Forum: Wirtschaft
Brexit-Angst der britischen Wirtschaft: "Die dümmste Idee seit 100 Jahren"
AP

Das politische Hin und Her in Großbritannien hinterlässt Spuren in der Wirtschaft. Das Konsumklima auf der Insel fällt, auch Irland fürchtet Wachstumseinbußen. Der Ryanair-Chef attackiert die Brexiteers scharf.

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kalim.karemi 29.01.2019, 22:00
10. lasst sie doch gehen

wenn alles so schlimm wird, betrifft es doch die verbleibenden EU Staaten nicht, den Schaden haben die Briten. Oder nicht? Lasst uns das Ganze doch als Experiment betrachten und in 10 Jahren schauen wer besser gefahren ist. Ich wette mal, die verbleibende EU wird sich mit gestütztem Euro, schwächelnden Südstaaten, wachsender Unzufriedenheit und weiteter Einmischung Brüssels in interne Angelegenheite herumschlagen, während GB prosperiert.

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hausfeen 29.01.2019, 22:22
11. Alles ist doch gesagt. Weckt mich auf, oder die schlafenden Hunde, ...

... wenn es etwas Neues, zudem verbindliches zu vermelden gibt.

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mirroroffline 29.01.2019, 22:31
12. Die Briten sind Überlebenskünstler

Wir dürfen den britischen Kampfgeist und die Neigung zur Improvisation nicht unterschätzen. Die verfallen nicht gleich in Panik, wenn mal was nicht läuft. Die haben jahrelang eine desaströse Gesundheitsversorgung ertragen, die jammern nicht wi wir Deutschen über die kleinsten Lebenswidrigkeiten. Die Briten werden sich auch mit einem No Deal Brexit arrangieren, und wenn sie in Schlangen vor Lebensmittelgeschäften warten sollten, weil sich die Earen verknappen, dann werden sie dies weitgehend mit Hunor und Gelasseenheit tun. Ich glaube, die Briten kennen ihre enorme Frustrationstoleranz und deshalb wagen sie es, an die Grenzen des Abgrunds zu treten. They will „Keep calm and carry on“! Wir Deutschen hätten uns doch längst vor Angst eingenässt. Die packen das, die wurschteln sich da durch.

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humbolpost 29.01.2019, 23:04
13. Alleine ist man recht einsam

Zitat von alt-nassauer
1973 Großbritannien in die EWG auf zunehmen und nach dem 1975 Referendum - noch Pro EWG. Diese Briten bis Heute mit deren Rosinenpickerei durch zu schleppen. Alle Vorzüge der EWG/EU eingeheimst und gleichzeitig mit Verpflichtung und sehr wichtig Europäische Gemeinsamkeiten nichts am Hut haben wollen. Nun geht die Schmieren Komödie so richtig los... Wie wäre es mit Rauswurf am 28 März 2019! Das wäre auch ein Zeichen... Das wäre weniger Dumm!
Was "uns" nicht passt, wird einfach rausgeschmissen.
Sie gehörten wahrscheinlich auch zu Befürwortern des Grexit, oder?
Am besten auch jeden der nicht der eigenen Meinung ist, einfach verschwinden lassen?
Das gab schon mal, danach stand Deutschland am Ende ganz alleine da.

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humbolpost 29.01.2019, 23:09
14. Fakenews sind bei ihnen besser als die Wahrheit aufgehoben.

Zitat von Johann Dumont
Die Briten sind jedenfalls bei der nächsten Euro Rettung nicht dabei. Auch die Zukunft des Euro, die durch unterschiedliche Produktivität in Europa nur mit einem differenzierten Eurosystem mit zwei Wertungen zu lösen ist - kann den Briten egal sein. Seit über 20 Jahren wird in der Londoner City mehr Geld generiert als durch die gesamt weitere Volkswirtschaft. Das wird in Zukunft ähnlich funktionieren - durch lockere Gesetze holt London ein Stück vom Kuchen aus der Schweiz und Singapure zurück nach Great Britan. Im Übrigen sind die Briten einfach härter im Nehmen, auch im Wegnehmen.
Lesen bildet, oder informiert zumindest.
Ist alles bei Google zu "erfahren", so daß ich mir die Mühe erspare ihre Äußerungen zu entkräften.

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kanuto 29.01.2019, 23:42
15. Die Eigenart der Briten

Das ganze Dilemma mit dem Brexit hat doch seine Wurzeln in der Geschichte des Landes, dem britischen Imperialismus, und auch der zweite Weltkrieg, Die Engländer denken und haben auch schon immer gedacht, das sie was besseres sind.
All’ die jetzigen Argumente, das der Brexit nötig ist, um die GB wirtschaftlich besser dastehen zu lassen, sind nur vorgetäuscht, jedenfalls in der heutigen, globalen Zeit. Am Ende werden die Nachteile überwiegen.
Selber Schuld!

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Profdoc1 29.01.2019, 23:57
16. Welchen ....

Zitat von Johann Dumont
Die Briten sind jedenfalls bei der nächsten Euro Rettung nicht dabei. Auch die Zukunft des Euro, die durch unterschiedliche Produktivität in Europa nur mit einem differenzierten Eurosystem mit zwei Wertungen zu lösen ist - kann den Briten egal sein. Seit über 20 Jahren wird in der Londoner City mehr Geld generiert als durch die gesamt weitere Volkswirtschaft. Das wird in Zukunft ähnlich funktionieren - durch lockere Gesetze holt London ein Stück vom Kuchen aus der Schweiz und Singapure zurück nach Great Britan. Im Übrigen sind die Briten einfach härter im Nehmen, auch im Wegnehmen.
Wirrnissen unterliegen denn Ihre Hirnwindungen. UK zahlt in British Pound, nicht in EURO. Sie gehören nicht zum Euroraum und -system!
Insoweit ist Ihre initiale Argumentation per se falsch. In der Tat lebt UK von London City, aber glauben Sie allen Ernstes, dass durch eine entsprechende Steuergesetzgebung so bleibt? Das ist doch Unfug. UK wird nacheinem ungeregelten Austritt nach WTO-Regeln eingestuft, d.h. der Finanzsektor hat de facto keine Spielräume mehr. Deshalb wandert der 'Zirkus' geraden nach Amsterdam, Frankfurt, Brüssel und Paris ab, Zürich teilw. auch. Da nutzen auch keine Steueroasen-Konzepte.
UK wird so zumindest nicht gerettet, geschweige denn sich selbst retten können.....

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wassolldasdenn52 30.01.2019, 00:29
17. Gestern stand London am Abgrund, heute sind sie schon einen Schritt...

So könnte man es ausdrücken. Die Bockigkeit mit der May ignoriert, dass es eigentlich auf Grund der Wahlbeteiligung eher eine Minderheit war, die dabei zur Sprache kam, sucht politisch ihresgleichen. Inzwischen kann man in UK feststellen, dass die Bürger*innen merken, dass sie einen verhängnisvollen Fehler machten und sich eher ein neues Referendum wünschen, was man in einer echten Demokratie auch wahrnehmen sollte, verletzt aber offenbar den Stolz der zur Zeit herrschenden zweitklassigen Politiker. Mit diesem Wissen sich seit Monaten nutzlos im Kreise zu drehen, ist schon äusserst peinlich. Das erinnert an ein böses Kind, das ums Verrecken nicht zugeben will, dass nicht sein kann, was nicht sein darf. Irgendwann steht Mrs. May im Unterhaus und stampft noch mit den Füssen auf den Boden, ähnlich ihrer Manier, als sie ans Rednerpult tänzelte. Unsicherheit und Verzweiflung spiegeln sich dort wider.

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wassolldasdenn52 30.01.2019, 00:37
18. Geld generiert?

Geld wird nicht am Finanzmarkt generiert, dort wird spekulativ nur umverteilt. Die einen sind die Gewinner und die anderen die Verlierer. Geld lässt sich nur durch produktive Arbeit generieren und davon bewegt sich die britische Politik immer weiter weg, weil grosse Unternehmen sich wegen dem Brexit mehr und mehr aus dem Königreich zurückziehen. Auch davon will May offensichtlich nichts wissen. Kläglich einfach nur kläglich.

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ambulans 30.01.2019, 01:01
19. nun,

im falle eines ungeregelten (no deal-)brexit könnte doch die EU der republik irland helfen, um unverschuldete probleme abzufangen/abzumildern (irland ist ja - im gegensatz zur ukraine - mitglied in der EU). und - nord-irland (als grafschaft belfast im UK) kann und darf, wie ich einem beitrag hier bei spon entnehme, sowieso lt. eigener verfassung autonom darüber entscheiden, ob sie evtl. der republik irland beitreten wollen (ich erinnere mich da an eine beispielsfall aus der jüngeren vergangenheit). also, jungs und mädels, traut euch halt ...

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