Forum: Wirtschaft
Brexit: Schwaches Pfund - britische Reallöhne sinken
AFP

Das Brexit-Votum hat nun auch direkte Folgen für die Bürger. Weil das britische Pfund abgestürzt ist, werden Waren aus dem Ausland teurer - real haben die Briten weniger Geld zur Verfügung.

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pietschko 15.06.2017, 02:13
100.

Zitat von hausfeen
OK. Orangenmarmelade aus UK könnte billiger werden. Kurzfristig. Vorübergehend.Bis Zoll fällig wird in beide Richtungen. Dann wird es richtig teuer. Deswegen kommt der weiche Brexit nach norwegischem Modell und May geht.
aber die orangen wachsen nicht in der uk und müssen dann teurer eingekauft werden.

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Nichtraucher 15.06.2017, 05:41
101.

Zitat von lupenreinerdemokrat
Komisch, wenn ich mir das Chart Wechselkurs GBP - € der letzten 3 Jahre ansehe, schwebt das Pfund seit einem Jahr auf einem Hoch. Fazit: seit der Brexit beschlossen wurde, ging der Kurs des GBP nach oben und die Kaufkraft der Briten stieg (was man von den Deutschen seit Einführung des € nicht behaupten kann). http://c.finanzen.net/cst/FinanzenDe/chart.aspx?instruments=1,946684,148,402&style=snap shot_mountain_big_threeyears_3digit&period=ThreeYe ars&hash=444a83cefc1d70fcf89bdfd949566f18
Sie sind ja bisher nicht gerade durch Intelligenz mit Ihren Beiträgen aufgefallen.

Was Sie hier absondern, zeugt jedoch von einer derartigen Ignoranz und Dummheit, dass es besser gewesen wäre, Sie hätten einfach mal nix gesagt.

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werner_blättermann 15.06.2017, 10:43
102.

Ich verstehe die Aufregung nicht , gerade hier in Deutschland.
Macht doch mal Lohn und Rentenvergleich in Großbritannien , Österreich , Frankreich und so weiter.
Hier in Deutschland liegen wir doch sowieso an der untersten Grenze.
Dank sei deshalb dem Euro ,Herrn Schröder und Herrn Harz.Alles gut eingefädelt.

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denny101 16.06.2017, 00:39
103.

Zitat von liberal.insanity
Hätte Deutschland nicht den Euro müsste man die D-Mark aufwerten. Aufgrund der mangelnden ökonomischen Leistungsfähigkeit der restlichen EURO Länder (Inkl. Frankreich) ist diese Währung für die deutsche Wirtschaft vom strategischen Vorteil. Und geht es Deutschland damit schlecht? NEIN Hätte Deutschland jetzt die DM müsste man diese Währung aufwerten und damit wären deutsche Exportgüter deutlich teurer, was einen markant negativen Einfluss auf den Export hätte. Deutschland hat dank des EURO im Moment eine vergleichsmäßig schwache Währung und lebt damit PRÄCHTIG. Also ist ihr Argument: „Eine schwache Währung ist also in direkter Konsequenz erst mal ein Gewinn für Unternehmen und Aktionäre (durch höhere Gewinne) und ein Verlust für die breite Bevölkerung (durch höhere Preise).“ Ad absurdum geführt worden. Wenn das wahr wäre, was sie sagen, dann müsste es im Moment Deutschland schlecht gehen. Tut es aber nicht. Die Chinesen opfern aufgrund der niedrigen Währung die Gegenwart für eine BESSERE Zukunft. Man sieht welchen Einfluss hohe Importe und niedrige Exporte in Griechenland. Die USA befinden sich auf den gleichen Kurs. Hohe Handelsdefizite (deutlich Mehr Importe als Exporte) haben riesige Schulden hervorgerufen.
Sie machen hier immer auf wichtig und kompetent, schreiben aber nur oberflächliches Zeugs.
Erstens: wo habe ich eine subjektive Meinung vertreten, die gegen welche Fakten steht ?
Zweitens: Ihre Erklärungsversuche klingen zwar wie mathematische Herleitungen, sind aber der Komplexität des Themas in keinster Weise angemessen.
Und bitte entstellen Sie meine Aussage, die im Übrigen in einem ganz anderen Kontext steht, nicht, indem Sie ihr unsinnige Schlußfolgerungen unterstellen.

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lathea 16.06.2017, 11:30
104. Für GB wäre wohl ...

... ein Status wie Norwegen ihn hat, das Sinnvollste. Sie hätten dann einen kompletten Zugang zum EU-Markt und gleichzeitig ein relatives Maximum an politischer Freiheit, die sie dann auch noch mit der Zeit bei Bedarf weiter ausbauen könnten. Das wäre ein langsamer Ausstieg, den sowohl die EU als auch GB gut verkraften würde. Es hätte für die EU auch den Vorteil, dass nicht ständig auf ein Land Rücksicht genommen werden müsste, das eigentlich dem Anschein nach, nicht ein Teil einer vereinten und starken EU sein möchte, sondern die EU nur als Mittel zum Zweck der Wirtschaft nutzen möchte.

Wir müssen abwarten und sehen, wie sich das Ganze entwickelt und wie sich die Meinung der Massen in GB entwickelt.

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niacoupr 16.06.2017, 20:36
105. Wesentlicher Punkt: Kontrolle (und Reduzierung) der Einwanderung

Zitat von lathea
... ein Status wie Norwegen ihn hat, das Sinnvollste. Sie hätten dann einen kompletten Zugang zum EU-Markt und gleichzeitig ein relatives Maximum an politischer Freiheit, die sie dann auch noch mit der Zeit bei Bedarf weiter ausbauen könnten. Das wäre ein langsamer Ausstieg, den sowohl die EU als auch GB gut verkraften würde.
Ein wesentlicher, vielleicht der Hauptpunkt des Brexit-Votums war die Kontrolle und Reduzierung der Einwanderung nach Grossbritannien. Diese ist meines Erachtens auch nur auf politisch-gesetzgeberischem Wege möglich, kurz: dadurch, dass man sie gesetzlich beschränkt.
Denn Im Falle Grossbritanniens wirken die internationale Vernetzung und schon die Landessprache (die relativ einfach zu erlernen ist und auch von jedem EU-Bürger tatsächlich gelernt wird) als spezielle "Pull-Faktoren", die eine Sogwirkung entfachen.

Norwegen taugt deshalb nicht als Vorbild. Denn Norwegen ist als EWR-/EFTA-Staat in das System der europäischen Freizügigkeiten inkl. der Personen-/Niederlassungsfreiheit eingebunden. Jeder Norweger kann sich frei in der EU niederlassen, und umgekehrt jeder EU-Bürger in Norwegen. Genau dieses System wurde aber mit dem Brexit-Votum abgewählt (so wie unlängst eigentlich auch in der Schweiz per Volksinitiative - wo die Politiker und Beamten jedoch einen Weg suchen, den Volkswillen zu unterlaufen, um weiterhin EU-freizügigkeitskonform zu bleiben).

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