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Brexit: Airbus-Chef wirft May Ahnungslosigkeit vor
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Der Airbus-Konzern warnt die britische Regierung vor den Folgen eines harten Brexits und trifft für den Fall schon die nötigen Vorkehrungen. 110.000 Jobs hängen an der britischen Zuliefererkette.

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aurichter 06.07.2018, 16:15
20. @ Andreas P.*heute, 15:40 Uhr

Auf welcher Basis sollten die Unternehmen da Zugeständnisse verlangen, die das UK auf DAUER befriedigen kann? Jetzt nehmen wir noch die japanischen Autobauer dazu, die vom EU Binnenmarkt evtll abgeschnitten werden, die ganzen Zulieferer auch und die Briten können für Industrie-Unternehmen einen Sonderkatalog erstellen. Die Abhängigkeit im Industriebereich geht auf der Insel in die Millionen an Arbeitnehmern, da kommt also bei gescheiterten Verhandlungen einiges an Ungemach auf die Regierung zu. Es kommen Bilder in den Sinn aus den Grabenkampfzeiten von Thatcher und den Gewerkschaften. So unrealistisch sind diese Befürchtungen weissgott nicht.

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derBob 06.07.2018, 16:25
21.

Zitat von stadtmusikant123
Der Sinn von "Just in time" liegt nicht darin, dass die Ware noch ein paar Mal "angefasst" werden muss. Jedes Mal "Anfassen" kostet in der gesamten Logistikkette "ein Vermögen". So, nun dürfen Sie das noch mal komplex überarbeiten.
Versuchen Sie doch mal nicht an Schokoriegel sondern an komplexe Produkte zu denken.
Da werden vom Zulieferer Komponenten anderer Zulieferer integriert, die auch wiederum ihre Logistikkette haben.
Aber vielen Dank, dass Sie meine Vermutung bestätigt haben.

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td007 06.07.2018, 16:44
22. interessantes Grossexperiment

Bald wissen wir es genau: angesichts der internationalen Verflechtung wird die geplante Abschottung zu extremen Nachteilen für England führen. Die europafreundlicheren Schotten können einem leid tun. Aber es dürfte eine wertvolle Erfahrung sein nicht nur theoretisch, sondern in echter Praxis zu sehen, dass eine Rückkehr zum 19. Jahrhundert heute nicht mehr möglich ist, ausser mit grossen Schäden. Auch in der Flüchtlingskrise 2015 hat man die Flüchtlinge ja nicht aus Begeisterung ins Land gelassen, sondern aus technischen Gründen: Menschenmassen in Millionenhöhe hätte man nur mit Gewalt und entsprechenden Bildern und negativer Publicity an den Grenzen zurückhalten können. Zum Glück sind die Zahlen abgeebbt, aber noch heute reichen Kapazitäten für sorgfältige Überprüfung oder Erfassung nicht aus. Schon eine Stunde Wartezeit an den Grenzen würde gigantische Staus und Schlangen bewirken.

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H. Krämer 06.07.2018, 16:46
23. Alles ist gut

Die gutinformierten Brexitanhänger wissen doch, April 2019 kommen wöchentlich 350 Mio. Pfund in den NHS. Blühende Landschaften insgesamt, sobald die Insel wieder geschlossen ist.

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stadtmusikant123 06.07.2018, 16:52
24. xxx

Zitat von derBob
Versuchen Sie doch mal nicht an Schokoriegel sondern an komplexe Produkte zu denken. Da werden vom Zulieferer Komponenten anderer Zulieferer integriert, die auch wiederum ihre Logistikkette haben. Aber vielen Dank, dass Sie meine Vermutung bestätigt haben.
Das ist wirklich keine Antwort.

Denn , ob ein Bauteil aus zwei, drei vier oder tausenden von Bauteilen besteht, die "Just-in-Time" Problematik ist immer die gleiche.

Und diese Problematik heißt in Kurzfassung , wie Sie vielleicht nicht wissen, Buffer-Stock oder "Direkt an die Montagestelle".

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die-metapha 06.07.2018, 17:21
25.

Zitat von stadtmusikant123
Nun, die ersten Banken fangen tatsächlich damit an. Wieviele waren es noch mal? Ein paar Dutzend Stellen. Solche Peanuts kann man ja nicht mal hochrechnnen.
Sie haben zumindest eine Art Humor, die ganz sicher auf enorme Gegenliebe bei ein jeweils Betroffenen stoßen wird.
Wenn Sie meinen, dass für eine Volkswirtschaft der Wegfall ganzer Sektoren und damit der Verlust von derart vielen Arbeitsplätzen "Peanuts" sind, dann kann man Ihnen wirklich nicht helfen. Einzig Ihre Verbohrtheit ließe sich damit erklären.
Man endet damit als alter, aggressiver Mann - oder befindet sich schon auf der Ziellinie.

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die-metapha 06.07.2018, 18:00
26.

Zitat von stadtmusikant123
Wenn ich nicht irre, haben Sie ja auch schon bei der Meldung , dass die Banken aus London abziehen, die Verelendung Uk vorausgesagt.
Sie irren - und zwar gewaltig!

Es war zum Thema "Jaguar" und dessen Warnung vor einem harten BREXIT und den damit zwangsläufig verbundenen Arbeitsplatzverlusten durch Verlageerung der Produktionsstätten.
http://www.spiegel.de/forum/wirtschaft/arbeitsplaetze-gefahr-jaguar-droht-wegen-brexit-mit-wegzug-thread-773844-4.html#postbit_66471546

Allerdings schrieb ich "Entbehrung und Armut" und dazu in einem anderen Kontext.
Es ist sehr bezeichnend, dass Sie fast immer in eine Art aggressive Offensive übergehen wenn Sie sich argumentativ in die Enge getrieben sehen - und dabei auch gerne zu solchen "Stilmitteln" greifen.
Oder liegt es mehr daran, dass Sie nicht aufmerksam genug lesen oder klare Aussagen und Begriffe völlig und bewusst entfremdet interpretieren.
Vielleicht machen Sie das aber auch ganz bewusst - denn nichts ist einfacher, als etwas zu unterstellen um den anderen mit ener zeitraubenden Klarstellung dazu aus der Diskussion zu nehmen. Womöglich liegt es aber auch daran, dass Sie hier im SPON unter zwei unterschiedlichen Nickname verschiedenste Beiträge in den Foren schreiben und dadurch etwas den Überblick verlieren.
Wie war das nochmal - weshalb genau sind Sie mit zwei verschiedenen "Idenditäten" hier im SPON unterwegs?

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grumpy53 06.07.2018, 18:02
27. ich wünsche mir

dass alle, die in Unternehmen arbeiten, die jetzt aufwachen, mal vor sich selbst zugeben, ob sie für den Brexit gestimmt haben. Alle, die in Eu-finanzierten Branchen, Unternehmen, Organisationen arbeiten, sind da Brexiteere dabei, ja dann... Die Regionen, die vom Tourismus oder der Landwirtschaft leben und gerne EU-Gelder und Touristen sehen, ja, wer für Brexit gestimmt? Vorher überlegt, oder vorher Farage und anderen Deppen zugehört? Alle die, denen so ein Wahlgang nicht in den Pubbesuch, das TV-Programm gepaßt haben, die gar nicht erst hingegangen sind, Pech. Alle die, die gerne in Spanien oder Frankreich ihre Rente bekommen, aber für den Brexit waren, habt ihr jetzt kapiert, dass das ne dumme Idee war? Alle, die ihren Frust über Cameron oder Labour ausdrücken wollten, habt ihr was erreicht? Und die, die den polnischen Nachbarn loswerden wollten , der die Arbeiten macht, zu denen ihr keine Lust habt, seid stolz auf euch, die Erdbeeren, die der für euch pflückte, die waren aber lecker, oder? Mannomann, guckt euch doch an, was das für ein Blödsinn ist, Amerika first, Great Britain first, Italien first, Ungarn first und nicht vergessen, Bayern first, vor Egoismus nicht alleine geradeaus laufen können, alle Vorteile gerne nehmen und dafür Frieden und Solidarität für selbstverständlich oder überflüssig halten? Nee, da kann man nur mit dem Kopf schütteln.

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mb2017 06.07.2018, 18:54
28. England war der kranke Mann Europas...

, daher wurden sie doch noch Mitglied der EU. Mit der jetzigen Politik sollte man dies sicherlich schnell wieder erreichen.

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stadtmusikant123 06.07.2018, 18:55
29. xxx

Zitat von die-metapha
Sie haben zumindest eine Art Humor, die ganz sicher auf enorme Gegenliebe bei ein jeweils Betroffenen stoßen wird. Wenn Sie meinen, dass für eine Volkswirtschaft der Wegfall ganzer Sektoren und damit der Verlust von derart vielen Arbeitsplätzen "Peanuts" sind, dann kann man Ihnen wirklich nicht helfen. Einzig Ihre Verbohrtheit ließe sich damit erklären. Man endet damit als alter, aggressiver Mann - oder befindet sich schon auf der Ziellinie.
Das da ganz Sektoren wegfallen, ist doch eine Ihrer Phantasien, die derzeit durch keinerlei Fakten gestützt wird.

Bestes Beispiel auch diese Airbus-Panikmache.

Gerade melden die Agenturen, dass die Flugzeugbauer mit einer jährlichen Bedarfssteigerung von über 4 % rechnen.

Da passen Werkschließungen nun mal gar nicht ins Bild, es sei denn man will die Produktion in China stramm ausbauen.
Aber dann soll man den Brexit nicht vorschieben.

Und das die Airbus-Standorte keinen Fachkräftemangel kennen, wäre mir auch neu.

Persönliche Anwürfe sind immer ein Zeichen von Argumentationsschwäche!

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