Forum: Wirtschaft
Brexit: PSA droht mit Abzug der Astra-Produktion aus Großbritannien
AFP

Ohne EU-Abkommen wird es für die britische Autoindustrie eng nach dem Brexit. Der französische Hersteller PSA will die Produktion des Opel Astra dann aus Großbritannien nach Südeuropa verlagern.

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denny101 29.07.2019, 13:57
120.

Zitat von 123rumpel123
Die Aussage des Foristen ist doch richtig. Das VK beabsichtigt die Importzölle auf Fertigpprodukte wie Kfz, nicht Teile, hoch zu setzen, um die Fertigung im Inland zu schützen. Daher werden die PSA-Modelle beim Import richtig teuer, denn den Bereich zu schonen, ergibt für das VK absolut nicht den geringsten Sinn!
Sie denken ja konsequent immer nur bis zur Hälfte, damit schön alles ins Weltbild passt...
Internationaler Handel bzw. Produktion wird bei Zöllen immer teurer, und zwar für beide Seiten. Kassieren wird dann der Staat, Zölle sind sowas wie Steuererhöhungen auf den Konsum eben dieser Güter. Für die Briten wird das Problem nach dem Brexit sein, dass alles was sie nicht originär selbst produzieren bzw. konsumieren, für die betroffenen Unternehmen nicht mehr rentabel sein wird im Land zu produzieren. GB wird aus unternehmerischer Sicht also zum Mini-Markt, mit allen Konsequenzen...

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at.engel 29.07.2019, 13:57
121.

Zitat von Yetzirah
"Also irgendwie liest sich der ganze Artikel als wäre er im Original englisch, dann durch den Google Übersetzer gejagt und hier veröffentlicht worden."
Ich bin ziemlich davon überzeugt, dass in Berlin - wo ja meines Wissens SPON sitzt - kein Mensch vernünftig Englisch, geschweige denn Französisch kann.
Da werden z.B. Artikel über Frankreich - wo ja angeblich ein eigener Korrespondent sitzt - zusammen mit allen fehlerhaften Informationen aus einem englischen Artikel übersetzt. Und dann sitzt man da vor einem Artikel, der das Niveau dieser paar Zeilen hat.
Das, was SPEGEL Online seinen Lesern zumutet ist ensetzlich! Manchmal überlege ich mir ja, ob ich mich nicht abonnieren sollte, aber es gibt auf jeden Fall zwei Gründe, warum ich es sicher nicht tun werde: Das ist einer davon!

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Trevor Philips 29.07.2019, 14:00
122.

Zitat von syracusa
Ein eigenes Ding machen zu können, ist ja schön und gut, wenn die Alternative in feudaler Abhängigkeit besteht. Aber die EU ist ein durch und durch demokratisches und freiheitliches Projekt. Die Briten werden nach dem Brexit nicht mehr, sondern zwingend logisch weniger Freiheit und Demokratie haben.
Aber sicher ist die EU das, alleine die Wahl der Kommissionspräsidentin beweist das schon vollkommen. Auch die Gesetzesinitiativen der einzelnen Mitgliedsstaaten wie die Drucksache 285/19 des Bundesrates zeigen woher der Wind weht.
Gut das die EU, ganz auf dem Boden Ihrer grandiosen Verfassung, paramilitärische Polizei die der Kommission und nur der Kommission verantwortlich ist etabliert um Schänder der Eurosymbolik neutralisieren zu können.
Brave New World!

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denny101 29.07.2019, 14:01
123.

Zitat von 123rumpel123
Der britischen Agrarwirtschaft werden die EU-Hürden sicher nicht im Weg stehen, denn da gibt es ausser ein paar Schaafen und Rinder nichts was nicht im Inland dringend selber gebraucht wird. Daher hat man ja vor, auf fast alle Importzölle im Brexit-Fall zu streichen. Durch den dadurch ausgelösten Wettbewerb im VK wird eher die EU-Agrarwirtschaft leiden.
Hehe, schon lustig wie Sie sich immer alles zurechtreden. Sind Sie wirklich so Fakten-resistent ?
Ich freu mich also schon auf das leckere britische Obst und Gemüse, das unsere faulen Bauern in Italien aus schierem Mangel an Können und Konkurrenz so schlecht und so teuer produzieren. Endlich fällt vom Brexit mal was ab für Europa...

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TscheffichheißeTscheff 29.07.2019, 14:04
124. Klappt doch super, dieser Brexit

Oder, Engländer? Wieder ein paar Ausländer weg, und das wolltet Ihr doch, oder nicht? Glüxckwunsch auch zu eurer Vorbereitung. Nicht nur die eigene Wirtschaft ist massiv verunsichert - kein Wunder, gibt es doch immer noch keinen Plan - auch die Art begeistert, wie Ihr aus heiterem Himmel eure besten Freunde als Sklaventreiber bezeichnet, aus dem Club, den ihr mit aufgebaut habt, aussteigen wollt
(schade, aber ok), dann euren eigenen Deal ablehnt - und alle anderen - dann zweimal auf Knien herumrutscht, um nicht wirklich gehen zu müssen, um dem rechtswidrig organisierten Referendum zu entsprechen, und wenn man euch dann eine weitere Verlängerung bis über die Europawahl erlaubt, einen Haufen "Brexit"-Parteisoldaten nach Brüssel schickt, die sich dort auch noch über die Ode an die Freude lustig machen, weil das ja keine richtige Nationahymne ist. Ja, liebe Engländer, wie sollte die EU nach dem vorhersehbaren No-Deal-Disaster nicht mit euch handeln wollen? Ihr seid echte Profis.

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denny101 29.07.2019, 14:04
125.

Zitat von 123rumpel123
Da inzwischen bekannt ist, wie die zukünftige Importzollstrategie des VK aussehen wird, nämlich auf bestimmte Fertigprodukte wie Kfz hohe Schutzzölle zu erheben, so ist aber genauso gut bekannt, dass man die inländische Produktion nicht durch hohe Zölle auf Zulieferteilen u.ä. schädigen will, sondern hier eher 0-Zölle angedacht sind.
Wenn GB auf bestimmte Fertigprodukte hohe Zölle erheben wird, dann wird die EU das höchstwahrscheinlich auch. Oder glauben Sie tatsächlich, alle werden nur daran arbeiten, den Briten eine möglichst rosige Zukunft zu bescheren ?
Tsts, Sie denken ja wirklich nichts zu Ende...

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santoku03 29.07.2019, 14:06
126.

Zitat von frankfurtbeat
normal da kann man sich viel Stress sparen und tatsächlich braucht man die Briten nicht um Auto´s zusammen zu schrauben. Warum die Briten jetzt um eine europäischen Lösung hinsichtlich eines Marineeinsatzes bitten kann ich nocht nachvollziehen ... und unsere weichgespülten Politiker überlegen mitzuziehen. Geht´s noch? Die Verursacher, die USA und Briten sollen das mal schön alleine auf ihre eigenen Kosten regeln.
Wir könnten ja die Gorch Fock hinschicken. Aber Scherz beiseite: Auch Deutschland hat Interessen am Golf. Oder fährt Ihr Auto mit Wasser?

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denny101 29.07.2019, 14:19
127.

Zitat von santoku03
Wir könnten ja die Gorch Fock hinschicken. Aber Scherz beiseite: Auch Deutschland hat Interessen am Golf. Oder fährt Ihr Auto mit Wasser?
Ganz sicher aber hat niemand ein Interesse an Eskalation und Krieg am Golf. Nicht mal die Briten. Was die dazu treibt, sich immer ungenierter dem Heiland im Weißen Haus in die Arme zu werfen, ist mir ein Rätsel...

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cobaea 29.07.2019, 14:20
128.

Zitat von 123rumpel123
Mal überlegen. Gibt es ausser der Automobilindustrie keine andere gewerbliche Wirtschaft im VK, oder warum glauben alle, dass die Automobilindustrie für das Wohl und Wehe der Nation steht , wie in DE? Wohl eher nicht, aber vielleicht hat die Autolobby die am besten gefüllte Propagandakasse.
Natürlich gibt es im UK auch andere Industrie. Aber die wird auch nicht ohne Probleme über die Runden kommen. Jedenfalls fürchten alle Industrie- und Handelsorganisationen die Brexit-Folgen. So ist z.B. Medizintechnik eine florierender Industriezweig. Die werden aber künftig spezielle Zulassungen für den EU-Raum für ihre Produkte brauchen. Das ist natürlich machbar - wird aber erstmal dauern. Das dürfte für die meisten Hersteller von-was-auch-immer gelten: längerfristig ist das regelbar, aber zwischenzeitlich wird man über die Runden kommen müssen.
Die meisten Firmen sind aber nicht so grosszügig (können es meistens auch nicht sein), dass sie alle Angestellten "überwintern" bis der nächste wirtschaftliche Frühling beginnt. Sobald aber die Einkommen sinken, besteht die Gefahr, dass viele Briten auch Wohnungsprobleme bekommen - denn die meisten wohnen einer typisch britischen Mischform aus Miete und Eigentum (das Grundstück gehört dem Landlord, die Wohnung/das Haus dem Bewohnenden). Das Eigentum wiederum ist weitgehend bankenfinanziert. Die Chance Finanzierungsprobleme zu bekommen, ist also hoch. Die Menge der (echten) Mietwohnungen begrenzt.

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denny101 29.07.2019, 14:21
129.

Zitat von Trevor Philips
Aber sicher ist die EU das, alleine die Wahl der Kommissionspräsidentin beweist das schon vollkommen. Auch die Gesetzesinitiativen der einzelnen Mitgliedsstaaten wie die Drucksache 285/19 des Bundesrates zeigen woher der Wind weht. Gut das die EU, ganz auf dem Boden Ihrer grandiosen Verfassung, paramilitärische Polizei die der Kommission und nur der Kommission verantwortlich ist etabliert um Schänder der Eurosymbolik neutralisieren zu können. Brave New World!
Ich will Sie ja nicht aus der EU werfen, jeder soll sich hier wohl fühlen. Aber Leute wie Sie sollten mal ein paar Jahre zur Kur in eine andere Gegend dieser Welt...

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