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Bis 2070: Bundesbank fordert Rente mit 69
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Die Lebenserwartung steigt, deshalb will die Bundesbank, dass Arbeitnehmer entsprechend später in Rente gehen. Nur so könne das Absinken des Rentenniveaus gebremst werden.

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index77 21.10.2019, 15:04
1. Ich pack ein.

Ich rechne dann einfach meine Mindestrente zum Vergleich aus und gehe in Teilzeit arbeiten. Dann gewöhne ich mir gleich den richtigen Lebensstil fürs Alter an und die Regierungen der Zukunft können sich überlegen, ob die Arbeiter und Angestellten vielleicht doch auch etwas am Ende raus bekommen sollten, dass sie Mehrwert und Steueraufkommen erarbeiten Jahrzehntelang.

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Here Fido 21.10.2019, 15:05
2. Nur so?

Nur so kann das Rentenniveau gesichert werden? Kann man von einem Laden wie der Bundesbank nicht mehr Kreativität erwarten? Mir fallen spontan so einige Dinge ein, wie das Rentenniveau sogar gesteigert werden könnte - ohne das Renteneinstiegsalter zu erhöhen. Ein Blick in Nachbarländer könnte auch hilfreich sein. Armselig.

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claude 21.10.2019, 15:07
3. Klever, oder doch eher perfide ?

Betrifft also jene, die im Jahr 2070 69 Jahre alt sind.
Mal nachgerechnet, also jene die 2001 geboren sind oder jünger, d.H. diejenigen die heute gerade 18 werden oder jünger sind.
Anders herum formuliert: es betrifft vorwiegend jene, die heute noch nicht wählen dürfen, die in dem Alter wohl auch noch nicht mitkriegen, dass gerade ihre Zukunft verplant wird.

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hausfeen 21.10.2019, 15:08
4. Pfui, das sind schlecht getarnte Einschnitte, die nur Altersarmut ...

.... schaffen. Wer will und einen Job findet, kann jetzt schon länger arbeiten.
Wer das nicht kann, muss dann Erwerbsminderungsrente beantragen und heftige Einschnitte seiner echten Rente ab 69 hinnehmen.
Vor solch einem Hintergrund sind Diskussionen um eine Grundrente reine Täuschungsmanöver, sowohl von Union wie auch von SPD. Die 8%, die sie in Thüringen holen wird, sind noch 3,1% zu viel. Natürlich, werden sie sich jetzt empören, aber am Ende sind sie doch immer eingeknickt.

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anders_denker 21.10.2019, 15:08
5. Andere Ansätze wagen

muss die Rente umlagefinanziert sein oder sollte man nicht wie andere Länder auf einen Staatsfonds setzen.
Renten wie andere Sozialleistungen, erst nach mehr als 10 Jahren Beitragszahlung.
Irgendwann muss man länger Arbeiten als die Lebenserwartung ausfällt. Zudem dürfte der Trend zu immer weniger Leute erwirtschaften immer mehr anhalten. Das ganze System muss neu austarriert werden.

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gumbofroehn 21.10.2019, 15:08
6. Das Konzept der Bundesbank halte ich sogar eher für moderat.

Für die Mitte der 1970er-Jahre Geborenen (wie mich) würde das einen Ruhestandseintritt mit knapp unter 68 Jahren bedeuten. Das kann aber auch nur dann funktionieren, wenn sich der Anstieg der Lebenserwartung tatsächlich deutlich verlangsamt (wie es sich in der letzten Sterbetafel des Statistischen Bundesamtes andeutet). Kommen wir wieder auf den langjährigen Trend der letzten Jahrzehnte zurück, dass die Lebenserwartung mit jedem Geburtsjahrgang um ca. 3 Monate steigt, wird das nicht ausreichen. Finde ich jetzt aber auch nicht schlimm - ich mag meinen Beruf.

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mischamai 21.10.2019, 15:09
7. Bundesbank

Mal wieder genau der falsche Antwortgeber. Hier möchten die Menschen keine Antworten von unbefugten Instanzen. Seit Jahren hat man die vielen Gelder staatlich veruntreut und die Mittel überall verteilt. In allen seriösen Nachbarländern zahlt man pünktlich die Renten aus, in Deutschland sind es die niedrigsten Beträge die man dann auch noch verspätet auszahlen möchte? Beamte und Politiker hingegen werden wie immer besonders behandelt und dazu auch erheblich höher vergütet. Nun wird es Zeit für tatkräftigen Widerstand, das mit allen Mitteln, egal wie und wo! Es reicht einfach!

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vegefranz 21.10.2019, 15:09
8. langsam kommt die Wahrheit ans Licht....

dem dummen Wahlvolk wird die Wahrheit scheibchenweise präsentiert:

Diejenigen, die dumm genug sind, die Geschenke für "Soziales" und Klimaunsinn durch eigne Arbeit zu finanzieren, sind sicher auch dumm genug, noch ein paar Jahre länger für diese Wohltaten zu malochen.

Naja, der Wähler ist ja selbst schuld....

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Freidenker10 21.10.2019, 15:10
9. Unverschämt!

Also bevor die nächste Studie empfiehlt bis zum Ableben zu arbeiten würde ich es doch vorziehen den Beitrag zur Rente zu erhöhen! Im Grunde läuft eine Erhöhung der Lebensarbeitszeit doch auf eine Rentenkürzung für alle körperlichen Berufe die man unmöglich bis 67 oder gar 69 machen kann hinaus! Klar, wenn ich nur Stühle plattsitze geht das vielleicht bis 69, aber der Rest? Zudem sollte man dringend den Beamtenstatus bzw. die Pensionen abschaffen, passt sowieso nicht mehr in die Zeit und ist in höchstem maße ungerecht!

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