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Brexit: Banken wollen Tausende Mitarbeiter aus London abziehen
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HSBC, UBS, Goldman Sachs: Die Großbanken in London bereiten sich auf den Brexit vor. Insgesamt wollen sie tausende Mitarbeiter auf den Kontinent umsiedeln - auch nach Frankfurt.

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Beat Adler 19.01.2017, 10:57
110. Angriffe aus dem Cyberspace

Die kleine Schweiz investiert 2.5 Milliarden Franken in ein einbruchsicheres Glasfasernetz. Alleine die Verbunkerung der Knotenpunkte kostet 600 Millionen. Damit werden die Versorgung mit elektrischer Energie, die Verbindung von Regierung mit Armee und den Blaulichtorganisationen und dem Bevoelkerungsschutz sicherhestellt.

Fuer die Schweiz ist ein umfassender Cyberangriff, der die elektrischen Netze, TV, Radio, Telefone und Internet lahmlegt eine Bedrohung hoechster Stufe. In der Schweiz werden Bedrohungsszenarien im Zusammenhang mit der Fianzierung der Armee und des Bevoelkerungsschutzes oeffentlich diskutiert. Wenn die Regierung nicht mehr mit der Bevoelkerung kommunizieren kann, wenn auch nur wenige Wochen lang, bilden sich Geruechte, Verschwoerungstheorien und damit ein Angstzustand, der zu schlimmen Reaktionen fuehren kann. Das Geld ist sehr gut investiert.
mfG Beat

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myself65 19.01.2017, 11:02
111. oh toll...

...endlich kriegen wir auch noch ein paar von diesen tollen Bankern.
Investment-Banker, Rechtsanwälte und Furunkel am Hintern hat man ja bekanntlich nie genug ;)

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tpro 19.01.2017, 11:02
112.

Zitat von Tiananmen
Die Banken werden den Mitarbeitern, die wegen ihrer familiären Situation nicht von London wegkönnen, neue Arbeitsverträge an den unbeliebtesten Standorten (z.B. Frankfurt) anbieten, mit niedrigerem Salär wegen den geringeren Lebenshaltungskosten. Da bleibt den Beschäftigten nur mit weniger gut bezahlten Jobs in GB vorliebzunehmen oder zu kündigen. So kann man sein Personal "sozialverträglich" verringern und keiner kann den Banken Vorwürfe machen, sie hätten an den HR gespart, um Gewinne zu maximieren. Clever!
Um die es geht, sind nicht die Türsteher oder Wachleute. Es geht wohl eher um die mittlere und obere Ebene, die den Laden am Laufen halten. Und die bekommen bestimmt kein "niedrigeres Salär". Hier ist nicht die Rede von kleinen Sparkassenangestellten die 10.000,-€-Kredite vermitteln.

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Neulandbewohner 19.01.2017, 11:05
113. Wie jetzt?

Ich dachte, London wird jetzt ein Steuerparadies. Ich hatte mich schon auf Palmen und endlose Sandstrände wie auf den Cayman Islands gefreut. Da sollte das Trump-Double mal schnellstens ein Twitter-Feuerwerk gegen diese unbotmäßigen Banken loslassen!

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tpro 19.01.2017, 11:08
114.

Zitat von Beat Adler
Die kleine Schweiz investiert 2.5 Milliarden Franken in ein einbruchsicheres Glasfasernetz. Alleine die Verbunkerung der Knotenpunkte kostet 600 Millionen. Damit werden die Versorgung mit elektrischer Energie, die Verbindung von Regierung mit Armee und den.....
Da die Oberschicht jeden Landes der Erde sein Geld in der Schweiz bunkert, würde die Schweiz niemals angegriffen. Daher könnte die Schweiz sich auch ihre Operettenarmee- und Luftwaffe sparen.

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kleineRatte 19.01.2017, 11:12
115. brexit und die Banken

Zitat von MiniDragon
wenn die von der Insel kommenden Banker auf dem Kontinent auf vielen Kollegen treffen, die hier gerade ihren Job verloren haben. Nicht nur in den Glaspalästen der Großbanken sondern auch in den herausgeputzten Bürogebäuden der Sparkassen und VR- Banken sind schon heute viele Schreibtische unbesetzt.
HSBC Deutschland plante noch, vor nicht allzulanger Zeit, die Expansion in Deutschland. Da findet mancher Engländer
seinen Platz in deutschen Provinzstädten.
UBS war erst kürzlich beim Spiegel mit einem Bericht
zum verschwundenen Gold. Dann können die
freigesetzten helfen, den Erben von dem alten Herrn
das Gold zu finden.
Sein Finderlohn war mal 21 Millionen Euro. Dann ist er verstorben.
Banken vernichten nicht nur Geld. Sie vernichten auch Menschen.

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dannyinabox 19.01.2017, 11:14
116. Habe ich befürchtet

Ich hoffe das die Mitarbeiterzahlen in Zürich nicht gross steigen werden. Schon heute ist es kaum möglich in der Stadt eine Wohnung zu finden. Man muss schon Beziehungen haben. Die Mitarbeiter werden ja einfach "umgesiedelt" und nicht am Arbeitsplatz rekrutiert somit dürfte der Expats Anteil wieder zulegen. Auch auf die Gefahr in den N-Topf geworfen zu werden: Eine Durchmischung ist gut aber wenn das Verhältnis nicht stimmt wirds schwierig. Ich sehe die Entwicklung als eher beunruhigend an.

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kuac 19.01.2017, 11:16
117. Armut

Brexit ist nicht anderes als selbstbestimmte Armut für die Briten. Das wird genauso sein auch in den USA. Abschottung erzeugt kein Wohlstand.

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faehri_60 19.01.2017, 11:22
118. Wie lautet gleich das Thema?

Zitat von hansriedl
und kein Manager übernimmt Verantwortung. Die Schelte der US-Justizministerin an den Machenschaffen der Deutschen Bank lässt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. Allerdings übernimmt kein Manager Verantwortung. Die Mitarbeiter in den Filialen bekommen dagegen die Folgen zu spüren. Die Deutsche Bank ist weder deutsch noch eine Bank Anshu Jain als neuer Chef des globalen Finanzkraken. Sie arbeiten mit minimalem Eigenkapital, bekommen für ihre enormen Transaktionen die Kredite von den Investmentbanken. Sie wurden und werden nicht staatlich kontrolliert. Offiziell werden sie „Schattenbanksystem“ (shadow banking) genannt. Die wichtigsten unter ihnen sind heute nicht nur die Herren der Finanzindustrie, sondern auch der Wirtschaft. Sie sind die entscheidenden Eigentümer der großen Banken und Konzerne – zum Beispiel vom Großteil der dreißig deutschen DAX-Konzerne – wie auch etwa der führenden Ratingagenturen Standard & Poor‘s und Moody‘s. Von der Wall Street ging Jain zur Deutschen Bank in London. Hier dirigierte er eine Armee von Händlern („Anshu‘s Army“). Sie kauft und verkauft in rasender Geschwindigkeit Unternehmens- und Staatsanleihen, Aktien, Devisen, Rohstoffe und Derivate. Strukturierte Wertpapiere und Produkte mit geringem Eigenkapital und großer, mit Fremdkrediten ermöglichter Hebelwirkung und dazu mit höchstmöglicher Intransparenz – das ist das Gewerbe dieser Finanzarmee. Damit spielte das Londoner „Powerhouse“ mindestens die Hälfte des Bankengewinns ein. Jains Gefolgsleute haben die Deutsche Bank in einen „riesigen Hedgefonds“ verwandelt, schrieb das Wirtschaftsmagazin Economist.
Ein schöner Beitrag .. zur Deutschen Bank, aber weniger zum Thema.

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kumi-ori 19.01.2017, 11:26
119.

Zitat von kreisklasse
Das Herauslösen einer großen Volkswirtschaft aus einem noch größeren Binnenmarkt ist ein einzigartiges ökonomisches Experiment, das niemand mit klarem Verstand freiwillig durchgeführt hätte. Der Ausgang ist ungewiss, die Wahrscheinlichkeit jedoch gross, dass die Briten die Hauptverdiener sein werden. Rest-EU-Europa wittert Beute. Erst die Banken, dann kapitalintensivere Industriearbeitsplätze. Die Gier einzelner Staaten könnte die gebotenen massvollen Kompromisse verhindern. Was wiederum absurde Reaktionen des UK provozieren könnte. Es wird spannend. Und am Ende wird Deutschland, das wettbewerbsfähigste Land, profitieren. Aber der Weg könnte auch hierzulande sehr holprig werden
Ich versteh nicht ganz, was Sie mit der "Gier einzelner Staaten" meinen. England ist beleidigt, England will ganz alleine spielen. Da kann niemand helfen. Oder müssen wir jetzt alle weinen aus lauter Taktgefühl?

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