Forum: Wirtschaft
Boom von Hofgemeinschaften: Kochen mit der Kohl-Flatrate
Hendrik Steinkuhl

Obst, Gemüse, Brot und Fleisch ohne Ende - und das zum monatlichen Festpreis: Sogenannte Hofgemeinschaften gewinnen in Deutschland immer mehr Anhänger. Das aus den USA importierte Konzept überzeugt selbst Menschen, die sonst nichts von gesunder Ernährung wissen wollen.

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Kai Ahnung 01.05.2012, 19:47
10.

Zitat von spon-spezi
> Danach kommen sie an ein bis zwei Abholtagen in der Woche auf den Hof statt dass 1 LKW die Waren auf einmal bringt fahren dann also hunderte PKWs einzeln zum Hof. Das ist doch ökologischer Wahnsinn! Und wenn man die Fahrkosten und Zeit dazurechnet, macht es bestimmt auch finanziell keinen Sinn
Ja, stimmt, das ganze Konzept ist wirklich ökologischer Wahnsinn, die sollten lieber weiter bei Aldi einkaufen, da macht es auch finanziell wieder Sinn.
Meine Fresse...

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tubolix 01.05.2012, 19:49
11.

Zitat von spon-spezi
> Danach kommen sie an ein bis zwei Abholtagen in der Woche auf den Hof statt dass 1 LKW die Waren auf einmal bringt fahren dann also hunderte PKWs einzeln zum Hof. Das ist doch ökologischer Wahnsinn!
ich habe das nun so verstanden, dass an abholtagen von den mitgliedern die ware abgeholt wird. produziert wird ja grossteils auf dem hof.

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theodin 01.05.2012, 19:50
12. Naja

Zitat von spon-spezi
> Danach kommen sie an ein bis zwei Abholtagen in der Woche auf den Hof statt dass 1 LKW die Waren auf einmal bringt fahren dann also hunderte PKWs einzeln zum Hof. Das ist doch ökologischer Wahnsinn! Und wenn man die Fahrkosten und Zeit dazurechnet, macht es bestimmt auch finanziell keinen Sinn
Ist es wohl ökologischer, wenn zig LKW zu zig Supermärkten fahren und dann zig mal zig leute auch zu diesen supermärkten fahren um dann dort einzukaufen?? Ich bezweifel es! Und mann könnte nun noch die Ökobilanz von Großmärkten dazurechnen wo auch wieder zig hinfahren etc. Ich würde mal annehmen das ein Erzeuger mit seinen Kunden ökologischer ist als das voran Beschriebene!!
Ansonsten finde ich das auch eine tolle Sache, zumal das Gemüse und Fleisch aus der Region kommt und nicht aus Marokko und Argentinien ;-) Weiter so, kann ich da nur sagen.

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heikoprasse 01.05.2012, 19:53
13. Klar...

Zitat von spon-spezi
statt dass 1 LKW die Waren auf einmal bringt fahren dann also hunderte PKWs einzeln zum Hof. Das ist doch ökologischer Wahnsinn! Und wenn man die Fahrkosten und Zeit dazurechnet, macht es bestimmt auch finanziell keinen Sinn
Ja, ist klar... fast so ein ökologischer Wahnsinn und Fahrtkosten und Zeit, wie die tausenden von Autos auf dem Supermarktparkplatz. Da fällt ihr ökologisch sinnvoller LKW ganz weg, ohne dass PKWs mehr fahren - oder bekommen sie alle Lebensmittel an die Haustüre gebracht?

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Ford-Prefekt 01.05.2012, 19:56
14.

[spon-spezi] für Menschen mit so wenig phantasie wie sie ist das sicher auch nix. Sammellieferung - Sammelabholung organisieren, mit notwendigen Wegen verbinden. Alles in allem ist auch der normale Einkaufsaufwand gegenzurechnen

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schäfchen77 01.05.2012, 20:07
15.

Erstens gibt es viele Fahrgemeinschaften zu denen sich Mitglieder zusammen schließen, dazu liegt der Hof direkt vor der Stadt auch einer Hauptverkersstraße und viele kommen auf dem weg von der Arbeit vorbei. Das Einzugsgebiet ist sehr lokal. Zur Ökobilanz muss man auch fragen: wohin würden sie sonst fahren (Freizeit & Einkauf)?

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Yogial 01.05.2012, 20:25
16.

Zitat von spon-spezi
> Danach kommen sie an ein bis zwei Abholtagen in der Woche auf den Hof statt dass 1 LKW die Waren auf einmal bringt fahren dann also hunderte PKWs einzeln zum Hof. Das ist doch ökologischer Wahnsinn! Und wenn man die Fahrkosten und Zeit dazurechnet, macht es bestimmt auch finanziell keinen Sinn
Schon mal was von Fahrrädern gehört? Sind die komischen Dinger mit meist 2 Rädern zum selber treten^^

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robertusk 01.05.2012, 20:30
17.

....da haben Sie aber eine Milchmädchenrechnung aufgemacht....

Die Leute fahren doch sowieso mit dem Auto zum Einkaufen, ob nun zum Hof oder zum Aldi. Was wegfällt, ist der LKW mit Gemüse vom Bauernhof zum Großmarkt, der LKW, der die Tiere zum Schlachthof bringt, der LKW, der das Fleisch zum Verpackungsbetrieb bringt, der LKW. der die Waren vom Großmarkt und vom Verpackungsbetrieb an die Zentralen der Supermärkte liefert und die vielen LKWs, die dann die Filialen bestücken....

Das Konzept ist toll, wir kaufen das Allermeiste bei lokalen Produzenten, aber alles von einem Hof zu beziehen, hat natürlich charmante Vorteile.

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Greetings 01.05.2012, 20:35
18.

...daß uns noch eine gewaltige Lernkurve bevorsteht.
Es hat sich halt noch nicht jedermann mit dem Thema Lebensmittelversorgung auseinandergesetzt.
Sie denken wirklich, die Artikel kommen aus dem Supermarkt. Das ist zwar erschreckend, aber so ist das nun mal. Nun verschreckt sie mal nicht mit Bashing, es wird schon!

Erste Lektion: Lebensmittel werden nicht im Supermarkt angebaut, sondern zum Teil auf Bauernhöfen. Das bedingt ein Transport zwischen dem Hof und dem Supermarkt. Der Konsument fährt dort hin, wo er die Lebensmittel beziehen möchte.

Hausaufgabe: Zeichnen sie die genannten Örtlichkeiten schematisch auf einen Zettel und verbinden sie sie mit den Transportwegen, die durch die verschiedenen Einkaufsmöglichkeiten entstehen.

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