Forum: Wirtschaft
Brexit: Hauspreise in England sinken erstmals seit 2012
Sean Gladwell / Getty Images

Trendwende auf dem lange boomenden britischen Immobilienmarkt: Im Landesteil England sind die Preise für Häuser erstmals seit Jahren gesunken. Besonders hart von der Krise betroffen ist die Hauptstadt London.

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Penithon 29.03.2019, 19:46
50. Überschrift

Es wird langsam peinlich, wie im Spon jedes auch so kleines Anzeichen wirtschaftlichen Schwächelns in Grossbrittanien auf die Negativwirkung des Brexits zurückgeführt wird. 1,7 % wirtschaftswachstum in GB hingegen wird beflissentlich ignoriert - hat auch keiner der Spon-Schlaumeier vorhergesagt ...

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descartes 29.03.2019, 20:17
51. Netter Versuch ...

wie kann man Phantasiezahlen ignorieren?
Gemittelt über 2018: 1,4%, nur noch 0,2% in Q4! Die Zeichen sind eindeutig. Aber einen gestandenen Brexiteer kann die Realität wohl kaum beeindrucken, nicht wahr?

https://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/nachrichten/konjunktur-project-fear-trifft-britische-wirtschaft-brexit-angst-laehmt-wachstum/23972564.html?ticket=ST-1637148-RfmPEjgL7lcLayg1uXev-ap3

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Thomas Schröter 29.03.2019, 20:58
52. Immobilienpreisentwicklung Kern der GB-Ökonomie seit 1976

Ein Großteil des seit den 1970iger Jahren in GB generierten "Wirtschaftswachstums" beruhte auf steigenden Immobilienpreisen als Magnet für weltweite Fluchtgelder. Wenn das erstmal aus substantiellen Gründen ins Rutschen kommt geht es steil bergab. Nicht nur das die Gelder versuchen sich ins Ausland zu verabschieden. Viele Immobilienkredite dürften notleidend werden. Das Theater was die Briten und insbesondere die Engländer im Rahmen ihrer EU-Mitgliedschaft inszeniert haben dürfte sicher nicht dazu geeignet sein als attraktiver Wirtschaftsstandort für langfristige Investments zu glänzen.
Was jetzt kommt wird ganz bitter und die EU wird sich sicher nicht den Schuh anziehen das Theater ewig weiter zu unterstützen.

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werner-brösel 29.03.2019, 23:12
53. Ist schon lustig

wie sich einige hier für junge Familien und andere Käufer/Mieter freuen. Das Zusammenspiel aus Angebot und Nachfrage scheint dabei aber etwas aus den Augen verloren zu sein. Die Immobilienpreise sinken, weil die potentiellen Käufer solcher Immobilien nicht mehr das bisherige Preisniveau bezahlen wollen, oder können. Wir erinnern uns weiterhin an die letzte Immobilienblase, wo die 'jungen Familien' die gerade eine neue Immobilie erworben hatten, z. B. plötzlich eine wertmäßige Neubewertung ihrer Immobilie seitens der Bank erhielten, mit dem Hinweis diese Immobilie sei nun nicht mehr ausreichend als Sicherheit für den gewährten Kredit und dann wurden die Kredite fällig gestellt, wenn keine anderen Sicherheiten da waren. Ich hoffe, der harte Brexit kommt nun zügig und wir müssen nicht nun als nächstes noch die Britischen Banken retten.

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