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BKA warnt: Online-Shopper helfen bei Geldwäsche

Um illegales Geld zu waschen, greifen Betrüger zu immer raffinierteren Methoden: Drahtzieher suchen gezielt Privatkunden als Komplizen für ihre illegalen Geschäfte. Deutschland wird dafür immer beliebter. Auch Bankgeschäfte im Internet werden immer unsicherer.

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silenced 01.09.2010, 15:35
1. <->

Aha ... der Herr Sanjo ->
Zitat von www.spiegel.de
"Das sind ganz naive Menschen, die ihre Bankkonten für derartige Transaktionen zur Verfügung stellen", sagte BaFin-Präsident Jochen Sanio bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Bundeskriminalamt.
Ich würde eher sagen, das sind ganz verzweifelte Menschen die in der Kriminalität den letzten Ausweg sehen um an Geld zu kommen um sich ihr Leben noch leisten zu können. Sind ja auch teils verlockende Angebote. =)

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marypastor 01.09.2010, 16:32
2. Blauäugig

Zitat von sysop
Um illegales Geld zu waschen, greifen Betrüger zu immer raffinierteren Methoden: Drahtzieher suchen gezielt Privatkunden als Komplizen für ihre illegalen Geschäfte. Deutschland wird dafür immer beliebter. Auch Bankgeschäfte im Internet werden immer unsicherer.
So naive und blauäugige Menschen gibt es nur in Deutschland. Wie kann man Unbekannten seine Kontodaten geben ? Auf solche Tricks fallen in Drittweltlaendern noch nicht mal mehr 13-Jaehrige rein.

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taishidaioh 01.09.2010, 16:38
3. l

Zitat von silenced
Aha ... der Herr Sanjo -> Ich würde eher sagen, das sind ganz verzweifelte Menschen die in der Kriminalität den letzten Ausweg sehen um an Geld zu kommen um sich ihr Leben noch leisten zu können. Sind ja auch teils verlockende Angebote. =)
Da wünscht man sich teilweise, es wäre so... Dann müsste man nicht drüber nachdenken, dass es vielleicht ernsthaft immer noch Leute gibt, die dumm genug sind, ihre Kontodaten an fremde Leute im Internet weiterzugeben...

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paulgmatt 01.09.2010, 16:41
4. organisierte kriminaltät

Zitat von silenced
... Ich würde eher sagen, das sind ganz verzweifelte Menschen die in der Kriminalität den letzten Ausweg sehen um an Geld zu kommen um sich ihr Leben noch leisten zu können....
das ist organisierte kriminalität in reinstform - und wer glaubt das ganze verharmlosen zu müssen, dem wünsche ich ein leergeräumtes bankkonto. da ist dann wahrscheinlich ende mit "arme-würstchen-aus-nichtprivilegierter-schicht-in-unterentwickeltem-land-kann-ja-gar-nicht-anders"-nostalgie.

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Toe Jam 01.09.2010, 16:54
5. ...

Zitat von silenced
Aha ... der Herr Sanjo -> Ich würde eher sagen, das sind ganz verzweifelte Menschen die in der Kriminalität den letzten Ausweg sehen um an Geld zu kommen um sich ihr Leben noch leisten zu können. Sind ja auch teils verlockende Angebote. =)
Es gilt für alle Schichten, ob arm, reich oder dazwischen:
Gier frisst Hirn!

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ro.neumann 01.09.2010, 17:07
6. Nein, es muss nicht nur Gier sein...

... ich habe mal über einen Fall gelesen:
Jemand verkauft z.B. ein Notebook bei ebay für 400,-. Jetzt bekommt er vom Käufer 4000,- überwiesen. Der ruft an, entschuldigt sich und sagt, er hat eine Null zu viel angegeben. Dann sagt er, er ist Student aus irgendeinem beliebigen Land, gerade in D zu Besuch und fliegt nächste Woche zurück. Daher die Bitte, ob man das Geld nicht auf ein Konto irgendwo überweisen könne. Das Geld kam vom Konto eines Freundes in D.
Für den ganzen Aufwand bekommt man 50,- (Notebook geht an die gleiche Adresse). Natürlich ist das Konto gecknackt gewesen...
Ich bin schon lange im Internet unterwegs und entsprechend vorsichtig, aber die Geschichte klingt erst mal sehr plausibel, und der Verkäufer denkt ja die ganze Zeit: Klar, kann mal passieren und ich bin ja auf der sicheren Seite und habe das Geld bekommen...
Das ist schon extrem schlau eingefädelt und selbst wenn man nicht gierig oder saudoof ist, vermute ich, dass man reinfallen würde...

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rumpel84 01.09.2010, 17:24
7. Bitte geben Sie einen Titel für den Beitrag an!

Zitat von ro.neumann
Jemand verkauft z.B. ein Notebook bei ebay für 400,-. Jetzt bekommt er vom Käufer 4000,- überwiesen. Der ruft an, entschuldigt sich und sagt, er hat eine Null zu viel angegeben. Dann sagt er, er ist Student aus irgendeinem beliebigen Land, gerade in D zu Besuch und fliegt nächste Woche zurück. Daher die Bitte, ob man das Geld nicht auf ein Konto irgendwo überweisen könne. Das Geld kam vom Konto eines Freundes in D.
Wie sollte man denn in so einem Fall als Verkäufer reagieren? Einfach die 4000 behalten ist ja auch nicht zielführend.

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spon-1278165442390 01.09.2010, 17:25
8. Langweilig......Alter Hut

Zitat von Toe Jam
Es gilt für alle Schichten, ob arm, reich oder dazwischen: Gier frisst Hirn!
Richtig! Das ist leider das Problem!
Aber der Spiegel ist mit diesem Artikel nicht wirklich aktuell: Diese Masche läuft bereits länger und hat bei Ebay angefangen. Teure Sachen zu Schnäppchenpreisen kaufen wollen (ein Großteil der Ebaykäufer) und an unbekannte Personen bezahlen. Hauptsache billig.
Bei uns gibt es wg. "Geiz ist geil" für so etwas viele "Opfer". Das wissen auch die Kriminellen.

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ro.neumann 01.09.2010, 17:33
9. Zurück nur an den Absender...

...nee, aber halt immer nur auf das Konto zurücküberweisen wo es herkam, aber wer denkt in der Situation schon an so was, am authentischsten scheint es ja gerade, wenn man nicht 500,- für den Aufwand anbietet, sondern nur 50,- und das ganze noch mit "so ein Mist ich bin nur zu Besuch hier gewesen und jetzt das da" garniert...

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