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Bizarrer Bonus: Barclays zahlt Steuerschulden ihres Bankchefs
REUTERS

Die britische Barclays-Bank steht im Kreuzfeuer der Kritik: Das Institut hat seinem Chef Bob Diamond nicht nur 18 Millionen Euro Gehalt gezahlt - sondern zusätzlich noch eine millionenschwere Steuerschuld von ihm beglichen. Jetzt laufen Anleger Sturm gegen den bizarren Bonus.

gsm1800 12.04.2012, 14:26
1. Und wieder einen Kunden weniger

Zitat von sysop
Die britische Barclays-Bank steht im Kreuzfeuer der Kritik: Das Institut hat seinem Chef Bob Diamond nicht nur 18 Millionen Euro Gehalt gezahlt - sondern zusätzlich noch eine millionenschwere Steuerschuld von ihm beglichen. Jetzt laufen Anleger Sturm gegen den bizarren Bonus.
kann ma dene ja nett aufs Brot schmieren.

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juan777 12.04.2012, 15:05
2. Neiddebatte

Zitat von sysop
Die britische Barclays-Bank steht im Kreuzfeuer der Kritik: Das Institut hat seinem Chef Bob Diamond nicht nur 18 Millionen Euro Gehalt gezahlt - sondern zusätzlich noch eine millionenschwere Steuerschuld von ihm beglichen. Jetzt laufen Anleger Sturm gegen den bizarren Bonus.
Es schon eine komische Welt.
Ich hab ja nichts dagegen, das diese "Supermann-Manager" 1-2 Millionen im Jahr verdienen... wofür auch immer, aber 8 bis 23 Millionen ist schon pervers.
Man muß sich nur die Statistik der Gehälter der letzten 8 Jahre anschauen... dort sieht man den Trend das die Gehälter um das dreifache bis vierfache gestiegen sind!?
Nicht einmal im Profisport sind solche Tendenzen zu erkennen.
Wer kann denn sagen in den letzen 8 Jahren hat sich mein Gehalt verdreifacht?

Was macht diese Manager so unbezahlbar?
Wenn man sich die Führungsstruktur der Großkonzerne anschaut, sieht man, das die vom unteren Management und mittleren Management 10-20 Jahre im Konzern tätig sind und das die Spitze fünfjährig wechselt!? Wieso?
Es wird in vielen Großkonzernen gemunkelt, je höher die Position im Management ist, desto weniger ist die Kernkompetenz im Bereich Produktherstellung, Firmen-Know-how und Branchenwissen.
Am Ende steht der Ökonom-Vorsitzende mit seinen 8 Millionen Salär und belaubigt die beschlossenen Maßnahmen seiner untergebenen.

Was kann man alleine an der Spitze in einem Konzern mit 100 Standorten groß bezwecken?
Die Antwort der Supermann-Manager: Leitlinien

Die häufigsten Leitlinien der letzten Jahre:
-Outsourcing
-Personalabbau
-Expansion..bei vielen ist Expansion=Outsourcing
-Firmenumstrukturierung durch Zerschlagung des Konzerns in 100 "eigenständige Firmen" zecks zur Optimierung(Erhöhung) des Outsourcing´s und Personalabbau`s
-Mehr Wirtschaftsprüfer beauftragen um Outsourcing und Personalabbau zu optimieren(erhöhen)

Diese Leitlinien haben sich die Auserwählten patentieren lassen und ziehen von Konzern zu Konzern von Branche zu Branche um sich diese fürstlich zu entlohen lassen

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malekith 12.04.2012, 15:07
3.

Ohne den Herren jetzt verteidigen zu wollen, die Vorstandgehälter in Großunternehmen sind weit jenseits dessen was ökonomisch und politisch zu verantworten sind: Dieser Vorgang ist vollkommen normal. Ich habe in meinem Arbeitsvertrag auch eine Klausel, dass mein Arbeitgeber die Steuerschuld übernimmt, sollte ich aufgrund meines Einsatzortes in einem anderen Land steuerpflichtig werden. Das ist eine vollkommen normale und an sich auch sinnvolle Klausel in international agierenden Unternehmen, der einzige Grund warum das eine Nachricht wert ist, ist eben die Höhe der Bezüge (woraus natürlich eine entsprechende Höhe der Steuerforderung resultiert)

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unemployed50 12.04.2012, 15:40
4. Das...

[Zitat][QUOTE=juan777;10004738]Es schon eine komische Welt.
Ich hab ja nichts dagegen, das diese "Supermann-Manager" 1-2 Millionen im Jahr verdienen... wofür auch immer, aber 8 bis 23 Millionen ist schon pervers.
Man muß sich nur die Statistik der Gehälter der letzten 8 Jahre anschauen... dort sieht man den Trend das die Gehälter um das dreifache bis vierfache gestiegen sind!?
Nicht einmal im Profisport sind solche Tendenzen zu erkennen.
Wer kann denn sagen in den letzen 8 Jahren hat sich mein Gehalt verdreifacht?

Was macht diese Manager so unbezahlbar?
Wenn man sich die Führungsstruktur der Großkonzerne anschaut, sieht man, das die vom unteren Management und mittleren Management 10-20 Jahre im Konzern tätig sind und das die Spitze fünfjährig wechselt!? Wieso?
Es wird in vielen Großkonzernen gemunkelt, je höher die Position im Management ist, desto weniger ist die Kernkompetenz im Bereich Produktherstellung, Firmen-Know-how und Branchenwissen.
Am Ende steht der Ökonom-Vorsitzende mit seinen 8 Millionen Salär und belaubigt die beschlossenen Maßnahmen seiner untergebenen.

Was kann man alleine an der Spitze in einem Konzern mit 100 Standorten groß bezwecken?
Die Antwort der Supermann-Manager: Leitlinien

Die häufigsten Leitlinien der letzten Jahre:
-Outsourcing
-Personalabbau
-Expansion..bei vielen ist Expansion=Outsourcing
-Firmenumstrukturierung durch Zerschlagung des Konzerns in 100 "eigenständige Firmen" zecks zur Optimierung(Erhöhung) des Outsourcing´s und Personalabbau`s
-Mehr Wirtschaftsprüfer beauftragen um Outsourcing und Personalabbau zu optimieren(erhöhen)

Diese Leitlinien haben sich die Auserwählten patentieren lassen und ziehen von Konzern zu Konzern von Branche zu Branche um sich diese fürstlich zu entlohen lassen[Zitat]


....ist schlicht und ergreifend die Wahrheit. Diese Leute sind in den seltensten Fällen "ihr Geld wert".
Gruß HP

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CashFloh 12.04.2012, 15:43
5.

Zitat von juan777
Was macht diese Manager so unbezahlbar?
Ja was denn ? Ich tipp mal auf Angebot und Nachfrage, die Grundformel jeder Preisbildung in einem kapitalistischem System. Ein Riesenangebot an "Top-Managern", die sich diesen Job zumuten und ihn auch mehr oder weniger können, gibt es nunmal nicht. Ich bin jedenfalls froh, daß ich das nicht machen muss, auch nicht für das Geld.

Außerdem muß ich diesen Herren auch nicht bezahlen, ich bin da weder Kunde noch Aktionär. Allenfalls als Steuerzahler, wenn' wieder mal kracht. Aber das ist ja politisch so gewollt.

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