wie es mal eine Grüne forderte) läßt sich weder in Deutschland noch für Ferienreisende anderer Staaten einschränken.
Richtig, das war allerdings auch eine Grüne Abgeordnete aus dem Bundestagsverkehrsausschuss, die dadurch auffiel, daß sie selbst bei allen Fernreisen dieses Ausschusses fleißig mitmachte, also Einschränkungen lediglich für den Urnenpöbel forderte.

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Hans58 22.04.2009, 12:02
7.

Zitat von Hans58
O'Leary trägt durch seine Preispolitik ("Toilettennutzungsgebühr" und andere Nebengebühren) selbst dazu bei, dass sich die Billigflieger irgendwann verabschieden. Man muss sich nur die Schrumpfungsprozesse und Umsatzrückgänge andere "No thrill airlines" anschauen, um zu erkennen, wohin der Weg langfristig geht. Was die Versteuerung des Flugbenzins betrifft, ist diese Idee utopisch bzw. illusorisch, wenn nicht alle Staaten sich daran beteiligen. Würde z.B. nur in der EU das Flugbenzin versteuert, legt man bei außereuropäischen Flügen einfach einen Tank-Zwischenstopp auf dem Hin- und Rückflug ein.
Neuester Akt des Herrn O' Leary: http://forum.spiegel.de/showpost.php...71&postcount=1

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Hans58 22.04.2009, 12:04
8.

Zitat von Serrax
Das glaube ich nicht. Denn bei jeder Landung fallen ebenso Gebühren an, und zumindest ein Teil der Fluggäste würde diese Verzögerungen ohnehin nicht hinnehmen. Darüber hinaus dürfte auch der Verschleiß mit zusätzlichen Landungen höher ausfallen - und damit die Wartung teurer werden.
Was die Paxe betrifft: die nehmen es hin, wenn sich dadurch der Flugpreis in Grenzen hält.

Natürlich muss bei einem derartigen Verfahren eine Wirtschaftlichkeitsberechnung durchgeführt werden.

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GrafZahl 22.04.2009, 13:34
9. Ach, der wieder...

Es gibt Unternehmen, die sich den Luxus eines egozentrischen Clowns an der Spitze leisten. Die Deutsche Bahn hat dieses Kapitel hinter sich, Ackermann ist noch im Amt, Oracles Chef Larry Ellison treibt auch noch sein exzentrisches Unwesen.
Aber Ryanair ist ein ganz besonderer Fall.
Bei keinem anderen Unternehmen gehen die Verachtung für die Umwelt, die Kunden und die Konkurrenz so weit Hand in Hand wie im Reiche von König O'Leary.

Für echte Genießer des gepflegten Entsetzens hat ein Fernsehsender einmal mit versteckter Kamera aufgenommen, wie bei diesem irischen Billigflieger das Personal geschult wird. Ein langer Bericht, noch dazu auf englisch, aber es lohnt sich - kommt am besten mit Popcorn und Cola in einem gemütlichen Heimkino:
http://www.upgradetravelbetter.com/2...-video-expose/

Seien Sie nur darauf vorbereitet, anschließend lieber wieder mit der Bahn zu fahren.

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