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Brexit: Airbus-Chef wirft May Ahnungslosigkeit vor
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Der Airbus-Konzern warnt die britische Regierung vor den Folgen eines harten Brexits und trifft für den Fall schon die nötigen Vorkehrungen. 110.000 Jobs hängen an der britischen Zuliefererkette.

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stadtmusikant123 07.07.2018, 09:57
40.

Zitat von die-metapha
Das erstreckte sich über 3 Tage - nicht "wochenlang" - und da war ich auch nicht der einzige. Die EU wurde unter diesem Namen und vertraglichen Bestandteilen am 01. November 1993 mit dem Vertrag von Maastricht "gegründet" Zu diesem Zeitpunkt war das UK bereits Mitglied der Vorläuferorganisation und hat somit sämtliche Verträge bzgl. des EU Binnemarktes, der Personenfreizügigkeit ect. mitgestaltet und darüber als vollwertiges Mitglied abgestimmt - und um genau dies ging es!
Sorry. Aber Ihre Aussagen hinsichtlich UK als EU Gründungsmitglied lauteten wie folgt:



Zitat von stadtmusikant123
Beginnend mit der überhasteten und diletantischen Euro-Einführung sowie der kontinuierlichen Ausrichtung in Haftungs- und Transferunion stehe ich der EU ablehnend gegenüber und drücke daher den Briten alle Daumen.

Ihre Antwort :

Niemand "muss" in dieser EU sein oder bleiben. GB war übrigens als Gründungsmitglied dieser EU nicht unwesentlich an dem beteiligt, was Sie da so bemängeln - deshalb trifft Ihr Vorwurf des Dilettantismus genau die, denen Sie jetzt so edel beispringen und denen Sie nur zu gerne die Opferrolle zuweisen möchten.
Ich jedenfalls bin Europäer und froh, dass die EU in dieser hinsicht ihren Grundsätzen treu bleibt und wir nicht für GB Träumereien - fernab jeglicher Realität - einstehen sollen.

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stadtmusikant123 07.07.2018, 10:02
41. xxx

Zitat von die-metapha
Sie sagen es - ein Blick auf den Terminkalender wäre der britischen Regierung zu raten. Vor einem Jahr war noch Zeit für Verhandlungen und einen tragfähigen Vertragsabschluss für eine Zeit nach dem BREXIT. Zwischenzeitlich ist der Zug einfach abgefahren - das muss man doch jetzt einfach mal zur Kenntnis nehmen. Und es ist doch vollkommen in Ordnung, nun auch die Politiker auf deren Versäumnisse und den daraus resultierenden Auswirkungen für die Gesellschaft aufmerksam zu machen. Was sollte denn daran verwerfliches sein.
Herr Barnier war damals derjenige, der unbedingt und unbeirrbar darauf bestand seinen § 50 der Reihe nach abzuarbeiten.

Die Briten wollten parallel zum § 50 die Verhandlungen hinsichtlich Handelsabkommen führen.

Wenn jetzt jemandem die Zeit fehlt , muss er sich bei Herrn Barnier beschweren.

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die-metapha 07.07.2018, 10:43
42.

Zitat von stadtmusikant123
...als Gründungsmitglied dieser EU...
Richtig - da steht doch genau "dieser EU"
Und es geht um den Prozesse, welcher zur Gründung der EU in der heutigen Rechtsform führte und das, was danach gemeinsam beschlossen, abgestimmt und umgesetzt wurde. Und da war das UK als Vollmitglied doch an allem beteiligt - oder wollen Sie das nun etwa in Frage stellen?

Das UK ist doch nicht einem fertigen Konstrukt beigetreten wie es Beitrittsländer nach 1993 taten - nach dessen formeller Gründung - sondern hat doch an genau dem mitgestalten, was zu deren Gründung führte.
Das ist doch ein wesentlicher Unterschied - das können Sie doch nicht leugnen und so tun, als hätte das UK nicht gewusst, was sie selbst mit auf den Weg gebracht haben.

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die-metapha 07.07.2018, 10:50
43.

Zitat von stadtmusikant123
Herr Barnier war damals derjenige, der unbedingt und unbeirrbar darauf bestand seinen § 50 der Reihe nach abzuarbeiten.
Natürlich fängt man dort an, wo es weichenstellend für alles was daraus folgen wird ist.
Das ist solide und handwerklich absolut richtig und erst dann, wenn ineinander übergehen de Verträge klar aufgelöst wurden lässt sich ein neuer Vertrag für den einzelnen Bereich aushandeln und vereinbaren.
Alles andere ist halbseiden und hat mit verlässlichen Strukturen nichts gemein. Wenn dem das UK näher steht, dann ist das nicht das Problem des aufrichtigen Partners.
Im übrigen habe ich mich nicht beschwert sondern eine Antwort auf Ihre frage "warum jetzt" gegeben!

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