Forum: Wirtschaft
Brexit-Folgen: Unter Briten wächst die Furcht vor Niedergang der Wirtschaft
DPA

Die Briten schauen laut einer Umfrage pessimistischer in die Zukunft als noch vor wenigen Monaten. Die Bürger realisieren nur langsam die wirtschaftlichen Folgen des Brexit-Votums.

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coldwarrior 22.11.2016, 15:17
1. Rein intuitiv

scheint eine Volkswirtschaft ,die so global vernetzt ist ,wie die britische alleine schlechter dastehen zu müssen. Entweder ist die Auswirkung dadurch daß der Austrittsprozeß noch nicht angeschoben wurde noch nicht erkennbar oder das Gelaber mit global vernetzt und das Gewinner von Globalisierungsgewinnern und den 10 Mio. Arbeitslosen also Globalisierungsverlierern in Deutschland ist Humbug. Bevor die Belehrerei wieder losgeht; zu Arbeitslosen zähle ich die Wirkung poor, die Hartz4 Empfänger, Umschüler,Kranke, Arbeitslose und sonstige die in irgendwelchen Maßnahmen stecken plus Flüchtlinge und Asylanten

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obertroll 22.11.2016, 15:19
2. Wer wurde denn da mal wieder gefragt?

Natürlich erwarten man Einschnitte, aber deswegen gleich daraus eine "Furcht vor einem Niedergang der Wirtschaft" zu machen - das ist purer Populismus.

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RenegadeOtis 22.11.2016, 15:28
3.

Den BREXIT-Schock hat die Wirtschaft in der Tat "überraschend gut" verkraftet. Jetzt bin ich mal gespannt, wie der Schock aussieht, wenn es denn mal tatsächlich zum BREXIT kommt.

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wannbrach 22.11.2016, 15:57
4.

Die Übertreibungen in den Zeitungen sich schon lächerlich. Auch die Britische Wirtschaft wurde den Brexit überleben.

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tiovanni_grappatoni 22.11.2016, 16:07
5. So ...

... viel Pessimismus. Vielleicht sollte man dem gemeinen Briten mal das SPON Forum nahelegen. Dort kann er in schöner Regelmäßigkeit die Beiträge diverser Foristen nachlesen, welch Hort der Glückseligkeit ihr Inselreich NACH einem BREXIT sein wird. Hat man doch erst einmal das Joch der EU abgeschüttelt, geht es nur noch in eine Richtung - VORWÄRTS. Also auf ihr Briten, in eine ros(t)ige ?!?!Zukunft ...

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joerge11 22.11.2016, 16:09
6.

Zitat von RenegadeOtis
Den BREXIT-Schock hat die Wirtschaft in der Tat "überraschend gut" verkraftet. Jetzt bin ich mal gespannt, wie der Schock aussieht, wenn es denn mal tatsächlich zum BREXIT kommt.
1) Die EU Entwicklungshilfe ist ja ziemlich klein, nur so etwa 14 Mrd. mehr oder weniger. Die einzelnen Entwicklungshilfeprojekte machen nur wenige Millionen aus. Es gibt etwa 900 Beratungsfirmen in der UK, die im gewöhnlichen Ausschreibungsverfahren mit ausgezeichnetem Verdienst die Leitung der einzelnen Projekte übernehmen. Diese Firmen werden bereits in keinem laufenden Ausschreibungsverfahren von der EU mehr berücksichtigt.

2) Abgesehen davon befindet sich das liebe UK (bald wohl nur noch England) in einem schleichenden Weg in die Wirtschaftskrise.

3) Noch ist nicht aller Tage Abend. Je länger das Brexitverfahren läuft,
desto klarer wird sich der abzeichnende Schaden zeigen - und parallel die Stimmung in der Bevölkerung. Sobald diese Stimmung permanent negativ wird, wachen die Parteien in der UK auf und wechseln ihre Meinung. Politiker haben nie eine endgültig festgelegte Meinung. Das können sie schon deshalb nicht, weil sich wesentliche Situationen über Nacht ändern. Daher die Wischi - Waschimentalität
oder das Herumgeeiere. Meine Hoffnung bleibt beim Aufwachen der englischen Politiker.

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der_weisse_wal 22.11.2016, 17:31
7.

Zitat von wannbrach
Die Übertreibungen in den Zeitungen sich schon lächerlich. Auch die Britische Wirtschaft wurde den Brexit überleben.
Wieso Übertreibungen? Der Brexitprozess hat ja noch nicht begonnen. Im Moment läuft auch für die Briten alles wie bisher. Man schließt ja nicht von heute auf morgen den Laden zu. Vermutlich herrscht bei der Wirtschaft noch das Prinzip Hoffnung. Wobei viele Firmen bereits ihren Auszug planen. Kommt der Brexit, geht die Wirtschaft weg.

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pterodactylus 22.11.2016, 18:23
8. Buy the rumor, sell the facts.

Natürlich ist business as usual, noch weiss man gar nicht was kommt. Die Produktions-Queus sind voll, die werden erst mal abgearbeitet. Selbst wenn die Investitionen langfristiger Dinge erst mal auf Eis liegen gibt es längst noch genug kurzfristiges, dass es noch keine sichtbaren Auswirkungen gibt. Erst wenn das alles wegfällt (weswegen man diese Phase der extremen Unsicherheit (Investitionssperre) nicht zu lange werden lassen sollte), dann wird es Konsequenzen geben.
Insofern kommen bisher nur Dinge/Firmen in die Medien, die jetzt gerade langfristig zu investieren beginnen wollten. Die große Masse an Auswirkungen wird aber kommen, wenn erst mal geklärt ist, was passiert, weil dann die Entscheidungen vom Management getroffen werden - für oder gegen UK.
Ich kann nicht nachvollziehen, warum manche jetzt argumentieren, es sehe alles toll oder schrecklich aus. Das kann man noch gar nicht abschätzen. Aber wenn es soweit ist, die Rahmenbedingungen für den Austritt feststehen, dann geht es ganz schnell.
Die Wirtschaft hat also noch gar nichts verkraftet, weil es noch gar nichts zu verkraften gab (nur Gerüchte zu kaufen, weswegen die Börsen deutlich reagieren). Sicher ist bisher nur, dass etwas kommen wird. Im Extremfall kann das mit viel Arbeitslosigkeit und Rezession verbunden sein, im besten Fall merkt man nur politisch etwas. Jetzt die Ängste hoch zu spielen ist genauso falsch wie populistische Töne anzuschlagen. Aber jeder (in UK) und so mancher hier sollte sich für jedes Was Wäre Wenn mal zumindest objektiv Gedanken machen, um dann bestmöglichst vorbereitet zu sein wenn es heißt: Morgen ist Brexit.

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Setra22 22.11.2016, 19:18
9. Peinlich

Sind diese Beiträge einfach nur. Wieviel Länder in der Welt sind weder Eu Mitglied noch haben sie den Euro. Und leben alle. Bestes Beispiel Norwegen.
Britische Firmen werden im Ausland paar Niederlassungen gründen. . Und alley ist gut.

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