Forum: Wirtschaft
Brexit: Schwaches Pfund - britische Reallöhne sinken
AFP

Das Brexit-Votum hat nun auch direkte Folgen für die Bürger. Weil das britische Pfund abgestürzt ist, werden Waren aus dem Ausland teurer - real haben die Briten weniger Geld zur Verfügung.

Seite 2 von 11
denny101 14.06.2017, 13:57
10.

Zitat von liberal.insanity
Aber die britischen Exportgüter werden billliger. Das ist übrigens der Gleiche Effekt, den die Chinesen durch die Währungsmanipulation bewirken. Sie halten ihre Währung künstlich niedrig, damit ihre Waren billig bleiben. Ich frage mich langsam, wann den Journalisten ihre Propaganda auf die Nerven gehen wird. Die Bürger haben von euren Weltuntergangsverschwörungstheorien die Schnauze voll.
Was schreiben Sie denn für aggressives Zeugs ? Wenn Ihnen die nüchterne Darstellung von Fakten nicht gefällt, dann lesen Sie doch Romane.
Es ist doch logisch, dass wenn eine Währung schwächer wird, auch die Kaufkraft gegenüber dem Ausland sinkt.
Eine schwache Währung ist also in direkter Konsequenz erst mal ein Gewinn für Unternehmen und Aktionäre (durch höhere Gewinne) und ein Verlust für die breite Bevölkerung (durch höhere Preise).
Wenn dann die höheren Gewinne nicht als Löhnerhöhungen weitergegeben werden, dann wird's bitter.
Aber was um alles in der Welt haben "die Journalisten" damit zu tun ?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Ökofred 14.06.2017, 13:59
11. tja .. warum wohl..

Zitat von OmaGeddon
Genau dieses Thema - sinkende Kaufkraft/Reallöhne - wird vornehm verschwiegen, wenn es um den Absturz des Euro geht...
Welchen Absturz meinen Sie genau? Gegenüber dem marsianischen Taler? Gegenüber den Währungen der Erde kann ich keinen Abstruz feststellen, einfach mal den Dorllarkurs der letzten 15 Jahre ansehen. Wg. Trumps Irrwitzpolitik steigt der Euro sogar.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
stefanmargraf 14.06.2017, 13:59
12. Na ja, das war bei der € Einführung bei uns auch so,

und hält immer noch an. (Außenkaufkraft im Dollarraum).

Beitrag melden Antworten / Zitieren
akarsu0 14.06.2017, 14:07
13. Ich freue mich

Sie brauchen Europa ja nicht. Das haben sie nun davon. Hoffentlich werden die andern Nationen auch draus lernen. Alleine geht es eben nicht mehr.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
datapunk 14.06.2017, 14:12
14.

Dass die Arbeitslosigkeit z.Z. nicht ansteigt, ist offensichtlich. Die Lohnstückkosten sind dank Brexit und Pfundabsturz gesunken, aber noch hat GB alle Vorteile einer EU-Mitgliedschaft. Daraus zu schließen, der Brexit wäre vorteilhaft, ist Unsinn

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Wurm 14.06.2017, 14:16
15. Welcher Absturz?

Zitat von OmaGeddon
Genau dieses Thema - sinkende Kaufkraft/Reallöhne - wird vornehm verschwiegen, wenn es um den Absturz des Euro geht...
Der EURO ist doch verhältnismässig stabil. Seit seiner Einführung liegt er zwischen 0,80 und 1,60, momentan bei 1,12$.
Aber, habe ich ganz vergessen. Mit der D-Mark war ja alles viel besser, wir hätten heute doppelte Löhne und halbe Preise.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
imo27 14.06.2017, 14:20
16.

Das ist ja eine geradezu schulbuchmäßige Entwicklung.
Das hohe Handelsdefizit führt zu einer Abwertung des Pfund, was höhere Importpreise zur Folge hat und damit die Realeinkommen kürzt.
Andererseits sinken dann die Importe und die Exporte steigen, in Folge gibt es mehr, aber real schlechter bezahlte Arbeitsplätze, also weniger Arbeitslosigkeit.
Das ist dann genau die gleiche Situation wie für die deutschen Arbeitnehmer, nur ist bei uns der niedrige Wechselkurs nicht passend zur Situation der dt. Wirtschaft, sondern durch den Euro als Sammelwährung bedingt.

Man kann jetzt sagen: die Flasche ist halbleer, wie es Spon natürlich macht, oder auch halbvoll. Die positiven Aspekte für die britische Wirtschaft stehen nur im Text, die negativen in der Überschrift.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
epiktet2000 14.06.2017, 14:20
17. Und warum?

Warum ist die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt positiv? Weil britische Produkte im Ausland billiger werden und darum angefragt werden. So schlecht wäre der Brexit dann gar nicht?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
imo27 14.06.2017, 14:21
18.

Zitat von El pato clavado
die EU wird nun auch bald keinen cent mehr reinpumpen,merry old England, ihr habts ja so gewollt
Bisher hat GB Geld in die EU reingepumpt, nicht umgekehrt

Beitrag melden Antworten / Zitieren
joe.micoud 14.06.2017, 14:22
19.

Wenn Alte und/oder schlecht Gebildete so über die Zukunft entscheiden, dann kommt so etwas für die Jüngeren dabei raus. Das wird noch rundgehen in GB. Schuld daran sind Farage und Johnson, beides Lügner.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 11