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Börse: Das waren die besten Dax-Aktien 2014
DPA

Das Börsenjahr 2014 ist beendet - und der Dax verbucht zumindest einen kleinen Gewinn von 2,65 Prozent. Einzelne Aktien wie Merck oder ThyssenKrupp schnitten deutlich besser ab - doch es gab auch große Verlierer.

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günter1934 30.12.2014, 22:00
10.

Zitat von Schweijk
an das ewige Wachstum in einer endlichen Welt glaubt kauft Aktien, ich glaube nicht mehr dran. Viel Spass beim Geld verlieren.
Ach, deshalb haben Sie sich letztens noch einen Schrank gekauft, um Ihr Bargeld zu bunkern!
Oder haben Sie ein Festgeldkonto oder gar ein Sparbuch? :-)

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duke_van_hudde 31.12.2014, 02:24
11. noob,noob

Zitat von Schweijk
an das ewige Wachstum in einer endlichen Welt glaubt kauft Aktien, ich glaube nicht mehr dran. Viel Spass beim Geld verlieren.
Tja Aktien kauft man aus 3 verschiedenen Gründen.

1.Dividende

Es gibt einige firmen im Dax die zwischen 3-4 % Dividende ausspucken und dazu braucht es im Prinzip nicht mal Wachstum. Diese 3-4 % sind im Verhältnis zu Anleihen und der Rendite von Mieten in Ordnung.

2.Aktien kauft man da die Geldmenge steigt. Wenn die Geldmenge schneller steigt wie das Wirtschaftswachstum kann man erwarten das alle möglichen Anlagen im norminalen Wert steigen. Die EZB bringt uns also eine Assetpreisinflation. Für diese PReisanstiege braucht es überhaupt kein Wachstum.

3. Wachstum und jetzt können wir lange über Wachstum reden und was in Zukunft möglich ist. Nun gehen wir mal davon aus das die Rohstoffe knapp werden wie sie vermuten, dann werdne Firmen die Rohstoffe auf irgendeiner Art gewinnen natürlich massiv wachsen.

Ob man jetzt ÖL per Fracking gewinnt oder vielleicht Kunstoffe aus Holz herstellt ist dann total egal.

das einzige was passierne wird wenn bestimmte Rohstoffe nicht mehr so leicht zu fördern sein werden das Unternehmen viel Geld in die Hand nehmen werden die nötigen Rohstoffe zu substituieren oder halt besser zu fördern.

Ob man Aktien kaufne soll oder nicht muss jeder selbst wissen aber klar ist wenn die EZB die Geldmenge stärker steigen lässt wie das wirtschaftswachstum muss fast zwangslaeufig(sollte die Umlaufgeschwidigkeit des Geldes gleich bleiben) irgend eine Assetklassse im Wert steigen und das können Aktien sein müssen es aber natürlich nicth sein.

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Fettnäpfchen 31.12.2014, 05:37
12. Warum keine Liste der besten und fairsten Arbeitgeber?

Ich würde mir wünschen, dass bei den besten DAX-Konzernen gleichzeitig Informationen über deren Arbeitsbedingungen und/oder deren Personalabbau und deren Steuermoral veröffentlicht werden, damit man sich ein Gesamtbild verschaffen kann.

Warum wird eigentlich nie eine Liste der besten und fairsten und/oder der schlimmsten Arbeitgeber veröffentlicht? Das wäre doch für das breite Volk interessant, während die Aktienwerte prozentual betrachtet nur eine "Randgruppe" betreffen.

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Champagnerschorle 31.12.2014, 08:03
13. abraten ungleich Hinweis

Zitat von danido
Niemand braucht eine Bafin-Lizenz um auf Geschäftsberichte von Aktiengesellschaften hinzuweisen. Genauso wenig ist das was ich jetzt hier tue eine Rechtsberatung.
Ich danke Maybal12 für den guten Rat.

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rudi_ralala 31.12.2014, 17:01
14.

Zitat von duke_van_hudde
..aber klar ist wenn die EZB die Geldmenge stärker steigen lässt wie das wirtschaftswachstum muss fast zwangslaeufig(sollte die Umlaufgeschwidigkeit des Geldes gleich bleiben) irgend eine Assetklassse im Wert steigen und das können Aktien sein müssen es aber natürlich nicth sein.
???
Das weitaus meiste Geld wird als Buchgeld von den privaten Banken geschaffen, ca. 90%.
Die EZB könnte zwar Staatsanleihen von bankrotten Staaten kaufen, dafür muss sie Geld kreieren und vor allem kann Draghi das nicht alleine entscheiden.
Wieviel, oder ob sie überhaupt kaufen darf, oder kaufen darf ohne ausreichende Sicherheiten, darüber gehen die Meinungen auseinander.
Tatsache ist, dass z.Zt. für ca. eine Billion Euro Bargeld der EZB im Umlauf ist. Darüber hinaus können Europas private Banken, einmal die Woche Kredite von der EZB anfordern, die werden elektronisch generiert und den Banken nach Prüfung gutgeschrieben. In "normalen" Zeiten sollen die Kredite nicht die Mindestreserven überschreiten, z.Zt. sind es ca. 100 Milliarden Euros mehr. In der Bilanz der EZB kann man nachlesen, wieviel gegen Sicherheiten an Banken verliehen wurden.
Es dürften keine 300 Milliarden sein. Also steht die EZB z.Zt. für ca. 1,3 Billionen Euro. Da im Euroraum vermutlich das 10 - fache, als Buchgeld im Umlauf ist und dieses Geld Zinsen und gegebenenfalls Zinseszinsen abwirft, müsste die Wirtschaft eigentlich diesen Mehrwert erschaffen. Damit ist sie überfordert, sodass es zu einer großen Diskrepanz zwischen Finanzökonomie und Realökonomie kommt.
Die Realwirtschaft wird also aufgrund dieses Zwanges, auf Deubel komm raus wachsen müssen.
Wie das in einer endlichen Welt auf Dauer funktionieren soll, diese Frage existiert nicht erst seit Heute.

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rudi_ralala 31.12.2014, 17:16
15.

Zitat von duke_van_hudde
Die EZB bringt uns also eine Assetpreisinflation. Für diese PReisanstiege braucht es überhaupt kein Wachstum.
Was ich mit meinem Beitrag eigentlich sagen wollte.
Nicht in erster Linie die EZB, sondern das Schuldgeldsystem und damit die privaten Banken sind für die Diskrepanz zwischen Finanzökonomie und Realökonomie "verantwortlich".
Deshalb unterstütze ich auch die Vollgeldinitiative in der Schweiz und in Deutschland.
Geld zu erzeugen gehört in die Hand des Volkes und nicht in die Hände privater Banker, die damit Milliarden an Zinsen für ihrer Besitzer generieren.
Die Seigniorage gehört dem Volk.

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