Forum: Wirtschaft
Brexit: Britische Baufirmen bangen um 200.000 EU-Arbeiter
DPA

Fast jeder zehnte Bauarbeiter in Großbritannien ist EU-Ausländer. Nach dem Brexit fürchtet die Branche einen Aderlass. Aktuell zeigt sich der Arbeitsmarkt in sehr guter Verfassung.

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huberwin 15.03.2017, 12:24
1. Wiedervorlage in 2 Jahren!

Noch ist das Brexitverfahren nicht eingeleitet. Danach noch 2 Jahre in der EU. Mal schauen, was dann gebaut wird.

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tpk 15.03.2017, 12:27
2. MIT EU und MIT Ausländern

läuft es also recht gut für GB. Oder gibt es derzeit Grund zum Klagen in GB? In ein paar Jahren wissen wir dann evtl., wie es ohne läuft. Kann ja immer noch sein, dass es keine so harte Trennung gibt.

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DerRömer 15.03.2017, 12:31
3. Die Insel

Frau May wird schon dafür sorgen das es ex GB schlechter gehen wird. Wenn man jetzt nur die Bau Branche als Beispiel nimmt sieht man schon, ohne schwarzmalerisch zu sein, das die Wirtschaft sich im Absturz befindet. In zwei Jahren jagen sie also alle Ausländer von der Insel und glauben dadurch wird ihre Wirtschaft gesunden und die EU wird Beifall klatschen johlen und schreien, ihr seit die geilsten, so muss man es machen... Na ja zum Glück sind sie auf ihrer Insel, da ist das ja nicht ansteckend.

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MütterchenMüh 15.03.2017, 12:34
4. ungelegte Eier

Mal wieder ein Artikel, der sich um ungelegte Eier dreht.

Zum einen steht noch keine Entscheidung fest, was man mit den derzeitigen EU-Arbeitskräften vor hat. Zum anderen hat GB nach dem Brexit wieder freie Hand, und kann sich die Arbeitskräfte suchen und in das Land holen, die man braucht und möchte.

Schön ist, dass der Arbeitsmarkt in GB in so einer tollen Verfassung ist, denn nach den Vorhersagen, speziell denen aus der deutschen Medienlandschaft, war doch der Untergang von GB vorhergesagt.

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pom_muc 15.03.2017, 12:38
5.

Zitat von tpk
läuft es also recht gut für GB. Oder gibt es derzeit Grund zum Klagen in GB? In ein paar Jahren wissen wir dann evtl., wie es ohne läuft. Kann ja immer noch sein, dass es keine so harte Trennung gibt.
Jetzt wird man in der EU erst mal schauen müssen wer die Nettobeiträge der Briten künftig übernimmt und wie es mit dem Euro und den Flüchtlingen weiter geht.

Man sieht ja dass es "die EU" so nicht mehr gibt sondern von einem System multilateraler Einigungen ersetzt wird (Europa der verschiedenen Geschwindigkeiten).

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karljosef 15.03.2017, 12:41
6. Kann es etwa sein,

dass in GB die ausländischen Arbeitskräfte genau so ausgenutzt werden, wie in Deutschland,

öhhh, nein, falsch, Entschuldigung,

dass man in GB ausländische Arbeitskräfte benötigt, um im "weltweiten Wettbewerb" mithalten zu können?

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Airkraft 15.03.2017, 12:42
7. Nach dem BREXIT,...

Nach vollzogenem BREXIT, nachdem sich Schottland und Nordirland dann vielleicht abgespalten haben und alle "Ausländer" und viele Firmen England verlassen haben, dann braucht der letzte Engländer dann nur noch das Licht auszuschalten - dann ist alles "gut" ;-)

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Klotzscher 15.03.2017, 12:46
8. Ach ja - sie zittern

Die volkswirtschaftlichen Zahlen sagen was ganz anderes.

Verloren Schlachten sollte man nicht versuchen, hinterher zu gewinnen. Wirkt immer nur lächerlich.

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Useless_User 15.03.2017, 12:47
9. Richtig!

Zitat von pom_muc
Jetzt wird man in der EU erst mal schauen müssen wer die Nettobeiträge der Briten künftig übernimmt und wie es mit dem Euro und den Flüchtlingen weiter geht. Man sieht ja dass es "die EU" so nicht mehr gibt sondern von einem System multilateraler Einigungen ersetzt wird (Europa der verschiedenen Geschwindigkeiten).
Sobald die nassauernden Staaten wie Ungarn, Tschechien oder Polen aus der EU entfernt wurden, werden durch den Wegfall der Unterstützungsleistungen enorme Geldmengen frei; zum Wohl der Rest-EU.

Gute Aussichten!

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