Forum: Wirtschaft
Börsengang: Rocket-Aktie bricht beim Börsendebüt ein
DPA

Von 42,50 auf 36,66 Euro in wenigen Minuten: Die Aktie der Berliner Holding Rocket Internet startet mit deutlichem Kursverlust an der Frankfurter Börse. Die Start-up-Schmiede nimmt mit dem Börsengang bis zu 1,6 Milliarden Euro ein.

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Glückshormon 02.10.2014, 10:12
1. Wenn die

"Aktie" Ende des jahres noch 25,- kostet, ist es schon ein Gewinn ;-)

Heisse Luft 2.0

Es gab lange mehr Idioten als Aktien. Diese Zeit geht gerade zu Ende...

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oidahund 02.10.2014, 10:14
2. Ups, wäre hätte das gedacht?

Dabei müsste RI doch mehr wert sein als Daimler .... höher bewertet als die Lufthansa wurde RI ja bereits. Dabei hat Lufthansa so unsexy Sachen wie Flugzeuge, Gebäude und Grundstücke, gewinnbringende Tochter- & Sohnfirmen (ich will ja correct sein ;) ) in der Bilanz stehen - und RI hat so ein tolles Ding wie eine Vision und nachgemachte Geschäftsideen, die zwar keinen Gewinn abwerfen, aber dafür sehr visionär sind. Da müsste doch der WErt der Aktie durch die Decke gehen. - Die dummen Deutschen, die das mit der Vision nicht verstehen wollen.
Wer Ironie findet, darf sie behhalten, wer nicht, der sollte RI-Aktien kaufen.

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Knallerbsin 02.10.2014, 10:17
3. Rocket so so...

Hört sich eher nach Rohrkrepieren als nach Rakete an. Na, warten wir mal ab. Ich bin seit dem Platzen der 1. Dotkomblase ein gebranntes Kind, daher lasse ich von dieser Aktie meine Finger.

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symolan 02.10.2014, 10:23
4.

Wer sein Geld in das Geschäftsmodell: "Wir klauen Ideen reihenweise" versenken will, soll dies tun.

Ich hoffe, dass solch innovative Geschäftsmodelle schlussendlich kriegen was sie verdienen: Den Konkurs.

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stefansaa 02.10.2014, 10:39
5.

Zitat von Knallerbsin
Hört sich eher nach Rohrkrepieren als nach Rakete an. Na, warten wir mal ab. Ich bin seit dem Platzen der 1. Dotkomblase ein gebranntes Kind, daher lasse ich von dieser Aktie meine Finger.
Sie können alternativ auch ins Casino gehen. Ob es non RI ist oder sonst irgendein Verein, mit der Realität hat der Aktienmarkt schon lange nichts mehr zu tun. Aktien sind nichts anderes als reines Glücksspiel.

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badbeardxb 02.10.2014, 10:40
6. Wenn man sich...

...die läppischen Ideen mal genauer anguckt (glossy box z.B.) wundert man sich schon dass irgendjemand diese Aktien kauft. Vielleicht ein Fall von Bigger Fool Theory - irgendwo gibt es noch größere Idioten, die noch mehr zahlen werden...

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argonaut-10 02.10.2014, 10:42
7. ich dachte

die Menschen hätten etwas gelernt seit der .com Blase. RI und alle seine Tochterfirmen wollen Konkurrenz sein zu den amerikanischen Start-Ups. Das ist weit gefehlt. Es gibt keine Innovationen auf technologischer Ebene (z.B. no-SQL Konzepte, die dann open-source werden), es gibt keine Mitarbeiterbeteiligungen (außer die oberen 10.000 bei den jeweiligen Unternehmen), es gibt keine innovative Geschäftsidee, es gibt keine vernünftige und nachhaltige Infrastruktur (die lausig zusammengeschusterten PHP shops, die buggy sind, werden ja wohl nicht dazu gehören) und es gibt keine Unternehmenskultur (wer will schon den cholerischen Attacken eines Oliver Samwer ausgesetzt sein). Bleibt als einziges Asset, dass man versucht, möglichst schnell gute Konzepte aus US auf anderen Märkten als Erster zu kopieren. Jeder Anleger muss für sich selbst beurteilen, ob das so nachhaltig ist, dass man darauf sein Geld setzen möchte.

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Newspeak 02.10.2014, 10:43
8. ...

Schön wäre es ja, wenn deutsche Journalisten sich nicht immer mit allem und jedem gemein machen müssten. Über die tollen "Erfolge" zum Börsengang wird berichtet, daß ein Großteil dieser Firmen aber in ein paar Jahren Geschichte ist und nur die Gründer reich gemacht hat, selten genug die Aktionäre und ganz sicher keinen Mitarbeiter oder die Gesellschaft, davon hört man nichts. Der Staat und die Gesellschaft dürfen dann oft genug die Trümmer wegräumen. Und oft genug wurde Schaden angerichtet, den die Allgemeinheit bezahlt. Aber Hauptsache, die Samwer Brüder sind die genialen Unternehmer, wo sie in einem leicht anderen System genausogut im Knast sitzen könnten, wegen ihres wirtschaftlichen Auftretens. Am Ende wurde nichts produziert, außer heiße Luft.

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richardheinen 02.10.2014, 10:45
9.

Smarte Jungs verkaufen ihre Anteile dann, wenn die heiße Luft zu erkalten droht. Wetten, dass es genügend Zocker gibt, die den Kurs mit ihren Ankäufen nach dem Gesetz von Angebot und (auch künstlicher) Nachfrage stützen, in die Höhe bringen, dann aber schnellstens an (wirklich dumme, weil ahnungslose) "Endverbraucher" ihre Anteile abstoßen?

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