Forum: Wirtschaft
BMW, Daimler und VW: Weißes Haus empfängt deutsche Autobosse wohl am Dienstag
AP

Immer wieder droht Donald Trump der deutschen Autoindustrie mit massiven Strafzöllen. Nun will der US-Präsident die Chefs von WM, Daimler und BMW direkt konfrontieren - am kommenden Dienstag.

Seite 2 von 2
Spiegelpfau 30.11.2018, 09:29
10. Aha

Verkaufen japanische Unternehmen nicht viel mehr Fahrzeuge in den USA? VW z.B. verkauft recht wenige in den USA. Das Geschäft ist eher eine kleine Nische und fürs Image, statt für einen Gewinn. Außerdem werden VWs und BMWs sowohl in Mexiko als auch in den USA selbst gebaut. Sollen doch die US-Unternehmen einfach hier ihre Fahrzeuge anbieten dürfen. Dann sind sämtliche Honks versorgt ;-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rainer_daeschler 30.11.2018, 09:56
11. Ohne Umwege

Trump lässt gleich die Vorstandsvorsitzenden der deutschen Automobilhersteller kommen. Mit ihrem Hausmeister im Bundesverkehrsministerium hält er sich nicht auf.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jasper366 30.11.2018, 11:02
12.

Zitat von Spiegelpfau
Verkaufen japanische Unternehmen nicht viel mehr Fahrzeuge in den USA? VW z.B. verkauft recht wenige in den USA. Das Geschäft ist eher eine kleine Nische und fürs Image, statt für einen Gewinn. Außerdem werden VWs und BMWs sowohl in Mexiko als auch in den USA selbst gebaut. Sollen doch die US-Unternehmen einfach hier ihre Fahrzeuge anbieten dürfen. Dann sind sämtliche Honks versorgt ;-)
Ja natürlich...
in der Top 50 der Zulassungen taucht auf Platz 41 das erste Deutsche Fahrzeug auf, der VW Jetta.
Die Plätze 4 - 10 sind z.B. durch die Bank in japanischer Hand.

In 2017 sah es Marktanteilsmäßig so aus:
"Den dicksten Brocken des Marktes hat sich der Autobauer GM gesichert. Mit 3.002.241 Neuzulassungen 2017 kommt der Autogigant auf einen Marktanteil von 17,41 %. Die zweite Kraft auf dem US-Markt ist der Ford-Konzern mit 2.575.200 Neuzulassungen und einem Marktanteil von 14,97 %. Rang drei belegt nicht der dritte Konzern aus den Big Three, sondern Toyota. Die Japaner konnten 2.434.515 Neuwagen absetzen und sich so 14,12 % des Marktes sichern. Fiat-Chrysler (FCA) landet auf Rang vier mit 2.073.073 Neuzulassungen. Der Marktanteil liegt bei 12,02 %. Platz 5 geht mit 1.697.150 Zulassungen 2017 an Nissan (Marktanteil: 9,84 Prozent). Auf den weiteren Rängen landen Honda (1.641.429 Neuzulassungen, 9,52 % Marktanteil), Hyundai-Kia (1.275.223 Neuzulassungen, 7,4 % Marktanteil), Subaru (647.956 Neuzulassungen, 3,76 % Marktanteil), der VW-Konzern (625.068 Neuzulassungen, 3,63 % Marktanteil), Daimler (375.311 Neuzulassungen, 2,18 % Marktanteil) und die BMW Gruppe (354.110 Neuzulassungen, 2,05 % Marktanteil)."

Wie man sieht: Selbst Subaru oder Honda, hier absolute Außenseiter, haben in den USA mehr Marktanteil als die deutschen Marken.

Ein Großteil der deutschen Modele die in den USA verkauft werden, werden zudem dort gebaut (BMW X-Serie, Mercedes GLX Serien, Sprinter, VW Jetta, Passat -> spezielle US Modelle). Von daher würde der Strafzoll nur wenige Komplettfahrzeuge treffen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 2