Forum: Wirtschaft
Bremer Schuldendesaster: "Wir sind auf den Knochen angelangt"

Sein Land hält einen traurigen Schuldenrekord, nun muss er ein hartes Sparprogramm durchsetzen: Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen spricht im Interview über Parallelen zu Griechenland und die Ursachen für den Schuldenberg.

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mark anton 25.07.2011, 17:13
30. Man sieht an Bremen u.a. wohin Ausgleichzaehlungen fuehren

Zitat von sysop
Sein Land hält einen traurigen Schuldenrekord, nun muss er ein hartes Sparprogramm durchsetzen: Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen spricht im Interview über Parallelen zu Griechenland und die Ursachen für den Schuldenberg.
damit wird Unfaehigkeit zementiert, innerhalb seiner Moeglichkeiten zu leben, sich am Riehmen zu reissen und die notwendigen Sparmassnahmen und Leistung zu erbringen, von einer Gesellschaft die auf Kosten anderer gut lebt.

Saarland, einige neue Bundeslaender, vor allem Griechenland zeigen, wohin falsche Wohltaten fuehren.

Schluss mit Ausgleichszahlungen, Transfers, lasst sie sich selbst aus ihren eigenen Sumpf ziehen, schon Muenchhausen wusste, wie man dies anstellt.

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maikalex 25.07.2011, 17:15
31. Hausaufgaben

Die beiden am höchsten verschuldeten Städte Bremen und Berlin leisten sich seit Jahren mehrere arabische Familienclans mit jeweils rund 1000 Mitgliedern. Die leben von Sozialtransfers und dunklen Geschäften.

Wenn man rechnet, dass jedes Familienmitglied rund 10.000 Euro pro Jahr kostet, Bargeld, Wohnung, Schulen, Krankenversorgung, Infrastruktur, dann kann Bremen durchaus etwas tun. Es fällt auf, dass sich diese Clans gerne in SPD-regierten Großstädten breit machen. Warum sollen andere Städte und Länder solche Missstände mitfinanzieren.

Hausaufgaben machen, Herr Böhrnsen!

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onecomment 25.07.2011, 17:16
32. ..

Zitat von Olaf
Bremen ist unfähig mit den Einnahmen auszukommen, das ist alles.
Das ist seit 40 Jahren allgemeine Praxis in Deutschland.

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Altesocke 25.07.2011, 17:16
33. Nicht ganz, glaube ich!

Zitat von Fritz the Cat
Das ist wieder mal witzig: "Wir erwarten nicht, dass man uns die Schulden vollständig abnimmt. Aber die derzeitige Höhe macht es illusionär, dass wir sie allein abbauen." Also hat man sich jahrzehntelang bis über die Hutkrampe verschuldet und dann, wenn die Rechnung kommt, sollen die anderen bitteschön die Rechnung übernehmen, oder wie das im Neusprech heisst "solidarisch zeigen". Es kotzt mich langsam an: Ob Berlin, Saarland, Bremen oder Griechenland, es läuft immer nach der gleichen Masche: Es wird geprasst, dann sehenden Auges überschuldet, dann folgt der Offenbarungseid und als finaler Akt dann die Forderung an die seriös Wirtschaften, die Rechnung zu zahlen, "weil man es ja jetzt nicht mehr allein schafft". Frechheit siegt nennt man das wohl.
Ich wuerde eher sagen, da hat einer von der SPD die Chance erkannt, die das Handeln unserer Regierung (Griechenland-Euro) ihm gibt:
Wie sollte sich unsere derzeitige Regierung gegen so eine Forderung (das wird schnell eine, denke ich) argumentieren?
Griechenland kann und will Berlin, aber eigene Bundeslaender will und kann Berlin nicht?
Ist im Grunde nur die logische Schlussfolgerung aus der derzeitigen Richtungsvorgabe unseres Kabinetts: "Wir erwarten nicht, dass man uns die Schulden vollständig abnimmt. Aber die derzeitige Höhe macht es illusionär, dass wir sie allein abbauen."
Ich wuerde sagen, das ist gefickt eingeschaedelt.
Wenn es auch vermutlich nicht zu diesem 'Akt' kommen wird, die naechste Wahl steht ins Haus. Jemand wird daran erinnern!

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Hovac 25.07.2011, 17:17
34. Schon

traurig das eigentlich gar kein sparen nötig wäre, nein sogar im Gegenteil man ohne Ende Geld hätte, denn 600 Mio Zinsen zu 120 Mio Neuschulden im Jahr bedeutet nunmal, dass ein schuldenfreies Bremen satte 480Mio im Jahr für den Bürger springen lassen könnte.

Aber so sieht man ja wie es wirkt, Personalabbau heißt ja nicht das die Arbeit nicht mehr gemacht wird, die wird dann nur extern, und das bestimmt nicht günstiger, eingekauft.

Ganz im Sinne der FDP gehandelt liebe SPD.

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linksdummer 25.07.2011, 17:19
35. Hört auf zu prassen

und fangt an zu sparen...

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Gman 25.07.2011, 17:20
36. Reform des Föderalismus

Zitat von sysop
Sein Land hält einen traurigen Schuldenrekord, nun muss er ein hartes Sparprogramm durchsetzen: Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen spricht im Interview über Parallelen zu Griechenland und die Ursachen für den Schuldenberg.
längst überfällig.
Stadtstaaten wie z.B.Bremen oder Berlin, sind seit Jahrzehnten nicht mehr lebensfähig oder finanzpolitisch handlungsfähig.

17 Bundesländer mit aufgeblähtem Beamtemapparat, eigenen Länderparlamenten, Ministerpräsidenten etc. sind längst nicht mehr zeitgemäß und finanzierbar.

Vorschlag:
Zusammensteichen auf 6 - max. 8 Länder und die Einsparungen sinnvoll nutzen (nicht für bankrotte Landsbanken etc.).
In diesem Zuge auch gleich die Abgeordnetenpensionen komplett abschaffen, für die die Länder keine Rückstellungen mehr bilden (können).

Wird leider sobald nicht passieren, da die betreffende Klientel sicherlich nicht die eigenen Privilegien abschaffen wird.
Griechenland ist gar nicht so weit entfernt...vielleicht löst sich das Problem bald mathematisch.
In den USA sind ja auch schon einige Bundeststaaten zahlungsunfähig.

Die Gattung der Pleitegeier vermehrt sich rasend schnell...

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objectiveview 25.07.2011, 17:22
37. !

Schulden ist immer = über seine verhältnisse leben. egal wo und egal wann. hätten die bremer nich über ihre verhältnisse gelebt so wie die meisten länder im moment, hätten sie sich gar kein geld leihen müssen. wieso sollten bremens schulden jetzt von allen ländern bezahlt werden?

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pom_muc 25.07.2011, 17:22
38. .

Zitat von FTAASO
Aus Bremer Sicht: Länderfinanzausgleich abschaffen, dafür Einkommensteuer am Ort des Arbeitgebers bzw. bei Selbstständigen am Ort des Firmensitzes. Mal bewusst polemisch formuliert: Ich sehe nicht ein, mit meinen Steuern weit über dem Schnitt (sowohl was die Gesamtsumme als auch was Grundsteuer, Gewerbesteuer-Hebesatz angeht) zu liegen und Schulen, Polizei und sogar Feuerwehr kaputtsparen zu lassen, während 5km weiter der niedersächsische Speckgürtel goldene Bürgersteige von den Steuereinnahmen der Pendler und der IKEA-Baumarkt-Shopping-Mall-Center baut. Aber unter Herrn Böhrnsen wurden ja auch Haupt-Einfallstraßen für die Tagesrouten der Pendler in die Innenstadt optimiert, derentwegen man als Stadtbewohner auf dem Weg in andere Stadtteile nun Umwege fahren darf.
Und mit welcher logischen Begründung soll die Einkommenssteuer an den Arbeitsstandort gekoppelt werden?

Was hat der Sitz des Arbeitgebers z.B. mit den Kapital- oder Mieteinkünften als Bestandteil der Einkommenssteuer zu tun?

Außerdem sollte man auch in Bremen langsam begreifen dass 50% der Arbeitsplätze in D im Büroumfeld angesiedelt sind. Und der Trend geht dahin diese Arbeitsplätze flexibel zu gestalten.

Es wird also zunehmende Wechselarbeitsplätze (Firmensitz, Heimarbeitsplatz, wechselnde Einsatzstandorte) geben in denen eine Steuererhebung nach Arbeitsplatz kaum noch praktikabel ist.

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Wattläufer 25.07.2011, 17:22
39. Im Bundesland der Miris und Mongols

Bremer Bürgermeister von der SPD sind seit Jahrzehnten hoch angesehen, werden deshalb von der Bevölkerung immer wieder gewählt und Straßen/Plätze werden nach ihnen benannt.
Man muß konstatieren, daß die in der Stadt noch wohnenden Bremer und Bremerhavener ( dort sieht es noch schlimmer aus ) die Schuldenmachererei gut finden. Die anderen wohnen längst im Umland und arbeiten nur in Bremen.
Ein klsssisches Sozialbundesland ist natürlich ein idealer Nährboden für Hartzies und kriminelle Miris und Mongols.

Es wird Zeit den Länderfinanzausgleich, auch an andere Bundesländer wie Berlin und Saarland zu stoppen und diese Länder in die sie umgebenen Bundesländer einzugliedern sowie als erste Maßnahme unter Finanzzwangsverwaltung zu stellen.

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