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Bischof fordert alternative Einnahmen: "Die Kirchensteuer bricht in zehn Jahren ein"
picture alliance/ Armin Weigel

Noch steigen die Einnahmen der Kirchen in Deutschland - weil auch Löhne und Gehälter wachsen. Doch die Austritte hinterlassen Spuren. Die Folgen könnten "brutal" werden, warnt der Bischof von Eichstätt.

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Brenz66 29.03.2019, 12:38
40. Kirchensteuer

Schon die Benennung " Kirchensteuer" zeigt den zwang an , den der ,," Glâubige und der Steuerzahler" abtreten muss.
Der Glaube ist was ," freiwilliges" da hat weder die Kirche noch der Staat das" Recht " auf eine Steuer.
Aber in der Bananen - Republik Deutschland wird wohl wie in Österreich Dan eine " Sozialsteuer" ernannt, und die R.K . Kirche kann weiterhin sich in ihrem Eigenlob suhlen. Hilfsbedürftige Misshandeln und sich der Grundgesetze entziehen

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Spr. 29.03.2019, 12:38
41. Sofort ersatzlos streichen!

Es ist längst überfällig, dass die im Grundgesetz verankerte Trennung von Staat und Kirche endlich umgesetzt wird! Dazu gehört vor allen Dingen auch, der Kirche den Steuer-Geldhahn zuzudrehen! Die Kirchensteuer gehört sofort ersatzlos gestrichen, aber auch die weiteren Unterstützungen aus Steuergeldern wie Instandhaltung von Gebäuden, Zahlung von Personalkosten etc. gehören umgehend eingestellt!
Wenn die Kirchen von ihren dummen noch verbliebenen Schäfchen Geld eintreiben wollen, sollen Sie Eintritt nehmen! Jetzt schon damit anzufangen, Geld aus weiteren Quellen zu fordern, ist extrem unverschämt! Aber ok, das passt natürlich zu den Volksverdummungs-Vereinen, die sich Kirchen nennen! Geld und Macht, um etwas anderes geht es nicht und ging es nie! Keiner Kirche!

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rohfleischesser 29.03.2019, 12:39
42.

Es werden doch bereits sämtliche Bischöfe, Kardinäle, Domvikare und Kantonisten fürstlich vom Staat entlohnt, und zwar nicht etwa von der Kirchensteuer, sondern aus unser aller Steuergeld, weil irgendwann im Spätmittelalter ein paar Kirchenbesitztümer verstaatlicht wurden.

Auch Bischof Gregor Maria Hanke bekommt jeden Monat weit über 8000 € vom Staat, sein gesamter Hofstaat wird verdammtnochmal finanziert. Wofür überhaupt noch Kirchensteuern?
Sofort abschaffen, und auf jeden Fall die alljährlich ins unermessliche steigende Vergütung von Kirchenfürsten durch den Staat. Völlig absurd!

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benmartin70 29.03.2019, 12:45
43.

Zitat von befreiungshalle
ich finde leider die überwiegende Zahl von Beiträgen hier sehr populistisch: immer drauf auf die Kirche - ist ja der Zeitgeist. Auch ich rege mich furchtbar auf, was unter dem Deckmantel der Kirche in den letzten Jahr(zehnt/hundert-)en passiert, wie verkrustet und starrsinnig die Institution Kirche ist. Dennoch sollten auch die mit der Mode gehenden Dauernörgler mal beachten, was die Kirche so alles leistet für unsere Gesellschaft - unabhängig von einer Mitgliedschaft: Kindergärten, Krankenhäuser, Beratungs- und Hilfestellen, Pflegedienste und -Einrichtungen, Altenheime usw. - ich finde es sehr schade, dass viele dieser "Dienste am Menschen" - von der Geburt bis zum Tod - gar nicht oder als selbstverständlich gesehen werden, so lange es klappt und man selbst irgendwie davon profitiert. Vielleicht bedeutet "modern" auch, mal etwas aus dem Mainstream auszubrechen, sich selbst eine Meinung zu bilden und etwas nachzudenken. Vielleicht aber bin ich einfach der ewig Gestrige - dann aber gerne...
Zeitgeist? Ich fand die Kirche als Institution schon die letzten dreissig als bestenfalls fragwürdig.
Und die tollen Leistungen werden im 90% Bereich vom Steuerzahler gezahlt und die Kirche darf Ihren Stempel draufdrücken. Das ist dann schon seeehr fragwürdig.
Und in Sachen Arbeitsrecht wollen wir erst gar nicht anfangen.

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seppvonderalp 29.03.2019, 12:45
44. Produkt veraltet ...

Interessant, dass man sich nicht die Frage stellt, was man gegen die Kirchenaustritte tun könnte. Nun das Vermögen der deutschen Bistümer wird noch für ein paar Jahrzehnte reichen ohne dass etwas geändert werden muss.
Vorschlag für die Zukunft: Man könnte allenfalls das Immobiliengeschaft etwas stärker gewichten: "Wohnen in gesegneten Räumen mit einem Ueberwachungsystem, dass die Bewohner von einem unsittlichen Lebenswandel abhält und notfalls die Beichte abnimmt" (böse Ironie aus!). Würde die Kirche die Einahmen glaubwürtdig in "christliche Projekte" investieren, würden die Einnahmen (allerdings zweckgebunden) wieder steigen ...

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scoopx 29.03.2019, 12:50
45. Kunde?

Zitat von olli118
....muss man sich vielleicht mal überlegen, ob die Leistung nicht stimmt, oder? Produkte müssen glaubwürdig sein (ist das die Kirche noch nach all den Skandalen??); sie müssen "aktuell" sein (ist der männerdominierte Haufen ja nun ganz eindeutig nicht - welche moderne Frau kann sich heute noch mit dieser Religion identifizieren, bei der Frauen Menschen zweiter Klasse sind). Ansonsten muss man halt den Gürtel ein bisschen enger schnallen.
Die Kirche ist kein Dienstleistungsbetrieb und der Gläubige auch kein Kunde. Dieses Mißverständnis konnte auch nur entstehen, weil sich der moderne Mensch als homo oeconomicus ansieht und in allem nur ein Marktverhältnis, d.h. von Anbieter und Kunde, sieht.

Aber der Mensch ist in seinem Glauben und vor allem in seinen Ängsten nicht wahlfrei. Die Kirchen haben jahrhundertelang die Ängste der Menschen absorbiert und von Naturgewalten abgelenkt. Heute ist der Volksglaube verschwunden und damit auch dieser Angstabsorptionseffekt. Das Resultat ist unter anderem, daß die apokalyptische Angst wieder auf die Natur projiziert wird, ob Atomkraft, Klimawandel oder Insektensterben.

Das zeitigt oft kuriose Resultate. Vor über 30 Jahren, in der Zeit von "Tschernobyl", war die Atomkraft die apokalyptische Projektionsfläche. Heute gilt sie als "klimafreundlich" und wird so langsam wieder salonfähig. Und der IPCC ist eine Art Papst geworden, bei dem man sich für alle möglichen wirtschaftlichen und technischen Vorhaben einen Dispens holen muß.

Da waren wir mit der Kirche doch besser aufgehoben, oder nicht? Denn bei der Religion wechselt die Angstprojektion nicht alle paar Jahre.

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rosinenzuechterin 29.03.2019, 12:50
46.

Zitat von ddcoe
immer noch die Stelle in der Bibel, dass die Kirche Reichtümer anhäufen soll.
Vermutlich werden Sie sogar Schwierigkeiten haben, in der Bibel eine Stelle zu finden, in der steht, dass es überhaupt eine Kirche geben muss.

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VolkerRusko 29.03.2019, 12:52
47. Enteignen wäre am besten

Der ganze Reichtum, den die Kirche in den vergangenen Jahrhunderten angehäuft hat, wurde zum größten Teil denen, die eh kaum was haben, abgeluchst. Die Kirchen sind die größten Grundbesitzer Deutschlands und schaffen es auch noch, sich ihre Einrichtungen von der Allgemeinheit subventionieren zu lassen. Pfui Deibel.

Ginge es nach mir, würden die enteignet und müssten in Sack und Asche gehen.

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phiasko76 29.03.2019, 12:56
48. Kirche und Staat ..

gehören endlich getrennt, kein einziger Cent aus Steuermitteln mehr gezahlt. Dass das nicht schon vor Jahrzehnten passiert ist, ist ein Skandal. Nachdem die heutigen Kirchen nichts anderes als Unternehmen sind, gibt's nur ein Mittel für finanzielle Nöte: Gesundschrumpfen. Oder den Laden dicht machen..

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rosinenzuechterin 29.03.2019, 12:56
49. Vermögen der RKK Deutschland über 200 Milliarden Euro

Zitat von weltbetrachter
Das kann doch wohl nicht wahr sein. Das Vermögen allein der katholischen Kirche beträgt ungezählte Milliarden.
Das stimmt so nicht! Ungezählt sind die Milliarden nicht: https://de.wikipedia.org/wiki/Vermögen_der_römisch-katholischen_Kirche#Vermögenswerte

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