Forum: Wirtschaft
Brexit-Angst: Ausland hat Investitionen in britische Autoindustrie "praktisch gestopp
DPA/BMW AG

Der bevorstehende Brexit stürzt die britische Autobranche in eine schwere Krise. Die Produktion sinkt, Investitionen aus dem Ausland gehen dramatisch zurück. Ein Industrievertreter spricht von "Furcht".

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Ex-Saudi-Expat 31.07.2019, 15:15
60.

Zitat von cyberpommez
Wieso sind fast alle großen Firmen derart abhängig von Investitionen? Ein Unternehmen, dass seine Produktion und Entwicklung nicht mehr aus eigenen Mitteln bestreiten kann, ist doch gescheitert und sollte schliessen. Bei neuen Firmen, mit neuen Ideen, kann man Investitionen ja durchaus verstehen, aber wenn eine alteingesessene Firma ohne Investitionen nicht klar kommt, dann sollte sie ihr Management austauschen, oder schliessen. Wohin gehen denn die Milliarden, die jährlich als Überschuss anfallen?
Sie verwechseln da etwas. Wir reden über Investitionen in Fertigungsstandorte, z.b. Fertigungslinien, Lackieranlagen, etc. Das sind Investitionen die sein müssen. Und diese werden auf ein Minimum zurück geschraubt, also keine Investitionen in die Zukunft eines Standortes.

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carlitom 31.07.2019, 15:15
61.

Zitat von 123rumpel123
Spätestens wenn sich das teurere EU-Autoangebot mit dem preiswerteren US-Angebot , ohne Zollbelastung, auf dem britischen Markt trifft oder wird der Markt entscheiden und die Produzenten werden sich anpassen.
Ach, der Rumpel mal wieder...
Wie kommen Sie drauf, dass das US-Angebot "ohne Zollbelastung" sein wird? Gibt es da schon entsprechende Vereinbarungen, von denen nur Sie wissen? Und mal ganz ehrlich, wenn Sie die Wahl zwischen europäischen und US-Autos hätten, wie tief müssten Sie sinken, um US-Autos zu nehmen? Nun gut, vielleicht haben die Briten keine Wahl mehr in Zukunft. Glückliche Brexit-Aussichten...

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schwaebischehausfrau 31.07.2019, 15:16
62. @AugustusRex: No Problem...

Zitat von Augustusrex
In der DDR gab es den Witz: Die DDR will den Kapitalismus überspringen. Und ehe man springt, muss man in die Knie gehen. Und in dieser Phase war die DDR 1989. Offensichtlich probiert GB das jetzt auch so. Bis 2050 wollen sie der großartigste Staat auf der Erde sein (laut BoJo). Na, und da müssen sie jetzt eben in die Knie gehen, ehe sie zum großen Sprung ansetzen. Mir tun die Engländer leid. Erstmal die Remainer, weil die das ganze mit tragen müssen. Aber auch die Brexiters, weil die offensichtlich nicht sehen wollen, was ihnen blühen wird. Kleiner Hinweis: Eine blühende Wirtschaft wird es wohl eher nicht sein.
Boris Johnson muss die Briten doch nur daran erinnern, dass schon die Entscheidung, den EURO nicht einzuführen und sich so der EU-Schuldenvergemeinschaftung auszuliefern, sich bestens bezahlt gemacht hat für GB und jeden einzelnen Bürger. Es wird sich kaum ein Brite finden, der diese sehr weise und sehr vorausschauende Entscheidung der damaligen britischen Regierung jemals bereut hat. Und mit dem Brexit wird es in spätestens 10-15 Jahren genauso sein, wenn der EURO entweder komplett kollabiert ist oder aber (die einzige Alternative zu einem Komplett-Kollaps) Staaten wie DE, Niederlande, Österreich sich auch noch die restlichen Schulden der südeuropäischen Staaten an die Backe haben nageln lassen.

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Ex-Saudi-Expat 31.07.2019, 15:16
63.

Zitat von claus7447
BMW hat sehr flexible Produktions-Anlagen. Zudem da die 1-er und 2-er Reihe auch auf Frontantrieb umgestellt ist - sollte es nur einen überschaubaren Aufwand bedeuten die EU-Versionen in D zu bauen. Dann kann man ja noch den Rest - alles dann Rechts-Lenker in UK für Südafrika etc. bauen. Ob unser freund rumpel das auch bevorzugt?
Man kann den Mini auch in den Niederlanden bauen, egal ob UK oder EU Version.

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jogola 31.07.2019, 15:16
64. Welche Produktion ?

Zitat von 123rumpel123
Warum sollten die Briten ihre eigene Produktion sabotieren?
Da wird nichts sein, nada.

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Andraax 31.07.2019, 15:18
65.

Zitat von 123rumpel123
Spätestens wenn sich das teurere EU-Autoangebot mit dem preiswerteren US-Angebot , ohne Zollbelastung, auf dem britischen Markt trifft oder wird der Markt entscheiden und die Produzenten werden sich anpassen.
Yeah, ein Dodge Ram oder ein Ford f-150 auf britischen Landstraßen oder in der Londoner City - wird sicher ein Verkaufsschlager.

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carlitom 31.07.2019, 15:18
66.

Zitat von 123rumpel123
Geplant sind Importzölle auf Endprodukte wie Kfz nicht auf einzelne Bauteile. Warum sollten die Briten ihre eigene Produktion sabotieren?
Niedlich. Geplant ist derzeit auf britischer Seite gar nichts. Und warum sollten die Briten ihre eigene Produktion sabotieren? Tja, warum schicken sie denn gerade ihre eigene Zukunft direkt die Wasserfälle hinunter? Aus Idiotie. Was anderes ist der Brexit nun mal nicht.

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jogola 31.07.2019, 15:19
67. Für Europa kommt der Brexit zur rechten Zeit,

Zitat von lyoner
Nach dem Kindergarten im Parlament der letzten Jahre wird es langsam Zeit, dass sich jemand findet, der den britischen und europäischen Wohlstand retten will!
die Kapazitäten für die bislang nach England vergebenen Aufträge werden gerade frei.

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Ex-Saudi-Expat 31.07.2019, 15:19
68.

Zitat von schwaebischehausfrau
Sollte es zu Zöllen zwischen der EU und GB kommen, dann haben die Auto-Hersteller aber ganz sicher auch schon Pläne in der Schublade, Werke in GB zu errichten, um hohe Einfuhrzölle zu verhindern. Denn die Zahl der Autos, die von EU-Staaten nach GB exportiert werden ist sicher drastisch kleiner als die Zahl der Autos, die von GB in andere EU-Staaten investiert werden. So wie die Drohung von Strafzöllen von Trump gegenüber deutschen Autobauern ja bisher auch nicht dazu geführt hat, dass die ihre Werke in den USA schliessen werden. Im Gegenteil.
Eher umgedreht wird ein Schuh daraus. man verlagert die Produktion aus UK einfach auf andere Standorte auf dem Kontinent. Keine Probleme mit der Zollabfertigung, die Lieferanten und Ihre Qualität kennt man. Also wieso neue Zulieferer auf der Insel suchen?

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jogola 31.07.2019, 15:20
69. Geht nicht

Zitat von willibaldus
Es gab schon die Idee des UK als neuen Mitgliedsstaat der USA. Aber so richtig glauben kann ich das nicht. Passt auch nicht zum Souveränitätsgelaber.
mit Queen.

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