Forum: Wirtschaft
Brexit-Angst: Ausland hat Investitionen in britische Autoindustrie "praktisch gestopp
DPA/BMW AG

Der bevorstehende Brexit stürzt die britische Autobranche in eine schwere Krise. Die Produktion sinkt, Investitionen aus dem Ausland gehen dramatisch zurück. Ein Industrievertreter spricht von "Furcht".

Seite 6 von 25
jogola 31.07.2019, 15:05
50. 2050

Zitat von Frank Zappa
Wenn Sie das nicht tun, landen Sie in der DDR des Jahres 1989.
Spekuliert Boris auf eine Wiedervereinigung mit Irland ?

Beitrag melden
willibaldus 31.07.2019, 15:06
51.

Zitat von schwaebischehausfrau
Sollte es zu Zöllen zwischen der EU und GB kommen, dann haben die Auto-Hersteller aber ganz sicher auch schon Pläne in der Schublade, Werke in GB zu errichten, um hohe Einfuhrzölle zu verhindern. Denn die Zahl der Autos, die von EU-Staaten nach GB exportiert werden ist sicher drastisch kleiner als die Zahl der Autos, die von GB in andere EU-Staaten investiert werden. So wie die Drohung von Strafzöllen von Trump gegenüber deutschen Autobauern ja bisher auch nicht dazu geführt hat, dass die ihre Werke in den USA schliessen werden. Im Gegenteil.
MAnche bauen aber auch schon Werke in Mexiko, um den Weltmarkt von dort aus zu bedienen, anstatt von den USA. Nur sind die USA immer noch ein sehr grosser und interessanter Markt. Vom UK kann man das nicht unbedingt behaupten.

Beitrag melden
123rumpel123 31.07.2019, 15:06
52. xxxx

Zitat von RedOrc
Warum sollten sie statt - Zölle hin, Zölle her - die Fahrzeuge in der EU zu bauen und in UK zu importieren? Wird natürlich teurerer für die britischen Kunden. Aber: es ist ja nicht mit dem Werk, wo das Fahrzeug zusammengebaut wird, getan - sämtliche Teile von Zulieferern - müssten dann auch in UK gebaut werden, weil diese sonst nämlich ebenfalls den Importzöllen unterliegen. Und so einen Aufwand nur für den britischen Markt?
Geplant sind Importzölle auf Endprodukte wie Kfz nicht auf einzelne Bauteile.
Warum sollten die Briten ihre eigene Produktion sabotieren?

Beitrag melden
lyoner 31.07.2019, 15:06
53.

Wann zieht eigentlich endlich einer der Eng(-stirnigen)länder die Notbremse?!
Nach dem Kindergarten im Parlament der letzten Jahre wird es langsam Zeit, dass sich jemand findet, der den britischen und europäischen Wohlstand retten will!

Beitrag melden
schwaebischehausfrau 31.07.2019, 15:07
54. @truth hits: Na wenn da so ist...

Zitat von truth hits
Was für ein Unsinn! Warum sollten Autofirmen oder Zulieferer Fabriken bauen um Zölle auf Autoteile zu umgehen, die der Endverbraucher zahlen muss, will er nicht sein Auto schrotten?
...und Strafzölle für Unternehmen völlig ungefährlich und ohne negative Effekte sind auf Umsatz und Gewinn, weil ja "der Endverbraucher diese Zölle zahlen muss", dann verstehe ich nicht die ganze Panik der deutschen Autobauer vor Strafzöllen in den USA. Ist doch dann kein Problem für Daimler. Die Zölle zahlen ja die US-Kunden. You made my day.....

Beitrag melden
willibaldus 31.07.2019, 15:11
55.

Zitat von Luchs 49
Kürzlich schrieb ein Forist noch: "Arbeitsplätze in Deutschland seien in Gefahr.." Die Briten werden weiter Autos kaufen und es werden keine von der Insel sein - die sind dann ein paar Pfund teurer. Für den Export wird niemand auf der Insel Autos bauen, mit Ausnahme sehr teurer Fahrzeuge (Spezialfahrzeugbau oder Luxussegment).. Die Briten werden vieles importieren müssen - und lange auf Handelsabkommen warten müssen. Diese Abkommen werden aber nicht gut für GB sein - Japan hatte schon gesagt: Nicht zu den gleichen Bedingungen wie der Vertrag zwischen Japan und der EU. Die ehemaligen Kolonien haben schon vor Jahren abgewunken - die Queen als Monarchin - OK, aber keine engen Handelsbeziehungen und schon gar keine Abhängigkeit mehr. Nur die ehemalige Kolonie Amerika bietet sich an. Die will aber nicht kaufen, die will verkaufen!
Es gab schon die Idee des UK als neuen Mitgliedsstaat der USA. Aber so richtig glauben kann ich das nicht. Passt auch nicht zum Souveränitätsgelaber.

Beitrag melden
grosser47 31.07.2019, 15:11
56. Brexit

Nun, es kommt wie es kommen muss! Ein Gruppe von englischen uper Class Boys, die außer Ihren überzogenen Nationalismus nicht in der Birne haben und die wie Weiland im 19. und frühen 20. Jahrhundert leben, sowie ihre Verachtung gegen Europa offen zu schau stellen sind dabei ein ganze Nation ins Verderben zu stürzten,
Dies "Lügenbarone und Emporkömmling" haben ein Referendum mit sehr dubiosen Mittel gewonnen und tun nun so, als das Vereinigte Königreich ab November 2019, wie Phönix aus der Asche zu einem Land wird, wo Honig und Wein fließen werden.
Hängt Schottland seine Mitgliedschaft im UK-Reich an den Hagen, werden die Boys bald auf das Niveau einer Bananenrepublik sinken,
Nun, erhalten bleibt ihnen die Queen. Nur was für eine Schade, die hat Deutschenglisches Blut und heißt eigentlich von "Sachen Coburg"!
Nun Boris Johnson und getreuen,,, Hein-erle geh du voran, Hochmut kommt vor dem Fall...

Beitrag melden
der_anonyme_schreiber 31.07.2019, 15:11
57.

Zitat von cyberpommez
Wieso sind fast alle großen Firmen derart abhängig von Investitionen? Ein Unternehmen, dass seine Produktion und Entwicklung nicht mehr aus eigenen Mitteln bestreiten kann, ist doch gescheitert und sollte schliessen. Bei neuen Firmen, mit neuen Ideen, kann man Investitionen ja durchaus verstehen, aber wenn eine alteingesessene Firma ohne Investitionen nicht klar kommt, dann sollte sie ihr Management austauschen, oder schliessen. Wohin gehen denn die Milliarden, die jährlich als Überschuss anfallen?
Hm, vielleicht weil Maschinen auch mal alt werden und kaputt gehen oder es moderneres auf dem Markt gibt?
Ein alteingesessenes Unternehmen ohne Investitionen wird in der Regel bald kein Unternehmen mehr sein, sondern pleite.

Beitrag melden
RedOrc 31.07.2019, 15:12
58. Ohne Zollbelastung?

Zitat von 123rumpel123
Spätestens wenn sich das teurere EU-Autoangebot mit dem preiswerteren US-Angebot , ohne Zollbelastung, auf dem britischen Markt trifft oder wird der Markt entscheiden und die Produzenten werden sich anpassen.
Wie das? Wenn nach WTO-Handel, dann gilt der Zollsatz für alle Länder (inklusive EU). Und ein Freihandelsabkommen auszuhandeln dauert Jahre eher Jahrzehnte, zumal UK überhaupt keine Erfahrung damit hat - weil in den letzten Jahrzehnten das alles an die EU outgesourced wurde.

Last but not least: Welche US-Werke bauen Autos mit Rechtslenker?

Beitrag melden
radlrambo 31.07.2019, 15:14
59. Na und, Fuck Business

Ich find das mit dem Geld verdienen und so ist doch nicht so wichtig. Wichtig ist nur ein Ziel.

Business wird, wie Sauerstoff übrigens auch, meiner Meinung nach total überbewertet..

Beitrag melden
Seite 6 von 25
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!