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BIZ-Anayse: Oberste Zentralbank sieht Parallelen zu letztem Crash
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Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich warnt vor den Folgen der Niedrigzinsen. Demnach gehen die Anleger weltweit große Risiken ein - wie vor der Finanzkrise 2008.

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muellerthomas 04.12.2017, 15:13
1.

Das ist die gleiche "Bank", die seit vielen Jahren vor hoher Inflation warnt... Oder um es mal anders zu sagen: Das Renommee der BIZ in Sachen volkswirtschaftlicher Prognosen ist ungefähr so gut wie FInanzmarktprognosen der Bild-Zeitung.

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Ottokar 04.12.2017, 15:17
2. Große Risiken ?

Das wäre ja was ganz Neues. Es gibt doch die Steuerzahler die den Zockern gern helfen werden.

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SWK 04.12.2017, 15:24
3. Überraschend? Eher nicht

Nun steht hinter den unmissverständlichen Warnungen aus diesem verschrobenen Land voller zurückgebliebener, nicht hinreichend finanzpolitisch gebildeter und von der "modernen" Makroökonomie doch daher längst abgehängter Deplorables - die Rede ist natürlich von D - auch noch "BIZ". Willkomen im Club.
Und natürlich Kopie an Herr Draghi!

PS.: Kein guter Tag für Herrn Fricke und Herrn Müller fürchte ich.....

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der.tommy 04.12.2017, 15:25
4. @muellerthomas

Andererseits sollte auch jedem klar sein, dass der Trend der Börsen (immer nur noch höhere Kurse) die Wirklichkeit in keinster Weise widerspiegelt. Seit Januar hat der DAX um 20% zugelegt, nachzulesen praktisch auf jeder die längere Entwicklung wiedergebenden Wirtschaftsseite. Nennen Sie mir bitte 5 der 30 DAX-Konzerne, die Umsatz oder Gewinn verglichen mit dem Vorjahr um den selben wert steigern konnten.

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MütterchenMüh 04.12.2017, 15:29
5. xxx

Zitat von muellerthomas
Das ist die gleiche "Bank", die seit vielen Jahren vor hoher Inflation warnt... Oder um es mal anders zu sagen: Das Renommee der BIZ in Sachen volkswirtschaftlicher Prognosen ist ungefähr so gut wie FInanzmarktprognosen der Bild-Zeitung.
Die Finanzkrise von 2008 haben wir uns dann alle nur eingebildet?
Ohne nachhaltigem Wachstum ist alles nur spekulationsgetrieben - und mehr sagt die BIZ auch nicht.

Sie müssen also noch warten bis der Fahrstuhl unten aufgeschlagen ist - erst dann merkt Lieschen Müller , dass da was nicht gestimmt hat.

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muellerthomas 04.12.2017, 15:37
6.

Zitat von SWK
PS.: Kein guter Tag für Herrn Fricke und Herrn Müller fürchte ich.....
Auch wenn Sie vermutlich den anderen Müller meinen: Weshalb kein guter Tag? Die BIZ lag mit ihren Prognosen in dene letzten Jahren soweit daneben wie nur möglich und konnte die Prognosen dabei noch nicht einmal vorher gut begründen.

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sven2016 04.12.2017, 15:43
7.

Eine vergleichbare Ausgangslage im Investmentbereich muss nicht zu denselben Ergebnissen führen. Die Wirtschaftsdaten sind komplexer.

Und Börsenkurse spiegeln nicht die Gewinne eines Unternehmens wieder, sondern Erwartungen der zukünftigen Entwicklung.

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rolli 04.12.2017, 15:47
8.

Wer Renditen über 2 % verspricht wird dann zahlungsunfähig, wenn diese Renditen nicht erwirtschaftet werden können. Oder....man muss zwangsläufig höhere Risikoklassen annehmen müssen, und da stehen wir jetzt. Die EZB hat ja schon eine Zinswende eingeleitet. Wenn sie "nur" noch 30 Mrd. pro Monat aufkaufen will, bedeutet das,, dass wenn die 30 Mrd. aufgebraucht sind sich die Akteure am Finanzmarkt abdecken müssen, und das bedeutet hohe Zinsen. Für manche zu hohe Zinsen, wen nämlich die Gewinne die mit den Schulden gemacht werden nicht mehr ausreichen um Zinsdienst zu leisten. Und es werden dann wieder dieselben hirnverbrannten Akteure, CDU/SPD sein, die 2008 die Sozialisierung der Schulden eingeleitet haben und ganz Europa in eine Massenverschuldung getrieben haben. Wenn nun einer denkt, dass eine Ausstattung der EU mit Eurobonds oder sonstigem Quatsch helfen würde, so kann man nur darauf verweisen, dass vielleicht dann für kürzeste Zeit weniger Turbulenzen aufkommen werden, und dann, wenn sie auftauchen, die wohlhabenden Staaten Europas das ganze finanzieren müssen.


rolli

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muellerthomas 04.12.2017, 15:48
9.

Zitat von der.tommy
Andererseits sollte auch jedem klar sein, dass der Trend der Börsen (immer nur noch höhere Kurse) die Wirklichkeit in keinster Weise widerspiegelt. Seit Januar hat der DAX um 20% zugelegt, nachzulesen praktisch auf jeder die längere Entwicklung wiedergebenden Wirtschaftsseite. Nennen Sie mir bitte 5 der 30 DAX-Konzerne, die Umsatz oder Gewinn verglichen mit dem Vorjahr um den selben wert steigern konnten.
Hm, das KGV des DAX liegt bei 19,23 - nicht sehr hoch oder?
Anhand welcher Kennzahlen machen Sie denn eine Übertreibung fest?

Sie haben nun einen relativen Tiefstand zum Vergleich genmommen.Geht auch anders: Seit Mai ist der DAX-Kursindex (also der wie international üblich ohne Dividenden) um 1,7% gestiegen. Dramatisch, oder?

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