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Brexit-Folgen: Immobilien-Experten erwarten Preis-Boom in Frankfurt
DPA

Wohnen dürfte in Frankfurt bald noch teurer werden. Davon gehen Immobilienprofis laut einer aktuellen Umfrage aus. Grund: der Brexit.

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kratzdistel 11.07.2016, 11:29
1. wie bei der EM

fast jeder hat im Endspiel aus F gesetzt. dann war die entäuschung auch sehr bitter. Frankfurt bietet sich als bankenstadt an aber auch paris, was dann. dann sinken die immo-preise.

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angstvordeinergerechtigke 11.07.2016, 11:30
2. Hmm, klar

Will mich ja nicht als Schlaumeier darstellen, aber ist dies denn wirklich eine Kopfnachricht wer?
Sagt doch der gesunde Menschenverstand, dass wenn mehr zahlungskräftige Menschen in einen Wohnraum zu Punkt x kommen, dass dieser Wohnraum teurer wird.

Abzuwarten bleibt immer noch, wie genau die meisten Banken denn wirklich auf den Brexit reagieren. Wandern sie Richtung Paris, Irland oder Frankfurt ab. Oder wird GB die Steuern für Investmentbanking so "positiv" gestalten, dass es sich weiterhin lohnt in London zu bleiben?

Aber egal, ich werde auch mal meinen Finger anfeuchten und in den Lufstrom halten und eine Antwort erhalten: "Frankfurt wird teurer!"

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Sibylle1969 11.07.2016, 11:30
3.

Wenn im Laufe der nächsten 2 Jahre 20.000 gut verdienende Investmentbanker neu nach Frankfurt ziehen, die dann alle in den einschlägig bekannten schönen Wohngegenden wohnen wollen, die schon jetzt ziemlich teuer sind (in Frankfurt z.B. Westend und Nordend, im Umland z.B. Bad Homburg oder Kronberg), dann ist klar, dass das nicht ohne Auswirkungen auf die Miet- und Immobilienpreise bleiben wird.

Neulich fragte ich mal zum Spaß bei Immobilienmaklern in Frankfurt an, einmal sagte ich, ich wolle etwas zum selber Bewohnen kaufen, fände die Preise aber schon viel zu teuer, da erzählte mir die Maklerin, ich solle bei den jetzigen Zinsen unbedingt zuschlagen, die Preise würden auf jeden Fall weiter steigen und das würde sich im Vergleich zum Mieten auf jeden Fall rechnen.

Bei einer anderen Immobilienmaklerin sagte ich, ich wolle meine vermietete Eigentumswohnung verkaufen, da sagte sie mir, wir hätten in Frankfurt jetzt schon eine Preisblase, ich solle unbedingt jetzt verkaufen, damit ich noch einen anständigen Preis erziele, denn das könne schon sehr bald anders aussehen.

Da ich denke, dass die Preise weiter steigen, wenn auch vielleicht nicht so stark wie in den letzten paar Jahren, kaufe ich nichts zum selber drin Wohnen (denn das rechnet sich überhaupt nicht im Vergleich zum Mieten), und ich werde auch meine vermietete Eigentumswohnung noch etwas behalten, bevor ich sie zu einem hoffentlich noch höheren Preis losschlagen werde.

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peer west 11.07.2016, 11:31
4. Ein Blick auf

die Rangliste der 3 grössten Europäischen Finanzplätze hätte genügt um festzustellen das folgende Städte auch die teuersten sind 1. London 2. Zürich 3. Genf

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monolithos 11.07.2016, 11:38
5. Welcher Wohnraum

Nicht erst jetzt sollte so langsam klar werden, dass Städte zum Wohnen völlig ungeeignet sind. Sie sind teuer, laut, dreckluftig und parkplatzarm. Sie taugen nur noch als Arbeitsplatzzusammenballungen. Selbst einkaufen geht man dort nicht mehr.

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Watschn 11.07.2016, 11:39
6. Feuchte Träume von geschützten Werkstaats-Landesbankdirektoren...

In London wird alles getan, um fast alles halten zu können. Und mit Neuem zu kompensieren, welche Regulatorien u. sozialistische EU-Gebilde meiden wie die Pest...(Schattenbanken, Hedgefonds, global-steuerkontruierte Investmentfonds).

Und die restl. Bereiche, die zwingend den sog. "EU-Pass" benötigen, gehen nicht nach Frankfurt.., sondern wandern grössteils nach dem nahen Dublin u. ins mondäne Pariser Champagner-Klima ab...

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HerrPeterlein 11.07.2016, 11:41
7. Es werden einfach Arbeitsplätze gestrichen

Die Bürogebäude der Banken stehen doch jetzt schon leer, das klassische Bankengeschäft ist doch jetzt schon eingestellt. Bei den schlechten Zahlen der Banken wir dann die Frage aufkommen, wozu brauchen wir überhaupt noch die ganzen Bänker in London? Tatsächlich ist jetzt schon der Leerstand bei den Büros riesig, die paar mehr aus London die wirklich gebraucht werden kommen da auch noch unter.

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matthiasbieberstein 11.07.2016, 11:59
8.

Ja dann hoffen wir mal bis zum Schluss, dass die Finanzhaie aus London nicht nach Frankfurt kommen. In London gibt es heute schon die meisten obdachlosen Studenten der Welt,weil Mieten ab 1000 Euro für eine 1-Zimmer-Wohnungen für normal verdienende Menschen kaum finanzierbar sind. Und da es keine Transaktionssteuer gibt wird es von den Bankern nicht mal ordentlich Steuern geben. Also vllt. sollten in Frankfurt jetzt schon Proteste oranisiert werden.

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stormking 11.07.2016, 12:01
9.

Zitat von monolithos
Nicht erst jetzt sollte so langsam klar werden, dass Städte zum Wohnen völlig ungeeignet sind. Sie sind teuer, laut, dreckluftig und parkplatzarm.
Unsinn. Ein eigenes Auto braucht man in der Stadt gar nicht, weil alles, wirklich alles was man zum täglichen Leben braucht (inkl. kultureller Angebote) fußläufig bzw. mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist, während man auf dem Land ohne Auto oftmals nicht mal mehr Brötchen kaufen kann.

Ohne Auto fällt auch die Notwendigkeit eines Parkplatzes weg.

Was die Lautstärke angeht, kann man sich streiten, was nun schlimmer ist: Das ständige, aber monotone Hintergrundgeräusch des Straßenverkehrs oder der laut aufheulende Rasenmäher des Nachbarn auf dem Lande (irgendeiner mäht immer).

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