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Börsenstrategie: Apple erliegt dem Fluch des Siegers
AP

Der Kursverfall von Apple zeigt: Von der größten Aktie einer Branche, eines Landes oder gar der Welt sollten Anleger die Finger lassen. Sie entwickelt sich meist zum Renditegrab. Bei drei Unternehmen müssen Börsianer jetzt besonders vorsichtig sein.

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3aK 15.09.2013, 07:50
1. Blick in die Vergangenheit

Man sollte beim Blick auf die Apple-Aktie nicht nur den kurzfristigen Hype der vergangenen 2-3 Jahre sehen, sondern etwas weiter blicken. Sicher, mag die Aktie in den vergangen Monaten eine deutliche Korrektur erfahren haben, welche sich allerdings auf die 10-Jahres Performance deutlich relativiert. Der Kurs der Aktie lag im September 2003 bei ca. 11 Dollar und nun bei gut 460 (+4000%!!!). Nun zur Gegenwart, bzw. Zukunft. Mir dem neuen "Billig-IPhone" (was ja nicht billig) ist, hat Apple ganz klar auf das falsche Pferd gesetzt. Der Preis hätte auf jeden Fall 50% niedriger sein müssen, um die Probleme in China schnell lösen zu können. Da der Produktzyklus weiterhin sehr kurz bleiben wird, sollte es nicht lange dauern bis wieder neue Gerät auf den Markt kommen. Sollte Apple hier seine Strategie nochmals überdenken, sehe ich die Aktie weiterhin auf langfristige Sicht weiterhin als gutes Investment.

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rexsayer 15.09.2013, 08:07
2. Danke lieber Spiegel.

Werde bei XOM aussteigen obwohl ich von 2011 bis heute einen schönen Wertzuwachs erleben konnte.

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rpaulsen 15.09.2013, 08:28
3. Zeitverschwendung

Was für ein Schwachsinn!!!

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Vbot 15.09.2013, 08:31
4. Papalpapp...

... Zockerei bleibt Zockerei egal wieviel Wirtschaftwissenschaft drumherum aufgeblasen wird.

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restauradores 15.09.2013, 08:32
5. Was für eine Erkenntniss!

Zitat von sysop
Der Kursverfall von Apple zeigt: Von der größten Aktie einer Branche, eines Landes oder gar der Welt sollten Anleger die Finger lassen. Sie entwickelt sich meist zum Renditegrab. Bei drei Unternehmen müssen Börsianer jetzt besonders vorsichtig sein.

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h.hass 15.09.2013, 08:34
6.

Die Apple-Aktie war halt grotesk überbewertet. Da war der Glaube an die magischen Fähigkeiten von Herrn Jobs mit eingepreist. Der biedere Nachlassverwalter Cook, der für visionäre Ideen ganz offensichtlich nicht gemacht ist, muss jetzt damit leben, dass der Kurs auf Normalniveau sinkt.

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mkummer 15.09.2013, 09:08
7. Ist es

dem Autor entgangen, dass Apple vor ein paar Monaten bereits auf knapp unter 400$ fiel und mittlerweile bei 467 $ steht? Das letzte Wort scheint hier noch nicht gesprochen.

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spon72 15.09.2013, 09:30
8. Veräppelt

Nun, als erstes sollte jeder die Finger von Börsenspekulationen lassen, der nix davon versteht. Sein hart verdientes Geld kann man auch anderweitig verbrennen. An der Börse zu zocken bringt nur ein wenig etwas, wenn dies langfristig und mit todsicheren Unternehmensaktien geschieht. Zu diesen zuverlässigen Konzernpapieren zählen jedoch keine IT-Unternehmen, haben sie noch nie. Zudem ist Apple ein künstlich aufgeblasenes Wohlfühlprodukt, das sein Geld mit der Andersartigkeit und Besonderheit ihrer User gemacht hat. Dies hat in den Anfangsjahren vielleicht noch gestimmt, mittlerweile ist Apple jedoch ein IT-Konzern geworden, der seine inkompatible Hard- und Software in Zeiten der Vernetzung nicht mehr an den Konsumenten bringt. Zudem hat der Tod von Steve Jobs das letzte Licht der Göttlichkeit aus dem Apfel geblasen. Letztendlich ist Apple nicht besser oder schlechter als Microsoft, Google & Co.
Grüße aus dem Taka Tuka-Land!
PS: Ich find es immer wieder faszinierend, wenn von "Börsenstrategien" gesprochen wird, dabei weiß doch jedes Kind, dass es an den Finanzmärkten wie im Buddelkasten zugeht. Den Wert einer Aktie vor dem Start durch viel Rummel und Glitzer in die Höhe treiben, den Vorstand die Gewinne aus dem Börsengang absahnen lassen und dabei kurz nach dem Start die Aktie wieder fallenlassen, tolle Strategie. Wie gesagt, Buddelkasten lässt grüßen, wer die größte Schippe hat....

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arch.aisch 15.09.2013, 09:39
9. Mathematischer Nachweis der Torheit

Was einmal mehr ein flammendes Plädoyer dafür ist, dass der (Aktien)Markt kein Markt sondern ein Casino ist. Da aber der Markt heute kein Markt mehr ist, sondern zum reinen Kapitalmarkt verkommen ist, ist es auch nostalgisch, heute noch von dem gesunden Wirken der Marktgesetze zu philosophieren. Die Marktwirtschaft hat vor einem Viertel Jahrhundert
die Planwirtschaft ausgebremst und sich als Symbiose mit demokratischen Regularien in den Köpfen etabliert. Heute sind beide Phänomene veraltet und wegen der mit Gier gepaarten Dummheit der Massen ausgehebelt, der Dummheit der Massen, die den Wenigen die Früchte überlassen, weil sie der Illusion nachhängen, gleichberechtigt mitspielen zu dürfen.

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