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Brexit: Cadbury warnt vor kleineren Schokoriegeln
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Erst sparte Toblerone Dreiecke in seinen ikonischen Schokoladen, jetzt warnt auch Cadbury britische Kunden vor kleineren Schokoriegeln - wegen höherer Kosten durch den Brexit. Die Methode ist beliebt.

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muellerthomas 28.03.2017, 16:37
20.

Zitat von mwroer
Ehrlich gesagt ist der Kakao das billigste, der ist nur noch in Spurenelementen (ja ja kein Chemiker möge aufschreien das ist ein bisschen übertrieben) enthalten bei den meisten dieser Billigprodukte.
Bei der Milchschokolade sind es 20% - ich fänd es aber auch Etikettenschwindel, eine Milchschokoalde mit 80% Kakaoanteil zu verkaufen.

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Thomas Schnitzer 28.03.2017, 16:51
21.

Zitat von pavel1100
Am Ende werden wir nur noch ein winziges Stück Schokolade in der Mitte der Verpackung finden.
Wir eben nicht, denn im Binnenmarkt der EU ändert sich nichts. Britische Hersteller müssen jedoch nun ohne die Unterstützung eines großen Marktes auskommen.

Ein schönes Beispiel um zu zeigen, was das Verlassen einer starken Gemeinschaft bringt.

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alt-nassauer 28.03.2017, 16:53
22. Ironie des Schicksals...

Das ist wohl Ironie des Schicksals, den Brexit wegen der Begründung zu viele Osteuropäer aus der EU in GB leben. Nun bekommen die Briten "kleinere" Schokoladen fürs gleiche Geld. Weil Produktion zu teuer. So die Begründung!
Wenn da nicht die Visegrad Staaten (Polen/Tschechien/Ungarn/Slowakei) nicht schon seit Jahren und zuletzt Anfang März sich darüber beklagte. Das diese Länder schon seit längern "schlechtere" Lebensmittelqualität und "kleinere" bzw. weniger Produkt von der Lebensmittelindustrie in den Regalen haben.
Bedeutet für mich, die Briten sind die neuen "Osteuropäer des Westens".

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var 28.03.2017, 17:05
23. Danke

Die Schokoladenration wurde auf 20 Gramm pro Woche erhöht?

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Thomas Schnitzer 28.03.2017, 17:28
24.

Zitat von alt-nassauer
Das ist wohl Ironie des Schicksals, den Brexit wegen der Begründung zu viele Osteuropäer aus der EU in GB leben. Nun bekommen die Briten "kleinere" Schokoladen fürs gleiche Geld. Weil Produktion zu teuer. So die Begründung! Wenn da nicht die Visegrad Staaten (Polen/Tschechien/Ungarn/Slowakei) nicht schon seit Jahren und zuletzt Anfang März sich darüber beklagte. Das diese Länder schon seit längern "schlechtere" Lebensmittelqualität und "kleinere" bzw. weniger Produkt von der Lebensmittelindustrie in den Regalen haben. Bedeutet für mich, die Briten sind die neuen "Osteuropäer des Westens".
Sie werfen hier einiges durcheinander. Die Visegrad-Staaten haben sich mehr oder weniger ohne gesicherte Grundlage beschwert, schlechtere Qualität zu bekommen, was internationale Beobachter größtenteils aber wiederum als ungerechtfertigte Opferhaltung zwecks Beschuldigung der EU der durchweg rechtspopulistischen Regierungen dieser Staaten sehen, während Großbritannien aufgrund des Verlassens der EU und der damit verbundenen Schächung der eigenen Wirtschaft höhere Marktpreise zahlen muss.

Das kann man nicht miteinander vergleichen.

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Airkraft 28.03.2017, 17:34
25. Solche...

Zitat von mfgkw
Die hatten erstmal irgendwann die Fischfiletpakung von 400g auf 380g verkleinert. Die nächste Runde war dann "mit noch mehr leckerer Auflage". Hört sich nach mehr an, aber bei gleichen 380g heißt das: weniger Fisch drunter, und der ist wohl teurer als die Stärke-Aroma-Pampe obendrauf. Aber man muß den Kram ja nicht kaufen...
Solche "Betrugsversuche" nehme ich persönlich! Ich habe schon vor Jahren der Marke Langnese "gekündigt", nachdem sie das Gewicht von meinem Lieblingseis von 80g auf 67g reduziert hatte. Der Preis wurde anschließend auch noch angehoben. Da haben sich dann unsere Wege getrennt ;-)

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alt-nassauer 28.03.2017, 17:51
26. Ironie des Schicksals... für beide...

Zitat von Thomas Schnitzer
Sie werfen hier einiges durcheinander. Die Visegrad-Staaten haben sich mehr oder weniger ohne gesicherte Grundlage beschwert, schlechtere Qualität zu bekommen, was internationale Beobachter größtenteils aber wiederum als ungerechtfertigte Opferhaltung zwecks Beschuldigung der EU der durchweg rechtspopulistischen Regierungen dieser Staaten sehen, während Großbritannien aufgrund des Verlassens der EU und der damit verbundenen Schächung der eigenen Wirtschaft höhere Marktpreise zahlen muss. Das kann man nicht miteinander vergleichen.
Ob die Visegrad-Staaten Recht oder nicht Recht haben, will ich doch gar nicht bewerten. Immerhin haben die Visegrad noch am Anfang des Monats den Vorwurf bekräftigt.

Genauso wenig kann ich den Vorwurf der Brexit - Befürworter nach voll ziehen. Es wird immer wieder mit Osteuropäer und nun auch EU Bürger als Störung empfunden und genannt...

Dann ist für mich "Ironie des Schicksals" für beide..Brexiter und den Visegrad-Staaten , die unbegründet und ohne Beleg kleinere "Verpackungen" bekommen... Weshalb auch immer?

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jowitt 28.03.2017, 17:58
27. @querdenker1964

Zitat von querdenker1964
warten wir einmal ab, wie sich die britische Wirtschaft nach dem endgültigen Abschied entwickeln wird und urteilen dann..... man hat sich dort freundlicherweise als Versuchtstier für einen alternativen europäischen Weg zur Verfügung gestellt. Wenn es schief geht, hat man dort halt Pech gehabt - wenn es gut geht, ist es der Anfang vom Ende einer bürokratischen EU Wirtschaftsform.
Was bitte ist denn eine "bürokratische EU Wirtschaftsform"?

Können Sie das mal erläutern?

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Thomas Schnitzer 28.03.2017, 18:06
28.

Zitat von alt-nassauer
Ob die Visegrad-Staaten Recht oder nicht Recht haben, will ich doch gar nicht bewerten. Immerhin haben die Visegrad noch am Anfang des Monats den Vorwurf bekräftigt. Genauso wenig kann ich den Vorwurf der Brexit - Befürworter nach voll ziehen. Es wird immer wieder mit Osteuropäer und nun auch EU Bürger als Störung empfunden und genannt... Dann ist für mich "Ironie des Schicksals" für beide..Brexiter und den Visegrad-Staaten , die unbegründet und ohne Beleg kleinere "Verpackungen" bekommen... Weshalb auch immer?
Nun ja, dass die osteuropäischen Staaten als Störung empfunden werden, liegt einerseits daran, dass die zur Zeit dort gewählten Regierungen samt und sonders nicht sehr demokratisch sind, und andererseits einiges dafür tun, die EU zu schädigen. Dafür wurden sie aber im Verständnis der anderen Staaten nicht die EU aufgenommen.

Desweiteren ist mir klar, dass sie den Vorwurf schlechter behandelt zu werden zumindest ihren Angaben zufolge nicht bewerten möchten, denn sie setzen ja schließlich im letzten Absatz voraus, dass er stimmt. Ich gehe hingegen davon aus, dass man sich in Osteuropa einredet, schlechter behandelt zu werden, obwohl das nicht so ist. Um es mal deutlicher zu formulieren, man bekommt in Osteuropa die gleiche Produktqualität wie in der restlichen EU auch, und beschwert sich, weil man sich beschweren will.

In Großbritannien hingegen bekommt man jetzt schlechtere Qualität durch den EU-Austritt. Dort hat man sich aber zu keinem Zeitpunkt vorher beschwert, man werde schlechter behandelt als die anderen. Insofern geht ihr Beitrag hier am Thema vorbei.

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Zitrone! 28.03.2017, 18:31
29.

Zitat von jowitt
Was bitte ist denn eine "bürokratische EU Wirtschaftsform"? Können Sie das mal erläutern?
Sie haben völlig Recht, diese Formulierung zu bemängeln: Das ist doppelt gemoppelt. ^^

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