Forum: Wirtschaft
Brexit: Hauspreise in England sinken erstmals seit 2012
Sean Gladwell / Getty Images

Trendwende auf dem lange boomenden britischen Immobilienmarkt: Im Landesteil England sind die Preise für Häuser erstmals seit Jahren gesunken. Besonders hart von der Krise betroffen ist die Hauptstadt London.

Seite 2 von 6
macb 29.03.2019, 14:37
10. Na ist ja super!

Muß auch so sein, denn die derzeitigen Preise können sich die Briten nach dem Austritt nicht mehr leisten.Aus eigenen Erfahrungen zu lernen, ist immer die schwierigste Variante des Lernens...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
plunder 29.03.2019, 14:38
11. Ursache der Brexitzustimmung?

Zitat von schwester arno
Wenn jemand Geld anlegt in Form einer Immobilie kann das schon ein Problem werden für die Person, vor allem wenn Immobilienblasen platzen, schon mal daran gedacht? Viele Menschen kaufen nämlich Immobilien nicht um darin zu wohnen sondern als Anlagen. Wenn Aktienkurse oder Goldpreis fällt, ist das auch kein Grund für die Anleger sich sonderlich zu freuen.
Schon mal daran gedacht, dass evtl. nicht die wohlhabenden Anleger für den Brexit gestimmt haben, sondern die lokalen Leute, deren Einkommen und Vermögen schon nicht für eine eigen Immobilie oder Wohnung reicht? Von einer zusätzlichen Anlage in Fremdimmmobilien ganz zu schweigen. Es ist doch exakt das Vertreiben von Menschen aus ihrer Umgebung(Gentrifizierung) und der Entzug der Lebensgrundlage (Wohnimmobilien als Anlage- und Spekulationsobjekt), dass die Menschen zu radikaleren Entscheidungen zwingt. Aber das wissen wir doch schon längst aus der Geschichte. Die Freude der Anleger ist doch völlig irrelevant und ein reines Luxusproblem gegenüber der Lebensgrundlage von etwa 50% der Bevölkerung , die de facto nichts besitzt. Gier gegen Teilhabe. Entzieht nicht einer Mehrheit die Teilhabe, dann wird es radikal. Die fallenden Immobilienpreise sind für die Finanzschwachen ein Erfolg der Brexit-Abstimmung. Ihre Möglichkeit zur Teilhabe steigt.
Gruß plunder

Beitrag melden Antworten / Zitieren
allesmir 29.03.2019, 14:38
12. Meine Güte in welcher Welt Mech Sie denn?

Es geht hier doch nicht um die Frage ob es für den einzelnen gut ist ern sein Haus günstiger wird.
Hier geht es um große statistische Tendenzen.
Wenn die Preise fallen ist es ein Anzeichen für wider Nachfrage, was wiederum auf weniger Jobs schließen lassen kann, es wiederum etc. pp

Anscheinend glauben hier ernsthaft Leute, das diese Faktoren unabhängig sind.
Was nutzt es wenn statitisch gesehen zwar das Haus 10% günstiger ist, aber gleichzeitig im Nachgang 20% mehr ihre Raten nicht mehr bezahlen können.
Zwangsversteigerung gibt's auch wenn das Haus günstiger war ...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jj2005 29.03.2019, 14:39
13. Brexit zum Erbrechen

Endlich mal eine gute Nachricht! Glückwunsch an junge Familien, die so vielleicht auch mal eine Chance bekommen, bezahlbaren Wohnraum zu bekommen. Und Dank an die Zocker der City, die ihre Wohnungen verlassen haben, um ihr Glück anderswo zu suchen ;-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
andneu 29.03.2019, 14:39
14. @schwester arno

Zitat von schwester arno
Wenn jemand Geld anlegt in Form einer Immobilie kann das schon ein Problem werden für die Person, vor allem wenn Immobilienblasen platzen, schon mal daran gedacht? Viele Menschen kaufen nämlich Immobilien nicht um darin zu wohnen sondern als Anlagen. Wenn Aktienkurse oder Goldpreis fällt, ist das auch kein Grund für die Anleger sich sonderlich zu freuen.
Mein Mitleid hält sich in Grenzen. Wohnen muss man, spekulieren nicht. Obdach ist wichtiger als Reichtumsmehrung. Sie spielen hier ein Luxusproblem gegen menschliche Grundbedürfnisse aus.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
vhn 29.03.2019, 14:41
15. @7 Realitätsverlust

Weil sich das britische Parlament in einer Blase des Realitätsverlustes befindet, sind die der Meinung, dass es außer no, no, no noch eine weitere Option bzgl Brexit gibt. Nämlich die, bei der das UK als Herrscher des Commonwealth auf den Rest der Welt (den Pöbel sozusagen) herabschaut und denen sagt, wo's lang geht. Gähn...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
allesmir 29.03.2019, 14:46
16. @muunoy, 13:57

So ein Unsinn habe ich ja schon lange nicht mehr gehört. Ich hoffe ihre Jahresabrechnung an den Mieter sind besser als ihre gewagten und völlig aus der Luft gegriffen Thesen hier.
(Das sage ich auch als Vermieter :D )

Im übrigen wird idr dann das Konto gekündigt, wenn der Geldfluss nicht entsprechend gemeldet ist und unter das Geldwäschegesetz fällt.
Ich vermute mal, dass hier nicht 100e überwiesen wurden.

Hat im übrigen absolut Null mit dem Euro zu tun und das wissen Sie auch. Fragt sich warum Sie das trotzdem mit dem Euro in Verbindung bringen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Fuxx2000 29.03.2019, 14:46
17. Ziemlich verschwurbelt die Theorien hier

Dass die Immo Preise nicht so weiter steigen wie in den letzten Jahren war irgendwann klar. Für alle die sich auf eine Korrektur freuen, damit sich der ”normale" Bürger wieder etwas leisten kann: die die schon gekauft haben bekommen bei deutlich sinkenden Preisen ein Problem. Wenn die Bank eine Nachbesicherung fordert oder deswegen die Risikozinsen erhöht, dann gute Nacht. Genau so entstehen Wirtschaftskrisen. Und dann viel Spaß Otto-Normalbürger. Denen geht's ja in Wirtschaftskrisen immer besonders gut...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Celegorm 29.03.2019, 14:51
18.

Zitat von muunoy
Dennoch ist es positiv, wenn die Immobilienpreise in UK sinken, damit sich auch Normalsterbliche wieder was leisten können.
Das setzt allerdings voraus, dass das Einkommen und Vermögen von "Normalsterblichen" gleich bleibt oder zumindest weniger stark fällt. Alles ist relativ - oder genauer gesagt: wenn man Lohnkürzungen hinnehmen muss oder gar seinen Job verliert, haben niedrigere Immobilienpreise leider nur einen geringen Nutzen. Zumal gerade beim Eigengebrauch die meisten Leute eine neue Immobilie mit dem Verkauf der alten finanzieren, das Ganze also alleine deswegen bestenfalls zu einem Nullsummenspiel wird.

Kommt hinzu, dass Preise bekanntlich nie einfach so fallen, sondern dass das meist mit gesunkener Nachfrage zusammenhängt, was eigentlich nie ein guter Indikator ist. So wünschenswert grundsätzlich bezahlbares Wohneigentum ist, ob dies durch eine solche Negativdynamik erreicht wird, ist eher fraglich..

Beitrag melden Antworten / Zitieren
at.engel 29.03.2019, 14:54
19.

"Besonders hart betroffen ist die Hauptstadt London..." Bedeutet, dass man pro Quadratmeter keine 17000€ sondern nur noch etwas über 16350€ bekommt. Das ist natürlich schon "hart"...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 6