Forum: Wirtschaft
BMW, VW, Daimler und Co.: Gefangen in der Wagenburg
AUDI

Autonomes Fahren ist das Thema der Zukunft für die Autobranche. Welcher Konzern künftig Gewinne einfahren wird, entscheidet sich - jetzt. Die Hersteller müssten stärker kooperieren. Und tun sich schwer.

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pittiken 14.09.2017, 09:31
70.

Zitat von Ge-spiegelt
Zu Tesla: Die haben bereits eine Lade Infrastruktur und bauen viele Destination Charger, was bedeutet nie mehr an die Tanke, das Auto wird am Ziel oder zuhause mit Photovoltaik geladen, wer kann natürlich. Erstaunlich wie schnell sich Falschmeinungen ausbreiten und schwer zu bekämpfen sind. Ja es gibt eine schwedische Studie über den Energieverbrauch zur Herstellung von Akkus, aber man hat den Energieverbrauch zur Herstellung von Verbrennern sowie für Benzin und Diesel unterschlagen. Elektromobilität kommt alleine schon wegen der Luft und Lärm Verschmutzung in den Städten. Süß auch der Bedenkenträger mit dem vom autonomen Fahrzeug überfahrenen Kind. Entscheidend ist die Zahl der Unfälle und die wird drastisch sinken. Die Versicherung für gefährliche, menschliche Fahrer wird prohibitiv teuer werde. Autonome Fahrzeuge, die miteinander kommunizieren, werden auf der Autobahn im Zentimeter Abstand fahren. Das spart Energie und erhöht den Durchsatz.
Und was machen Sie denn mit denjenigen, die diesen Quatsch nicht mitmachen WOLLEN und/oder sich auch gar nicht LEISTEN KÖNNEN? Werden dann Verbote ausgesprochen?

Ich lasse mir jedenfalls nicht von meinem Auto vorschreiben, wie schnell ich zu fahren habe, die Entscheidung will ich selber treffen. Ich bin doch kein Alien, sondern ein Mensch, der sich die Technik zu nutze mache, aber von der Technik nicht bestimmen lässt. Und ich weiß, ich bin nicht allein.

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ptb29 14.09.2017, 09:41
71. Gut festgestellt, es fehlen die Standards

Einerseits wird jeder Versuch der Vereinheitlichung als Kartell bezeichnet, andererseits ist jeder Versuch, Vorhersagen zu diesem Thema zu treffen Kaffeesatzleserei. Es wäre gut wenn das Thema Elektromobilität sachlich und nicht dem Mainstream folgend diskutiert wird.

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Ge-spiegelt 14.09.2017, 09:50
72. die Entscheidung will ich selber treffen

Hi Pittiken, das Auto ist doch schon teuer. Individual Verkehr, vom Fahrrad abgesehen, ist Luxus und Umweltverschmutzung. Autonome Taxis werden insgesamt billiger werden. Rechnen sie alle Kosten wie Garage, Laternen Parkplatz, ja der muss auch bezahlt werden, und Kosten der Umweltverschmutzung, Kranke durch Lärm... Ich weiß nicht wie es Ihnen geht, Fahren macht keinen Spaß mehr, ständig muß man Geschwindigkeit und unberechenbare Verkehrsteilnehmer beachten. Autonome Fahrzeuge werden bequemer und schneller sein.

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lalito 14.09.2017, 10:07
73. So ungefähr

Kommt so, nur eben systembedingt (Politik-Wirtschaftverschränkung) sehr, sehr langsam und unter Gerichtszwang, sonst wären die Kommunen im ÖPNV nämlich schon wesentlich weiter, stattdessen rumoren und stinken die hubraumstarken Diesel von frühmorgens an durch die Vororte und Innenstädte.

Gäbe es Zwang, könnte die Industrie schon lange liefern zumal alle Vorgaben bezgl. Laden und Wartung schon immer in den Zentralen des ÖPNV gegeben sind. Diese eklatante Verweigerungshaltung der letzten 25 Jahre wird durch die nun entstehenden Möglichkeiten bei Soft- und Hardware pulverisiert.

Ohne ernsthaften Zwang ist das Konzerndasein leider so bequem und lädt - wie gesehen - auch noch zu großangelegtem Betrug ein. Es gilt die zu wählen, die gegebene Strukturen zu Veränderungen in der von Ihnen angedachten Richtung zwingen, ganz einfach.

Groko ist bewahren und kuscheln unter der Muffdecke.

Nur der öffentlich ausgetragene Streit um die besseren Konzepte bewirkt eine Bewegung hin zur Erreichung höherer und besserer Ziele als das, was lediglich Konsens im Verharren bietet. Eine stocksaure Kanzlerin einer GroKo ändert null und nichts am Verhalten der Konzerne hinsichtlich einer ökologisch und nachhaltig orientierteren Ausrichtung - das zumindest zeigen die letzten beiden Jahrzehnten überdeutlich.

Nur eindeutig gefasster, gesetzlicher und von den Gerichten durchgesetzter Zwang zum Wohle der Allgemeinheit ändert überhaupt etwas. Dann braucht's auch keine Labertasche wie den derzeitigen Großkarierten im Verkehrsministerium mit zelebriertem Mautwahn. Dann ginge es nämlich um Relevantes.

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Stefan_G 14.09.2017, 10:13
74. zu #71

Zitat von ptb29
Einerseits wird jeder Versuch der Vereinheitlichung als Kartell bezeichnet, andererseits ist jeder Versuch, Vorhersagen zu diesem Thema zu treffen Kaffeesatzleserei. Es wäre gut wenn das Thema Elektromobilität sachlich und nicht dem Mainstream folgend diskutiert wird.
Dann sollten Sie auch sachlich bleiben und nicht Kartellabsprachen und Normierung gleichsetzen.

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tatsache2011 14.09.2017, 11:04
75. Die Zukunft hat schon begonnen

Zitat von pittiken
Verschließen Sie doch nicht die Augen vor der Realität. Die Infrastruktur, die das E-Auto benötigt, ist nicht vorhanden. Oder sollen jetzt aus einem 11geschossigen Mietshaus die Verlängerungskabel raushängen? ...
Sie meinen, Bosch und Schaeffler haben die Komponenten ohne Absatzmarkt gebaut und die liegen nun herum.

Am Anfang des Benziners gab es auch Anpassung, denn
[Zitat] "Das erste Tankstellenverzeichnis in Deutschland stammt aus dem Jahr 1909 .
Es handelt sich um eine Aufstellung von Drogerien, Kolonialwarenhändlern, Fahrradhandlungen und Gaststätten, die Benzin bereit hielten."

Beim Elektroauto ist es schon besser als damals.
Bei Garagen, Carport, usw. gibt es kein Problem.
Bewohner von Miethäusern müssen zur Strom-Tankstelle.

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scoopx 14.09.2017, 11:05
76. Prohibitiv

Zitat von Ge-spiegelt
[...] Entscheidend ist die Zahl der Unfälle und die wird drastisch sinken. Die Versicherung für gefährliche, menschliche Fahrer wird prohibitiv teuer werde. Autonome Fahrzeuge, die miteinander kommunizieren, werden auf der Autobahn im Zentimeter Abstand fahren. Das spart Energie und erhöht den Durchsatz.
Aha, daher weht der Wind. Der sogenannte technische Fortschritt wird zu einer Zwangssache. Erst indirekt, durch "prohibitiv teure Versicherungen für gefährliche menschliche Fahrer", dann durch Verbote.

Bislang war es so daß die Gesellschaft technische Neuerungen eher zu verzögern suchte und diese sich durchgesetzt haben, weil ihre Vorteile für sich selbst sprachen. Bei der Elektromobilität und den selbstfahrenden Autos ist es umgekehrt. Die Technik hat viele Tücken, und ihre Anwendung wird erzwungen.

Jedoch, dahin wird es nicht kommen. Die Erprobung selbstfahrender Autos dauert immer länger. Google hat sein Projekt aufgegeben und diese Niederlage schamhaft in einer Ausgründung versteckt. Ansonsten gibt es nur Ankündigungen und immer groteskere Vorhersagen.

Das mit dem Zentimeterabstand auf der Autobahn schießt echt den Vogel ab. Schon bei der kleinsten Störung würde es eine Massenkarambolage geben.

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marianne.weber 14.09.2017, 11:10
77.

Die Elektromobilität muss ohnehin noch einige Hürden nehmen, So bleibt es auf jeden Fall spannend. Nicht einmal, weil man nicht weiß, wohin es führt. Viel mehr ist die echte Frage doch vielmehr: wann?

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karl-felix 14.09.2017, 11:17
78. Der

Zitat von mikko11
sind Entwicklungsschwerpunkte, die jenseits meiner Interessen liegen, Ich fahre gerne Auto und Motorrad und werde Hersteller mit ihren Angeboten links liegen lassen, die mir diese "Arbeit" abnehmen möchten.
Anteil Deutschlands an der weltweiten PKW-Produktion betrug lt. statista in 2016 gerade mal 6,9% .

Ich schwöre Ihnen , nicht Sie entscheiden über die Zukunft des Antriebes der Automobile sondern das wird in Asien und Amerika entschieden . Schon jetzt verkauft VW die Hälfte seiner Fahrzeuge in China und weniger als 10% auf dem deutschen Markt.
Chinas Planung : NEV in 2016 gerade mal 2,1% und für 2025 sind 30% Anteil NEV geplant . Da spielt die Musik.

Ein deutscher Hersteller, der da nicht kräftig vorne mitspielt ist in 10 Jahren pleite. Und das wissen VW,Daimler ,BMW und Co .

Ich kann mir nicht vorstellen , dass ausser Ihnen in 10 Jahren noch ein normaler Mensch einen neuen Diesel oder Benziner kauft. Nicht wenn die Städte gesperrt sind und die Länder wie Frankreich, Grossbritannien oder Norwegen .
Da sind Madrid, London , Oslo und Paris nur die Vorreiter.

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tatsache2011 14.09.2017, 11:18
79. Preisentwicklung E-Auto

Zitat von pittiken
Es gibt nicht die Nachfrage nach E-Autos, wie immer suggeriert wird, deswegen wird der Diesel immer noch gebraucht.
Klar wird der saubere Diesel gebraucht; er ist ja ab September 2018 liferbar.
Beim Elektroauto gibt es eine Preisentwicklung und Vorteile, wie preiswerter Betrieb mit Strom und weniger Reparaturen.
Die Nachfrage steigt beim
[Zitat] " e.Go Life ... Der soll nämlich nur 15.900 Euro kosten und natürlich prämienfähig sein.
Die E-Auto-Prämie beträgt derzeit 4.000 Euro.
Damit würde der Elektrozwerg unter dem Strich nur 11.900 Euro kosten.
Bereits ab Mai ist der e.Go Life bestellbar, ausgeliefert wird ab Frühjahr 2018."
(sogar vor dem sauberen Diesel Sept. 2018)

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