Forum: Wirtschaft
Brexit-Folge: Nissan baut neuen SUV in Japan statt England
REUTERS

Autobauer Nissan verlagert einen Teil seiner Produktion aus Großbritannien nach Japan. Einer der Gründe: der bevorstehende Brexit.

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schmic79 03.02.2019, 17:30
50. Was wird passieren ....

Stand nicht - zumindest für einen Teil - der Briten einmal die Rose als Symbol.... (die Tudor-Rose...)? ... ... ... ok, dann oasst das hier ganz gut: https://youtu.be/I7ijRW_k9r4. .... die andere Pflanze ist übrigens der Brexit! Und es war sogar ein eingefleischter Brite, der diese Vision hatte... ;-)

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as@hbx.de 03.02.2019, 17:35
51. Sie haben so recht.

Zitat von radlrambo
Ja im Moment nur die Dauerplatte "EWG statt EU" und was ich lustig finde eine neue Wunderwaffenstrategie: Ein techn. Überwachung der Grenze, soll das Stau-Problem lösen. Ehrlich? Wo steht da eine bei der man sich das mal angucken kann? Nur im neubraunen Fantasy-Land? Mir fehlt MütterchenMuh, die meist Wiederlegte! Die uns mit ihren gesammelten Unsinn alle doch sehr zugleich in Wallung und zum Lachen gebracht hat. Da waren tonnenweise druckreife Repostings dabei, bei denen ich selbst bei einem einzigen vergleichbaren Niederschlag meine Identität wechseln würde. Nicht so das rüstige Mütterchen, das sogar unmittelbar danach den gleichen Mist erneut postete, als hätte es die Antworten nie gegeben! Das waren noch echte Nehmerqualitäten..
Doch ganz verzichten müssen wir nicht, rumpelt unser Mütterchen selig auch als Stadtmusikant bei der Welt herum.
Zu den Japanern: Sieht fast so aus, als hätte die EU mit dem JEFTA den Briten (hoffentlich aus Versehen) eine ordentliche Nase gedreht.

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Domainator 03.02.2019, 17:37
52. FakeNews

Mich hätte mal interessiert, was die wahren Beweggründe sind. Leider übernimmt SPON unreflektiert derartiges Geschrei. Eine Produktion aus einem vermutlich irgendwann Nicht-EU-Land abzuziehen, wäre nachvollziehbar. Aber diese dann eben nicht in die EU, sondern nach Asien zu verlegen, das ist Manager-Geschwafel. Man hat einen offensichtlichen Grund vorgeschoben, um seine eigenen Beweggründe nicht darlegen zu müssen. Und SPON fällt drauf rein und bietet hier ein schlechtes Beispiel für Journalismus an.

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zeitgenosse99 03.02.2019, 17:39
53. Sunderland hat mit 61% für den Brexit gestimmt!

Geschieht jedem Brexiteer recht, der jetzt auf der Strasse landet. Hoffentlich schmeisst Nissan die Brexiteers auch als erste raus! Alles andere wäre unfair!

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mwroer 03.02.2019, 17:46
54.

Zitat von radlrambo
Zu Beginn des Brexit Elends haben die Trolle unermüdlich gepostet, dass die EU schon in letzter Sekunden einknicken werden. Dann, weil sich das als völlige Fehlannahme herausgestellt hat, haben sie ihre Trollidentität gewechselt und trollen nur noch, dass nach dem Brexit sich nichts ändert , noch nicht mal ein Fliegenschiss. Und jetzt? Totenstille, erst mal neue Anweisungen abwarten? Bin schon gespannt, was beschlossen wurde: Die Auswirkungen zu verniedlichen oder anderen zuschreiben? Durchhalte Parolen? Völliges Ignorieren von negativen Meldungen und Angriff auf die Pressefreiheit? Putin hat da einiges im Petto!
Was macht denn die EU anderes als sich pausenlos zu bemühen noch Wege zu finden, wie abenteuerlich auch immer, um einen 'harten Brexit' zu verhindern?

Das geht mittlerweile bis hin zu Überlegungen gewählte Parlamente später zusammentreten zu lassen, Ausnahmen bei demokratischen Wahlen zuzulassen und so weiter und so fort.

Da wird ein 'einknicken' doch medial vorbereitet. Wenn die EU nicht einknicken wollte, was ich übrigens sehr begrüßen würde, dann könnte man genau einen Satz von der Pressestelle immer wieder rausgeben:

"Am 29. März ist die Frist abgelaufen. Wie das UK austritt ist Sache des UK - nicht unsere."

Sehen Sie das irgendwo? Ich nicht - im Augenblick sieht es für mich leider so aus als ob die EU nur die richtige Ausrede sucht :(

Was das nun mit Putin zu tun hat erschließt sich mir eher nicht. Die Briten maulen schon so lange an der EU rum wie ich denken kann.

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k70-ingo 03.02.2019, 17:47
55.

Zitat von Domainator
Mich hätte mal interessiert, was die wahren Beweggründe sind. Leider übernimmt SPON unreflektiert derartiges Geschrei. Eine Produktion aus einem vermutlich irgendwann Nicht-EU-Land abzuziehen, wäre nachvollziehbar. Aber diese dann eben nicht in die EU, sondern nach Asien zu verlegen, das ist Manager-Geschwafel. Man hat einen offensichtlichen Grund vorgeschoben, um seine eigenen Beweggründe nicht darlegen zu müssen. Und SPON fällt drauf rein und bietet hier ein schlechtes Beispiel für Journalismus an.
Wie bereits mehrere Mitforisten erwähnt haben, ist JEFTA, das soeben zwischen der EU und Japan geschlossene Freihandelsabkommen, ein Grund für diese Entscheidung.

Außerdem wurde das Vorgängermodell auch in Jaoan produziert.

Auf welche wahren Beweggründe wollen Sie anspielen?

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Trevor Philips 03.02.2019, 17:50
56.

Zitat von seppfett
Wir (die EU) haben grenade ein Freihandelsabkommen mit Japan in Kraft gesetzt. https://www.tagesschau.de/wirtschaft/freihandelsabkommen-109.html Da wird ausser dem langen Weg wirtschaftlich alles leichter und billiger mit einem Land, das mehr an Europa interessiert ist als 52% von GB. Nissan macht das schon richtig.
Ist es das? Herr Abe sieht das anders.

https://www.independent.co.uk/news/uk/politics/brexit-japan-shinzo-abe-uk-tpp-pacific-trade-pact-london-a8573691.html

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mwroer 03.02.2019, 17:51
57.

Zitat von Elwettitsch89
Was hat der Brexit dann damit zu tun? Und wenn die EU so vorteilhaft ist warum verlagert man die Produktion dann nicht dorthin? Fragen über Fragen?
Weil es seit diesem Monat ein Freihandelsabkommen zwischen Japan und der EU gibt. Deswegen ist der Standort Japan für Nissan und speziell dieses Modell einfach besser.

Zum einen wird ein ähnliches in Japan schon gebaut (modulare Produktionsstrecken) und zum anderen ist der chinesische Markt da gleich nebenan. Also warum sollte man im UK bleiben wo 'just in time' - also die Lagerhaltung der Autoindustrie auf den LKW der Spediteure - sehr bald nicht mehr so reibungslos funktionieren wird?

Im Falle eines harten Brexits gibt es eben kein Freihandelsabkommen zwischen dem UK und der EU. Darum ist 'außerhalb der EU' eben nicht gleich 'außerhalb der EU'.

Etwas klarer?

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daishi666 03.02.2019, 17:51
58. und was nicht sein darf, kann nicht sein...

Zitat von Domainator
Mich hätte mal interessiert, was die wahren Beweggründe sind. Leider übernimmt SPON unreflektiert derartiges Geschrei. Eine Produktion aus einem vermutlich irgendwann Nicht-EU-Land abzuziehen, wäre nachvollziehbar. Aber diese dann eben nicht in die EU, sondern nach Asien zu verlegen, das ist Manager-Geschwafel. Man hat einen offensichtlichen Grund vorgeschoben, um seine eigenen Beweggründe nicht darlegen zu müssen. Und SPON fällt drauf rein und bietet hier ein schlechtes Beispiel für Journalismus an.
Japan und EU arbeiten an einem Freihandelsabkommen. Mit den Zöllen die bei dem voraussichtlichen No-Deal-Brexit anfallen, lohnt eine Produktion in Japan mit dem die EU an einem Freihandelsabkommen arbeitet und den dort bereits vorhandenen Produktionsstätten wohl eher.

Aber hey, es sind ja Fake News. Wissen sie was? Fake News sind für manche Leute einfach Wahrheiten denen man sich nicht stellen mag.

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Nonvaio01 03.02.2019, 17:52
59. keine news gelesen?

Zitat von Galluss
Bisher hatte Nissan mit dem Standort Sunderland an der Ostküste kurz vor Schottland guten Zugang zum EU-Markt. Das wird mit dem Brexit etwas schwieriger, aber die Wege bleiben die gleichen. Die Schweden und Norweger direkt gegenüber werden keine Nissans mehr kaufen. Die wollen nur noch e-autos. Wenn Nissan die Autos in Japan produzieren, haben sie sowohl Probleme mit dem Export nach England wie mit dem Export in die EU. Und lange Seewege. Das wäre dumm. Es geht also um etwas ganz anderes: denen ist der US-Markt wegen der neuen hohen Einfuhrzölle -die die US-Fabrikanten von SUV´s schützt- weggebrochen. Mit dem Standort Japan haben sie besseren Zugang zum chinesischen Markt mit mehr als doppelt soviel Konsumenten als EU und USA zusammen.
die EH und Japan haben ein Freihandels abkommen abgeschlossen, es besteht kein grund mehr in der EU zu produzieren, bzw die fabrik abzubauen und in der EU neu aufzubauen, nach Brexit.
Nun kann man von Japan aus in die EU liefern ohne grosse probleme.

Stand dick und fett in den news vor 1-2 wochen. Sogar auf Spon..;-)

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