Forum: Wirtschaft
Bischof fordert alternative Einnahmen: "Die Kirchensteuer bricht in zehn Jahren ein"
picture alliance/ Armin Weigel

Noch steigen die Einnahmen der Kirchen in Deutschland - weil auch Löhne und Gehälter wachsen. Doch die Austritte hinterlassen Spuren. Die Folgen könnten "brutal" werden, warnt der Bischof von Eichstätt.

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lilelile 29.03.2019, 11:18
1. ist doch logisch,

dann ist der *gemeine* Steuerzahler dran. Die Kirchfürsten sollen zuerst einmal ihren Augiasstall ausmisten, vielleicht gehen dann auch die Austritte zurück. Meines Wissens hat die r.k. Kirche ein unwahrscheinlich grosses Vermögen, ergo - wie es jeder normale Mensch macht - ran ans Eingemachte.

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NotSoGood 29.03.2019, 11:19
2. Brutal

Die Diözesen - mit zum Teil mehreren Milliarden Vermögen - müssten dann den Gürtel enger schnallen. OK - dann geht am Ende vielleicht das Kamel doch durch ein Nadelöhr.

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mundi 29.03.2019, 11:22
3. Sozialsteuer statt Kirchensteuer

Die Kirchensteuer gehören abgeschafft und ähnlich wie in Italien in Sozialsteuer umgewandelt werden.
Dort könnten die noch verbleibenden Kirchenmitglieder ankreuzen ob sie das Geld der Kirche oder anderen Zwecken widmen.

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Untergangsprophet 29.03.2019, 11:25
4. "Kreativer"

Man kann nur hoffen, dass mit Kreativität gemeint ist, Gemeinden zusammen zu legen, Grundstücke und Bauwerke zu veräußern bzw. in der Nutzungsart zu ändern oder am religiösen Personalapparat zu sparen und nicht, eine neue staatliche Finanzierung zu Lasten aller zu kreieren.

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krach 29.03.2019, 11:25
5. Da hat der Mann recht...

... es gilt wirklich, mal wieder über dieses Thema zu reden. Die FDP Thesen im Papier "Freie Kirche im freien Staat" von 1974 wären wirklich mal wieder auf die Agenda zu bringen.
These 5 war: "Die bisherige Kirchensteuer ist durch ein kircheneigenes Beitragssystem zu ersetzen.
Es sind mit den Kirchen entsprechende Verhandlungen über die Modalitäten der
Überleitung aufzunehmen und ausreichende Fristen vorzusehen."
These 7: "Die bestehenden Staatsverträge mit den Kirchen (Kirchenverträge und Konkordate)
sind wegen ihres Sonderrechtscharakters kein geeignetes Mittel, die Beziehungen
zwischen Kirche und Staat zu regeln. Deshalb dürfen solche Verträge nicht neu
abgeschlossen werden. Die bestehenden Kirchenverträge und Konkordate sind, soweit
sie noch gültig sind, in gemeinsamer Übereinkunft aufzuheben. Ihre Gegenstände
sind, soweit erforderlich, durch Gesetz oder Einzelvereinbarungen neu zu regeln."
Wir aber in der heutigen Atmosphäre leider nicht geschehen.

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joenzon 29.03.2019, 11:28
6. Kirchen

und anderen Sekten sollte man nicht auch noch von Steuergeldern subventionieren.

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olliver_123 29.03.2019, 11:28
7. Die Frage sollte nicht sein

ob es andere Finanzierungsquellen gibt, sodern warum Leute aus der Kirche austreten und keine neuen eintreten...

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spon-facebook-1330846485 29.03.2019, 11:30
8. Kirchensteuer

wenn es nur die kirchensteuer wäre.Viele,die aus der Kirche austreten und damit ein Zeichen setzen wollen ( Missbrauch ) wissen gar nicht,dass wir alle trotzdem weiterzahlen,da der Staat aus Steuermitteln die Kirchen erheblich unterstützt.Im besonderen Fall der katholischen Kirche geht das auf Napoleon zurück,der vor über 200 Jahren die Kirche(n) enteignete,weswegen in der Weimarer Verfassung und im Grundgesetz eine Übergangsregelung Entschädigungen festlegte.Die Enteignungen sind längst bezahlt.Der Staat verletzt seine Neutralitätspflicht.Das gilt auch für andere hiesige Religionsgemeinschaften.

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ddcoe 29.03.2019, 11:30
9. Ich suche

immer noch die Stelle in der Bibel, dass die Kirche Reichtümer anhäufen soll. Ich bin lange aus der Kirche ausgetreten und bin auch dafür, die staatliche Förderung komplett einzustellen. In anderen Ländern gibt es keine Kirchensteuer und die Kirche gibt es dort auch. So wath?

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