Forum: Wirtschaft
Brexit-Angst: Ausland hat Investitionen in britische Autoindustrie "praktisch gestopp
DPA/BMW AG

Der bevorstehende Brexit stürzt die britische Autobranche in eine schwere Krise. Die Produktion sinkt, Investitionen aus dem Ausland gehen dramatisch zurück. Ein Industrievertreter spricht von "Furcht".

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frankcrx 31.07.2019, 15:33
80.

Zitat von 123rumpel123
Spätestens wenn sich das teurere EU-Autoangebot mit dem preiswerteren US-Angebot , ohne Zollbelastung, auf dem britischen Markt trifft oder wird der Markt entscheiden und die Produzenten werden sich anpassen.
Ohne Zollbelastung? Ist das Freihandelsabkommen den schon in trockenen Tüchern?
Was muß GB den dafür alles schlucken? Mehr Informationen bitte?
Ach ja, und seit wann sind den US Fahrzeuge, die wirklich was taugen, preiswert?

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willibaldus 31.07.2019, 15:34
81.

Zitat von jogola
haben wird, kann sich sowieso niemand mehr leisten.
Soo wichtig sind die Autos nicht fürs UK. Etwas wichtig schon.

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frankcrx 31.07.2019, 15:35
82.

Zitat von 123rumpel123
Geplant sind Importzölle auf Endprodukte wie Kfz nicht auf einzelne Bauteile. Warum sollten die Briten ihre eigene Produktion sabotieren?
Lach, der Witz war gut. Lessen sie den Artikel dann verstehen sie vielleicht den Zusammenhang. Die Briten sabotieren bereits ihre eigene Produktion, ganz ohne Zölle.

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jogola 31.07.2019, 15:36
83. Ich bin mir nicht sicher,

Zitat von Ex-Saudi-Expat
Man kann den Mini auch in den Niederlanden bauen, egal ob UK oder EU Version.
ob ich mich richtig in die Gefühlswelt eines Rolls-Royce-Fahrers hineinverstzen kann, aber ich glaube der Phantom muss von dieser Insel kommen - oder zumindest die Emily.

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truth hits 31.07.2019, 15:36
84. Aber das muss doch...

Zitat von Southwest69
Die Briten werden das schon machen. Das es nicht leicht wird, zumal GB das erste Land ist das austritt, war auch klar. Aber so werden wenigstens die Weichen gestellt für andere Austrittsländer und dann ist das Ganze damit nicht mehr so spekulativ was die Folgen (für wen auch immer) angeht. Das Schlimmste was der EU passieren kann, ist das GB weiterhin existiert und auch noch gut existiert. Die EU ist gut für Unternehmen ab einer bestimmten Größe, aber für den Arbeitnehmer hat die EU leider gar nichts gebracht, außer Lohndumping.
...jetzt wirklich wehtun, wenn man so etwas in die Computertasten tippt, oder?
Sicher wird sich in GB nun eine völlig neue Wirtschaft und Industrie bilden und rasch prosperierend etablieren, die philantropisch und erfolgreich, sozial und gerecht ihre satten Überschüsse über seine Mitarbeiter und Bürger ergießt. Wofür benötigt man dann noch den Export, die Briten haben ja dann endlich genügend Geld, all die wunderbaren Produkte aus eigener Herstellung zu kaufen. Warum eigentlich treten wir nicht aus...?!?
Ihr Geschreibsel erinnert vielmehr an das Volksfrontmeeting in Monty Pythons "Das Leben des Brian".

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Andraax 31.07.2019, 15:37
85.

Zitat von Mentor 54
Zitat: "Die Zahlen von heute sind das Resultat einer weltweiten Instabilität verstärkt durch die anhaltende Furcht vor einem Brexit ohne Abkommen", sagte SMMT-Chef Mike Hawes. Beantwortet das Ihre Frage?
Das ist aber dann der Alarmismus von Herrn Hawes und der von SPON, dem Sie das vorgeworfen haben.

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Schlaflöwe 31.07.2019, 15:41
86. (Fast) jede Politik ist Verteilungskampf,

der Brexit ist Verteilungskrieg. Bei der Weiterführung des Thatcherismus, d.h., Staatsausgaben noch weiter kürzen (Umweltschutz usw.) kann die Ober-(oder Aktionärs-)Schicht erst dann wieder nach Belieben schalten und walten, wenn die EU keinerlei Einflussnahme mehr hat. Und wenn sie dann allein das Sagen hat, kann sie nach deutschem Vorbild den Niedriglohnsektor ausweiten, zum Vorteil der Konzerne (und das sind eben immer die Aktionäre). Verteilungskrieg wiederaufnehmen gegen de Masse der keinen Leute. Mrs. Thatcher wird posthum zufrieden sein.

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foamberg 31.07.2019, 15:41
87.

die herstellung von autos mit verbrennungsmotoren ist sowieso out of fashion! das sind nur die vorboten!!! ;-)

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realist4 31.07.2019, 15:41
88. Kein Problem

Zitat von claus7447
BMW hat sehr flexible Produktions-Anlagen. Zudem da die 1-er und 2-er Reihe auch auf Frontantrieb umgestellt ist - sollte es nur einen überschaubaren Aufwand bedeuten die EU-Versionen in D zu bauen. Dann kann man ja noch den Rest - alles dann Rechts-Lenker in UK für Südafrika etc. bauen. Ob unser freund rumpel das auch bevorzugt?
Rechts- Linkslenker lassen sich problemlos auf einer Linie bauen, sogar unterschiedliche Fahrzeuge sah ich schon gleichzeitig auf der selben Produktionslinie. Alles nur eine Frage der Kapazität.

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lynx2 31.07.2019, 15:43
89. Mit Thatcher ging der Niedergang schon los.

Die hat ja schon GB vorsätzlich desindustrialisiert und entsolidarisiert.
Finanzkapitalismus hatte Priorität.
Was wir jetzt erleben mit dem Brexit ist nur der Schkußakkord der Tragödie. Thatcher - übrigens ein Vorbild für Merkel ! - hatte ja schon eine zersetzende, destruktive Meinung zu einer demokratischen Gesellschaft: Es gibt keine Gesellschaft, es gibt nur Individuen.
Kohl nahm das schon vorweg: mehr Ellenbogen, weniger Hängematte. Herzogs Ruck der durch die Gesellschaft gehen sollte, hatte die gleiche Zielrichtung, heraus kam ein Rechtsruck.

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