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Brexit-Debatte in Cornwall: Danke fürs Geld. Und bye-bye
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Das britische Urlaubsparadies Cornwall hat Hunderte Millionen Euro von der EU bekommen. Trotz der Subventionen wollen viele hier den Brexit. Warum?

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kaischek 07.06.2016, 12:21
70. Lasst sie gehen,...

...aber vergesst nicht, den Briten nach erfolgtem Austritt die Privilegien beim Zugang zum EU-Wirtschaftsraum zu streichen.

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oldsiggi 07.06.2016, 12:21
71. wäre schade

Ich liebe die Briten - vor allem auch deren Naturschutzgebiete in Wales und fahre regelmäßig dorthin in Urlaub. Ich würde es bedauern, wenn sie aus der EU austreten würden. Was wird aus der EU, wenn anstatt der Briten die Türken Mitglied werden. Dann wäre es so langsam Zeit, auszuwandern - nämlich nach GB

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Proggy 07.06.2016, 12:23
72.

Zitat von kuac
Ob GB Nettozahler ist oder nicht, das ist nicht entscheidend. Nach Brexit verliert GB den zollfreien Zugang zu den EU Märkten.
Woher wissen Sie das? Halten sich Europas Staaten dann nicht mehr an gültige, bilateral getroffene Vereinbarungen, die es neben den EU-Verträgen seit Jahrzehnten gibt?
Oder wird UK dann sanktioniert und geächtet?

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spon_3308703 07.06.2016, 12:23
73. @#23

Ja genau und ein Winterkorn bringt auch viel mehr Leistung als die lippischen? Millionen Euro die er als Gehalt bei VW kassierte. Sie leben noch nicht so lange auf dieser Welt,oder?

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Bondurant 07.06.2016, 12:24
74. Wider die Zensur

Zitat von syracusa
Ich bin linksliberaler EU-Fan der ersten Stunde und bekennender Gutmensch. Aber bitte, bitte lasst die Briten gehen. Sie sind ein ständiger Bremsklotz, der uns daran hindert, die EU weiter zu entwickeln und auch demokratischer zu gestalten.
Gut. Aber wie soll man sich eine "Europäische Union" ohne GB, insbesondere England, vorstellen? Das wäre Etikettenschwindel. Das entstehende Restgebilde müsste umbenannt werden. Kontinentaleuropäische Verwaltungsgemeinschaft, etwa. Oder?

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WolfThieme 07.06.2016, 12:24
75. See you later, alligator

Wenn Cornwall aus der EU austreten würde (Crexit) dazu Rest-England (Brexit) plus Polen (Po-exit), Ungarn (Uxit), Tschechien (Tschexit) und der Slowakei (Slexit) würde der deutsche Steuerzahler viel Geld sparen und könnte wieder Zeitungen ohne diese nervige Dauerdebatte lesen. Herrlich, köstlich.

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hassoa 07.06.2016, 12:26
76. 'Dankbarkeit' fuer EU-Subventionen?

Natuerlich haelt sich die Dankbarkeit der Briten fuer die geleisteten Subventionen in Grenzen, wenn man das Geld zuvor nach Bruessel gezahlt hat und einen kleinen Teil davon anschliessend (und zweckgebunden) zurueck bekommt. Wenn London die Subventionen direkt nach Cornwall zahlen wuerde, bliebe mehr davon bei den Leuten haengen. Der Brexit macht definitiv Sinn und wird hoffentlich so viel Staub aufwirbeln, dass die EU insgesamt davon profitiert und reformfaehiger wird.

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ofelas 07.06.2016, 12:27
77.

"Geld von der EU"
"der Staat zahlt..."
alles Bloedsinn, die Buerger zahlen Steuern und Gebuehren auch ueber Unternehmen. Somit hat die "EU" oder "der Staat" kein Geld, ist nur durchlaufender Posten.

Es wird immer wieder versucht,

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querdenker22 07.06.2016, 12:28
78. Zahlungen für Pro-EU-Stimmung?

Subventionen an die Idee zu knüpfen, da müsste es doch im Gegenzug eine Zustimmung zur EU geben - so der Tenor des Artikels - würde ich schlicht für Bestechung halten. Wie wäre es mit 1000 € Bar auf die Hand für jeden Briten? Macht nur 64,5 Milliarden; im Vergleich zu diversen Bankenrettungen ein Schnäppchen! Ach ja - bei einer Deutschen Abstimmung würde ich mindestens das 10-fache bevorzugen - um dann doch frei zu entscheiden ...

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McKlugscheiss 07.06.2016, 12:29
79. Widersprüchlich

Ich verfolge die Brexit-Debatte nicht nur bei Spiegel Online, sondern auch auf den facebook-Seiten von britischen Medien und Cameron und Johnson.
Das Problem, das ich sehen, ist, dass die Debatte einerseits rein wirtschaftlich geführt wird ("Wieviel haben wir gezahlt, wieviel kriegen wir raus?"), die EU nicht als das - fehlerbehaftete, verbesserungsbedürftige - Friedensprojekt gesehen wird, das es ist.

Zum zweiten sind die Argumente der Brexit-Befürworter aus nationalistischer Sicht emotional, aber vollkommen widersprüchlich. Denn einerseits wird der EU ständig ihr Demokratie-Defizit vorgehalten, andererseits fürchtet der Brexiter aber auch nichts so sehr wie den europäischen Superstaat. Dabei wäre ein großer demokratischer Staat, bei dem jeder Bürger eine Stimme hat, die konsequente Antwort auf das Demokratie-Defizit der EU.

Aber das ist der Albtraum eines Brexiters, der meinem Eindruck nach ein britischer Nationalist ist, der aller Warnungen vor negativen wirtschaftlichen Konsequenzen eines Brexits als "Angstmacherei" abtut.
Die EU mag ein ökonimisch teures Projekt sein, aber sie hat einen großen Beitrag zum Frieden auf dem Kontinent geleistet. Mir persönlich sind die ökonomischen Kosten eines Friedensprojekts lieber als die menschlichen und ökonomischen Kosten neuer Kriege.

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