Forum: Wirtschaft
Brexit: Morgan Stanley und Citigroup planen Umzug nach Frankfurt
AFP

Die US-Investmentbank Morgan Stanley will offenbar ihren EU-Sitz nach Frankfurt verlagern. Auch die Citigroup siedelt ihre Handelssparte infolge des Brexit wohl in der Mainmetropole an. Weitere Institute könnten folgen.

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spaceagency 19.07.2017, 22:22
1. gegen Frankfurt spricht

das katStrophale deutsche Bankwesen und die mangelnde Internationalität. Frankfurt hat eine grosse Börse. Als Finanzplatz ist es hingegen weit abgeschlagen. Trotz Brexit wird London Finanzplatz 1 der Welt bleiben. Auf dem Kontinent ist die Nummer 2 übrigens Zürich.......Frankfurt Platz 10.....es gibt viel zu tun....

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checkitoutple 19.07.2017, 22:31
2. Das wird den Londoner Wohnungsmarkt ordentlich endlasten.

macht bei 50 bis 100 Tausend direkt bei Finanzinstitut beschäftigten dann noch mal mindesten 50000 indirekte Arbeitsplätze die in der City of London wegfallen. Will mal positiv schreiben damit sich die Brexit Befürworter nicht angegriffen fühlen. Das schafft also billigeren Wohnraum und niedrigere Büromieten in London. Das ist genau das was sich die Britische Regierung wünscht. Weil es ja sowieso zu viele Arbeitsplätze auf hohem Lohn Niveau in England gibt.
Da kann man endlich den ersten großen Schritt auf den Zusammenbruch der Immobilien Preise machen. Ist ja auch von der Regierung gewünscht, weil man so am besten den Kurs des Pfundes halbieren kann. Aus Solidarität zu den Südeuropäischen Ländern. Wer Ironie findet darf sie behalten.

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HansPa 19.07.2017, 22:35
3. Danke

Herzlichen Dank für den medialen Geifer um die Übernahme von Arbeitsplätzen aus GB infolge des Brexits! Das ist gut für die Stimmung in DE. Dann können die deutschen Unternehmen ob ihrer Exportgewinne in die EU sichern sein. Und darum geht es doch schließlich oder?

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outsider-realist 19.07.2017, 22:42
4. Nein Danke

Der Brexit soll einen großen Bogen um Frankfurt machen. Ich möchte als Bürger dieser Stadt kein zweites London sein. Warum soll ich mich bei unbezahlbaren Mieten und steigenden Kosten als Gewinner fühlen?

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ttvtt 19.07.2017, 22:53
5. Die Karawane zieht weiter

der Mammon hat Dooscht auf freien Zugang zum EU Markt. Und wie die Lemminge werden eine Bank nach der anderer London verlassen. Positiv für London: es wird viel frei in der Innenstadt und die Immobilienpreise fallen. Nützt aber niemanden etwas, weil niemand mehr einen Job hat.

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lupo62 19.07.2017, 22:58
6.

Das sieht aber gar nicht gut aus für die Engländer. Außer Finanzwirtschaft haben die nämlich nicht mehr viel vorzuweisen.
Ich habe lange nachgedacht, aber mir ist kein Produkt "Made in GB" eingefallen, dass ich mir in letzter Zeit gekauft hätte.

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Geländesenf 19.07.2017, 23:10
7. Juhuuu...

.... wer, so wie ich mit Familie und sogar gutem "Normalgehalt", ist gerade noch auf der Suche nach bezahlbarem Wohnraum in FFM? Und jetzt noch ein paar tausend Bänker mehr.
Ich glaube ich lass es einfach...

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Subco1979 19.07.2017, 23:20
8. Gentrifizierung West

Also werden noch mehr Banker, denen die Firma die Miete zahlt, mit Otto-Normalverbrauchern dort konkurrieren. Die Schere klappt ein Stück weiter auf: Wer darf noch in Frankfurt wohnen und wer ist in den Umkreis verbannt (Vororte sind ja auch schon voll, auch Einflugschneise)? Wer will dort überhaupt noch hin?

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Mr T 19.07.2017, 23:25
9. Das wars

200 Stellen, das klingt Eher nach einer Zweigstelle mit Zugang zur Eu. Die Banken bleiben in London

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