Forum: Wirtschaft
Brexit: PSA droht mit Abzug der Astra-Produktion aus Großbritannien
AFP

Ohne EU-Abkommen wird es für die britische Autoindustrie eng nach dem Brexit. Der französische Hersteller PSA will die Produktion des Opel Astra dann aus Großbritannien nach Südeuropa verlagern.

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Interzoni 29.07.2019, 08:52
1. Never mind

Dann baut England halt wieder echte englische Autos, alle Schrauben und Gewinde mit Zollmaßen, versteht sich, das wird der Exportschlager. Trump wird es kaufen.

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frankfurtbeat 29.07.2019, 08:53
2. normal ...

normal da kann man sich viel Stress sparen und tatsächlich braucht man die Briten nicht um Auto´s zusammen zu schrauben.
Warum die Briten jetzt um eine europäischen Lösung hinsichtlich eines Marineeinsatzes bitten kann ich nocht nachvollziehen ... und unsere weichgespülten Politiker überlegen mitzuziehen. Geht´s noch? Die Verursacher, die USA und Briten sollen das mal schön alleine auf ihre eigenen Kosten regeln.

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mimas101 29.07.2019, 08:55
3. tststs

Nur 1.000 Arbeitslose mehr? Ist doch für BoJo keinerlei Problem. Und er kann argumentieren mit:
1. Die böse EWG die uns keinen besseren Austritt verschaffen will,
2. Das Macht-GB-Reich Handelsabkommen das DT den Briten versprochen hat.
3. Auf dem Weg zur neuen globalen britischen Imperialmacht muß man halt Opfer bringen, macht aber nix denn ab 2050...
4. Wir schaffen von den eingesparten 350 Mio Pfund pro Woche 1.000 neue Arbeitsplätze im NHS.

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Edgard 29.07.2019, 09:03
4. Die Fahrzeughersteller werden nicht die Einzigen sein...

... denn es ist nicht nur eine Frage der Zölle sondern auch der Zulassung.
Alles was in einem Land der EU produziert und zugelassen wird ist automatisch in allen EU-Ländern zugelassen. Beim Umzug nach Frankreich war die Anmeldung unserer Fahrzeuge kein Problem.
Dasselbe gilt für Flugzeuge und Flugzeugteile - und daher müssten theoretisch z.B. die Airbus-Tragflächen die in UKJ produziert und zugelassen werden nicht nur verzollt sondern in der EU (dem Bereich der EASA) nochmals zugelassen werden - für Airbus verständlicherweise wohl ein No-Go.
Und so werden wohl viele Mitarbeiter in UK- Luftfahrtunternehmen - Hersteller, Zulieferer, Wartung und Instandsetzung in Kürze viel Freizeit haben in Johnsons "prächtigstem Land der Welt" - daß Boeing auf Geheiß Trumps seine Tragflügelproduktion nach UK verlegt darf bezweifelt werden.

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Yetzirah 29.07.2019, 09:04
5. Übersetzer

"Unter der Eigentümerschaft von PSA hat Ellesmere Port fast 900 Arbeiter entlassen und in eine einzige Schicht gewechselt, um wettbewerbsfähig genug zu werden, um die Arbeit zu gewinnen."

Also irgendwie liest sich der ganze Artikel als wäre er im Original englisch, dann durch den Google Übersetzer gejagt und hier veröffentlicht worden.

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kenterziege 29.07.2019, 09:08
6. Die Transportketten sind empfindlich

In Zeiten von Just-in-Time kann man sich keine Zollabfertigungen leisten. Es ist erstaunlich, dass sich das nicht bis in den letzten Winkel von GB herumgesprochen hat. Der Astra ist ohnehin ein Modell, daß die beste Zeit hinter sich hat. Dieser Wagen muss neu aufgelegt werden. Das wird im Zweifel woanders stattfinden, als in GB.
Franzosen ohne den historischen Rucksack können da etwas harscher auftreten. Aber die Gedanken hegen auch die anderen. Den Briten sollte bewusst werden, daß bis auf Lotus und Morgan keine Autofabrik in britischer Hand ist.
Wer einen no-Deal-Austritt riskiert, der ist ein Hasardeur. GB fällt auf den wirtschaftlichen Status der 70er Jahre.
Die Spinnen, die Briten!

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isi-dor 29.07.2019, 09:12
7.

1000 Arbeitsplätze in der Endferdigung heißen weitere Tausende bei den Zuliefernern, den Dienstleistern, dem Transportgewerbe etc. Da es keinerlei Ersatz gibt, ist mit 10.000 Familien zu rechnen, die in Armut geraten könnten. Aber der Boris hat ja die gesparten 350 Millionen Pfund wöchentlich, die er denen geben kann. ;-)

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isi-dor 29.07.2019, 09:15
8.

Aus wirtschaftlicher Sicht macht es nach dem Brexit überhaupt gar keinen Sinn mehr, Autos in UK für den EU-Markt zu produzieren, da die Produktivität dort keineswegs höher ist, als im Rest Europas. Rüsselsheim oder Südeuropa sind da die deutlich besseren Alternativen. Und die Briten müssen ja sowieso die dann rausgeschmissenen polnischen Müllmänner und Schafhirten ersetzen.

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Apfelkomplott 29.07.2019, 09:15
9. Ich behaupte:

Es wird keinen BREXIT geben.
Im letzten Moment wird die Notbremse gezogen und das als Geschenk an die EU verkauft. In Brüssel wird es wohlwollend zur Kenntnis genommen und den Briten noch ein kleines Bonbon in den Allerwertesten gesteckt.

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