Forum: Wirtschaft
Brexit-Angst: Briten tauschen Pfund in Euro und Dollar
REUTERS

Vielen Briten wird offenbar mulmig. Kurz vor der Brexit-Entscheidung horten Investmentfonds Bargeld. Und die Bürger fragen im großen Stil Dollar und Euro nach.

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egoneiermann 22.06.2016, 17:43
50.

Zitat von Educa15
wenn das Britische Pfund im Fall eines Brexit dramatisch an Wert gewinnt. Denn plötzlich ist GB nicht mehr mit im Boot, bankrotte Staaten in der Mittelmeer-Region vor dem Kollaps zu retten.
UK hat keinen Pfennig für Griechenland etc. ausgegeben. Das machen nur die Eurostaaten um ihre Währung zu schützen. Es gab mal den Vorschlag, dass sich alles EU-Staaten beteiligen, kann mir aber nicht vorstellen, dass UK da zugestimmt hat.

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philosophus 22.06.2016, 17:48
51. Briten tauschen Pfund in Euro und Dollar

Bei so viel Wirtschaftswachstum in der EU (vor allem im Süden), würde ich den Engländer raten, in Griechische Drachmen umzurauschen -:)

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TS_Alien 22.06.2016, 17:50
52.

GB hat viele Verpflichtungen gegenüber der EU. Ein Brexit würde daran nichts ändern. Sollten die Bürger für einen Brexit stimmen, würde es Jahre dauern und GB viel Geld kosten, bis GB die EU verlassen kann. Etliche Verpflichtungen von GB dürften auch danach in anderer Form fortbestehen.

Daher gibt es keinen Grund, warum es an den Börsen zu starken Schwankungen kommen soll. Dennoch wird es zu starken Schwankungen kommen. Mit der Brexit-Abstimmung haben diese jedoch nichts zu tun. Das sind alles Folgen der vielen sinnlosen Wetten an den Börsen.

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Izmir..Übül 22.06.2016, 17:50
53.

Zitat von NeZ
Leute... vergleicht nicht ständig UK mit der Schweiz. Die Schweiz hat Industrie. Pharma, Forschung. Das UK hat... quasi kaum produzierende Betriebe. Außer dem Finanzsektor ist da rein gar nichts. Zudem liegt die Schweiz mitten in der EU. England liegt irgendwo am Rand.
Sie haben völlig recht! Die Schweiz (und übrigens auch Norwegen) ist ein kleines, reiches und privilegiertes Land. Was dort funktioniert, muss noch lange nicht im UK funktionieren.

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w.diverso 22.06.2016, 17:52
54.

Zitat von weki
Im Gegensatz zu uns Deutschen dürfen Sie über die Mitgliedschaft in der EU abstimmen während wir dem Diktat des Herrn Draghi ausgeliefert sind. Es wird nicht viele so dumm sein ihr britisches Pfund gegen Euro einzutauschen sondern sie werden Dollar oder Schweizer Franken den Vorzug geben.
Wieder einer mit dem totalen Durchblick. Und warum ziehen sie nicht nach England wenn die es dort so gut haben? Aber jammern und unüberlegte Sätze posten macht halt gar so viel Spaß, stimmt's?

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remcap 22.06.2016, 17:58
55. Keiner kennt genaue Details

aber jeder soll über die Zukunft des Landes abstimmen.
Nein, erst werden wohl die gewählten Volksvertreter
abstimmen, was Sache ist. Dann dauert das noch mind. 5 Jahre bis in Brüssel alles aus und abgehandelt ist.

Bis dann mit dem Brexit (bis dato ein alter Hut, denn keiner mehr will...) ein Schlussstrich gezogen werden kann und England unabhängig von der EU ist, wird fast ein Jahrzehnt vergehen...
Ob die EU dann noch existiert weiß auch keiner...

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egoneiermann 22.06.2016, 17:59
56.

Zitat von dweird
"Das britische Pfund hat in den vergangenen Wochen schon stark an Wert verloren" - ich frage mich, wo der Autor diese Information herholt. In der letzten Woche ist das Pfund erstmal von 1,29 auf aktuell 1,30 EUR gestiegen. Und das ist der gleiche Kurs wie im Januar 2016 wie auch im Januar 2015. Also bitte bei den Fakten bleiben, und nichts herbei-fantasieren.
Bitte alles lesen: "Allerdings gibt es auch beruhigende Signale. So hat sich das Pfund wieder stabilisiert"
Schon immer wieder wichtig, wie hier leute dem Spiegel Unwahrheiten vorwerfen nur weil sie nicht in der Lage sind, richtig zu lesen.

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Izmir..Übül 22.06.2016, 18:08
57.

Zitat von DerBlicker
Von UK haben Sie keine Ahnung. Die Bank of England hat die Zinsen noch schneller auf 0 gesenkt als die EZB, UK hat die Verschuldung so stark hochgefahren wie Griechenland UK macht also schon heute ohne Euro Draghi plus. Und das wird noch schlimmer wenn UK in Folge das Brexit die heimische Wirtschaft ankurbeln muss. Das wird dann wieder ein fest für Spekulanten wie Soros, die gegen das Britische Pfund wetten, nur dass die EZB England nach einem EU Austritt sicher nicht mehr beisteht. Und das alles für ein bißchen Souveränität? Su dumm kann man nicht sein.
Und selbst das mit der erhofften Souveränität dürfte nicht so doll werden, wie sich das die Brexit-Befürworter vorstellen, denn in den dann anstehenden, jahrelangen bilateralen Vertragsverhandlungen wird man wieder jede Menge Kröten schlucken müssen. Die glorreichen Zeiten, in denen das British Empire dem Rest der Welt seinen Willen aufzwingen konnte, sind spätestens seit dem WK II vorbei, aber auf der Insel gibt es offensichtlich Viele, die das immer noch nicht gemerkt haben. Und auch die Bedeutung des Finanzstandorts London würde erheblich durch einen Brexit beeinträchtigt werden (Stichwort "Passport").

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b5200 22.06.2016, 18:09
58. was passiert hinter den Kulissen?

Das wissen wir nicht. Was wir wissen ist, dass bei der Aufnahme (z.B. Griechenland) in die EU geschummelt wurde, um es mal so auszudrücken. Sicher, die Briten werden abstimmen. Profiteure wird es immer geben, egal wie das Votum ausfällt - Banken, von denen es viele in London gibt - freuen sich schon. Inwiefern das Ergebnis 'beeinflusst' wird, können wir nicht sagen. Die Versuchung der korrupten Eliten ist jedenfalls gross; die Presse das Sprachrohr deren Willens. Die USA wird im Hintergrund agieren. Man nennt das höflich 'Geopolitik'. 'Experten' haben sich/werden das Ergebnis schön- oder schlecht reden. Und mit mehr oder weniger vagen Fakten 'belegen', je nach dem, wem sie dienen. Nun, wir werden sehen...

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rloose 22.06.2016, 18:43
59. Seltsam

Zitat von Tolotos
Deutschland muss angeblich im Euro bleiben, damit seine Währung nicht in die Höhe schnellt. Der Schweizer Franken kann seinen zu niedrigen Kurs zum Euro nicht halten. Und das britische Pfund soll auf einmal ins Bodenlose nach unten fallen, wenn die Briten aus der EU austreten?
...mag allerhöchstens sein, dass Sie den Unterschied zwischen dem Ausstieg aus einem gemeinsamen Markt und dem aus einer gemeinsamen Währung nicht unterscheiden können. Aber damit befinden Sie sich in der Qualität Ihrer Argumentation ganz auf der Höhe der Brexit-Fans.

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