Forum: Wirtschaft
Brexit: Schwaches Pfund - britische Reallöhne sinken
AFP

Das Brexit-Votum hat nun auch direkte Folgen für die Bürger. Weil das britische Pfund abgestürzt ist, werden Waren aus dem Ausland teurer - real haben die Briten weniger Geld zur Verfügung.

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micromiller 14.06.2017, 14:49
30. In der EU nicht andere

durch die Manipulation des Anleihenmarktes durch die EZB, ist der Euro in den letzten 24 Monaten um ca. 15% abgestürzt!

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kenpegg 14.06.2017, 14:49
31. Widerspruch

Zitat von joe.micoud
Wenn Alte und/oder schlecht Gebildete so über die Zukunft entscheiden, dann kommt so etwas für die Jüngeren dabei raus. Das wird noch rundgehen in GB. Schuld daran sind Farage und Johnson, beides Lügner.
Es sind die Gleichen 'Alte und schlecht Gebildete' die seinerzeit für den Beitritt gestimmt haben. Das Hauptproblem ist das wir für eine EWG gestimmt hatten und nicht für ein EU Ungetüm.

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liberal.insanity 14.06.2017, 14:50
32. Bitte verwechseln Sie nicht ihre subjektive Warhnehmung mit Fakten

Zitat von denny101
Was schreiben Sie denn für aggressives Zeugs ? Wenn Ihnen die nüchterne Darstellung von Fakten nicht gefällt, dann lesen Sie doch Romane. Es ist doch logisch, dass wenn eine Währung schwächer wird, auch die Kaufkraft gegenüber dem Ausland sinkt. Eine schwache Währung ist also in direkter Konsequenz erst mal ein Gewinn für Unternehmen und Aktionäre (durch höhere Gewinne) und ein Verlust für die breite Bevölkerung (durch höhere Preise). Wenn dann die höheren Gewinne nicht als Löhnerhöhungen weitergegeben werden, dann wird's bitter. Aber was um alles in der Welt haben "die Journalisten" damit zu tun ?
Hätte Deutschland nicht den Euro müsste man die D-Mark aufwerten.
Aufgrund der mangelnden ökonomischen Leistungsfähigkeit der restlichen EURO Länder (Inkl. Frankreich) ist diese Währung für die deutsche Wirtschaft vom strategischen Vorteil.
Und geht es Deutschland damit schlecht? NEIN
Hätte Deutschland jetzt die DM müsste man diese Währung aufwerten und damit wären deutsche Exportgüter deutlich teurer, was einen markant negativen Einfluss auf den Export hätte.
Deutschland hat dank des EURO im Moment eine vergleichsmäßig schwache Währung und lebt damit PRÄCHTIG.
Also ist ihr Argument:
„Eine schwache Währung ist also in direkter Konsequenz erst mal ein Gewinn für Unternehmen und Aktionäre (durch höhere Gewinne) und ein Verlust für die breite Bevölkerung (durch höhere Preise).“
Ad absurdum geführt worden. Wenn das wahr wäre, was sie sagen, dann müsste es im Moment Deutschland schlecht gehen. Tut es aber nicht.

Die Chinesen opfern aufgrund der niedrigen Währung die Gegenwart für eine BESSERE Zukunft.
Man sieht welchen Einfluss hohe Importe und niedrige Exporte in Griechenland.
Die USA befinden sich auf den gleichen Kurs. Hohe Handelsdefizite (deutlich Mehr Importe als Exporte) haben riesige Schulden hervorgerufen.

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EinGuterName 14.06.2017, 14:51
33. Na und?

Dass die Reallöhne jetzt um 0,6% gesunken sind, wird im britischen Alltag eh nichts ändern. Und als Geengewicht dazu ist jetzt UK befreit von TTIP, CETA, TISA und von der halbdemokratidchen Regierung aus Brüssel! Die Brexit- Abstimmung war in meinen Augen eine politische und nicht wirtschatliche Abstimmung gewesen. Die Nation mit dem fünftgrößten BIP wird sich schon was einfallen lassen!

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Philibus 14.06.2017, 14:54
34.

Zitat von OmaGeddon
Genau dieses Thema - sinkende Kaufkraft/Reallöhne - wird vornehm verschwiegen, wenn es um den Absturz des Euro geht...
Das dachte ich mir auch gerade. Gab es je einen vergleichbaren SPON Artikel dazu? Die EZB-Geldpolitik, die den Euro gegenüber US-Dollar, Schweiz Franken und anderen Währungen in den Keller trieb, wurde jedenfalls in unzähligen Artikeln gelobt.
Hier jetzt gegenüber dem Pfund und den Briten ein bisschen auf "german schadenfreude" zu machen ist ziemlich billig.

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denny101 14.06.2017, 14:56
35.

Zitat von alexander_klein
Zitat von imo27: "Das ist ja eine geradezu schulbuchmäßige Entwicklung. Das hohe Handelsdefizit führt zu einer Abwertung des Pfund, was höhere Importpreise zur Folge hat und damit die Realeinkommen kürzt. Andererseits sinken dann die Importe und die Exporte steigen, in Folge gibt es mehr, aber real schlechter bezahlte Arbeitsplätze, also weniger Arbeitslosigkeit. Das ist dann genau die gleiche Situation wie für die deutschen Arbeitnehmer, nur ist bei uns der niedrige Wechselkurs nicht passend zur Situation der dt. Wirtschaft, sondern durch den Euro als Sammelwährung bedingt. Man kann jetzt sagen: die Flasche ist halbleer, wie es Spon natürlich macht, oder auch halbvoll. Die positiven Aspekte für die britische Wirtschaft stehen nur im Text, die negativen in der Überschrift." Einfach, sachlich, korrekt. Einer der besten Kommentare, die ich hier bisher gelesen habe.
Ganz schön simple die Weltsicht, die Sie da loben.
Zum Teil Milchmädchen-Rechnung, zum Teil Verallgemeinerungen, dass es beim Lesen weh tut.
Aber für Milchmädchen sind ja Milchmädchen-Rechnungen "einfach, sachlich und korrekt"...

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steve121 14.06.2017, 14:58
36. Tja...

fie Titanic sinkt ein 2.Mal...wer nicht hören will muss fühlen. Schade das die Verantwortlichen in trocknen Tüchern sind und sehr weich fallen...während dessen der Rest das Landes mit voller Wucht auf die Fresse fällt

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moistvonlipwik 14.06.2017, 14:58
37.

Zitat von OmaGeddon
Genau dieses Thema - sinkende Kaufkraft/Reallöhne - wird vornehm verschwiegen, wenn es um den Absturz des Euro geht...
Der allerdings ausbleibt.
Im übrigen: auch bei steigenden Kursen gibt es Verlierer: exportabhängige Unternehmen geben die Einnahmenverluste nach kurzer Zeit weiter: sei es via Lohnsenkungen, sei es via Entlassungen.

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af17555 14.06.2017, 14:59
38.

Zitat von Ulli62
Welche britischen Produkte kaufen Sie denn so? Meines Wissens wird dort nicht besonders viel produziert. Die britische Wirtschaft lebt hauptsächlich vom Finanzgeschäft, Banken, Immobilien, Versicherungen.
Naja, zugegebenermaßen exportiert GB eher Produkte für die Industrie, weniger für den Allgemeinbürger, außer Autos, aber die baut ja BMW :)
Britische Exportgüter sind z.B. Gasturbinen, Pharmazeutika und natürlich Erdöl in allen Variationen.

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doc_becker 14.06.2017, 14:59
39. Richtig beschrieben

Zitat von liberal.insanity
Aber die britischen Exportgüter werden billliger. Das ist übrigens der Gleiche Effekt, den die Chinesen durch die Währungsmanipulation bewirken. Sie halten ihre Währung künstlich niedrig, damit ihre Waren billig bleiben. Ich frage mich langsam, wann den Journalisten ihre Propaganda auf die Nerven gehen wird. Die Bürger haben von euren Weltuntergangsverschwörungstheorien die Schnauze voll.
Aber leider - vermutlich mangels Kapazität - nicht zu Ende gedacht. Die Exporte werden billiger, Konzerne und Geldgeber machen Profit, die Arbeitnehmer zahlen drauf. Wie bei den Chinesen. Bitte sprechen sie aber nicht davon, dass "die Bürger" die Schnauze voll haben von Journalisten, die ihre Arbeit machen. Ich habe viel mehr von Leuten wie Ihnen die Schnauze voll.

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