Forum: Wirtschaft
Boykottaufruf von Ver.di: Top-Manager von Qatar Airways schreibt Wutbrief an Bundesta
REUTERS

Die Bundestagsabgeordneten haben einen geharnischten Brief erhalten: Ein Manager von Qatar Airways geht darin laut einem Zeitungsbericht die Gewerkschaft Ver.di an. Deren Chef Bsirske hatte zum Boykott der Airline aufgefordert.

Seite 1 von 9
tulius-rex 30.07.2014, 13:39
1. nur so am Rande

An alle, die immer so auf die EU schimpfen: solche von Ver.di zu Recht kritisierten schlechten Arbeitsbedingungen gibt es in der EU nicht, bzw. wären beim EuGH justitiabel.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Immanuel_Goldstein 30.07.2014, 13:40
2.

Zitat von sysop
Die Bundestagsabgeordneten haben einen geharnischten Brief erhalten: Ein Manager von Qatar Airways geht darin laut einem Zeitungsbericht die Gewerkschaft Ver.di an. Deren Chef Bsirske hatte zum Boykott der Airline aufgefordert.
Hat der Herr Manager Marwan Koleilat, denn auch die Vorwürfe widerlegt? Gibt es nun die Heiratssperre und die Fristlose Kündigung bei Schwangerschaft und ähnliche Schweinereien, oder gibt es all diese Dinge bei Qatar Airways nicht? Das muss doch erstmal beantwortet werden, ehe man Wutbriefe schreibt. Sonst wird man wohl kaum ernst genommen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
StörMeinung 30.07.2014, 13:41
3.

Zitat von sysop
Die Bundestagsabgeordneten haben einen geharnischten Brief erhalten: Ein Manager von Qatar Airways geht darin laut einem Zeitungsbericht die Gewerkschaft Ver.di an. Deren Chef Bsirske hatte zum Boykott der Airline aufgefordert.
Katar verdient Sanktionen wegen der Unterstützung des internationalen Terrorismus. Dies sollen mal schön die Klappe halten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
earl grey 30.07.2014, 13:41
4. Etwas gewagt...

Zitat von sysop
Die Bundestagsabgeordneten haben einen geharnischten Brief erhalten: Ein Manager von Qatar Airways geht darin laut einem Zeitungsbericht die Gewerkschaft Ver.di an. Deren Chef Bsirske hatte zum Boykott der Airline aufgefordert.
Da ist ver.di wohl etwas über das Ziel hinaus geschossen. Ohne rechtsgültige Beweise ist so ein Boykott-Aufruf schon eine harte Nummer. Mal schauen, wie die aus der Nummer wieder herauskommen...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wolle0601 30.07.2014, 13:43
5. Fakten?

Sagt denn Qatar Airlines, daß deren Arbeitsverträge solche Klauseln nicht enthalten? Vielleicht hab ichs ja nur überlesen....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
vagabund47 30.07.2014, 13:46
6. boykott mehr als gerechtgertigt

schon allein die arbeitsbedingingen beim stadienbau rechtfertigen einen boykott aller staatlichen einrichtungen katars

Beitrag melden Antworten / Zitieren
meberz 30.07.2014, 13:47
7. getroffene Hunde bellen

Man schaue sich diesen Insiderbericht einer schwedischen Flugbegleiterin an, da bleiben keine Fragen offen http://www.expressen.se/nyheter/the-truth-about-the-luxury-of-qatar-airways/

Beitrag melden Antworten / Zitieren
cato-der-ältere 30.07.2014, 13:47
8. Investigative Recherche

Katar sollte lieber den Ball flach halten und keine öffentlichen Debatten lostreten. Sonst könnte passieren was längst überfällig ist, dass die Geschäfte des Landes mal von unseren Medien genauer unter die Lupe genommen werden. Inklusive der Verflechtungen der dortigen Oberschicht mit fundamentalistischen Stiftungen und Organisationen.
Schade dass Saudi-Arabien, Katar & Co. so unbeobachtet machen können was sie wollen. Warum eigentlich? Zu unwichtig? Beißhemmung? Angst?
Minderheitenrechte, Frauenrechte einheimischer und "importierter" Frauen, Scharia-Strafrecht, internationale Korruption, Unterwanderung toleranter Länder wie Indonesien mit slawistischer Ideologie...
Da gibt es sicher viel Interessantes zu untersuchen. Ich sage nicht dass man etwas findet, aber schauen könnte man ja mal ;-)
Packt es an!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
RalfHenrichs 30.07.2014, 13:48
9.

Selbst WENN(!) Koleilat recht haben sollte, sagt er nur, dass die "pauschalen" Anschuldigungen falsch sein sollten. Ein Dementi, dass diese in Ausnahmefällen, eventuell sogar in sehr vielen Ausnahmefällen richtig sind, ist das nicht. Und Koleilat wird schon wissen, warum er keine Klage gegen den Boykottaufruf anstrengt.
Insofern ist davon auszugehen, dass ver.di recht hat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 9