Forum: Wirtschaft
Brexit: Schwaches Pfund - britische Reallöhne sinken
AFP

Das Brexit-Votum hat nun auch direkte Folgen für die Bürger. Weil das britische Pfund abgestürzt ist, werden Waren aus dem Ausland teurer - real haben die Briten weniger Geld zur Verfügung.

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auweia 14.06.2017, 16:05
70. Och, es gibt schon noch Sachen, die die Briten können....

Zitat von zerr-spiegel
Welche Produkte? Scotch, Gin, Kartoffelchips, Rindfleisch? Sonst noch was wichtiges?
Jaguar, Landrover und Lotus
Öl & Ölprodukte
Medikamente
Medizintechnik (Optos...)
Finanzprodukte
Flugzeugteile
Gasturbinen
Dyson Haushaltsgeräte...

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111ich111 14.06.2017, 16:06
71. Irrelevant

Alle momentanen Kennzahlen sind für zukünftige Entwicklungen irrelevant. Denn JETZT ist GB noch in der EU. JETZT hat GB noch freien Zugang zum EU-Markt. JETZT hat GB noch keine eigenen Handelsabkommen mit anderen Wirtschafträumen und JETZT sind noch alle Unternehmen in GB wie vorher.

Nach dem (wie auch immer) gearteten Brexit sehen wir weiter. Alles andere ist pure Spekulation.

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chardon 14.06.2017, 16:08
72. @#2 liberal.insanity

Zitat von liberal.insanity
Aber die britischen Exportgüter werden billliger. Das ist übrigens der Gleiche Effekt, den die Chinesen durch die Währungsmanipulation bewirken. Sie halten ihre Währung künstlich niedrig, damit ihre Waren billig bleiben. Ich frage mich langsam, wann den Journalisten ihre Propaganda auf die Nerven gehen wird. Die Bürger haben von euren Weltuntergangsverschwörungstheorien die Schnauze voll.
Welche Exportgüter z.B.? Grossbritannien hatte einen grossen Markt vor der Haustür, die EU mit etwas über 500 Mio Verbrauchern. Grossbritannien zieht den Markt in der Ferne vor, Asien oder sonstwo. Logisch! Dort aber sind die EU-Mitgliedsländer schon lange. GB muss erst aus der EU ausgeschieden sein, um mit den fernen Ländern Handelsbkommen abschliessen zu können. Also, welche Exportgüter kann GB bieten, die nicht schon von EU-Ländern dort zu haben sind? Ausser GB bietet zu so niedrigen Preisen an, dass es sich vieleicht garnicht lohnt. Werden die Löhne, Abgaben Steuern etc. vielleicht gesenkt? Rosige Zeiten in Aussicht!

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tommahawk 14.06.2017, 16:11
73. Kein Mitleid!

Das "Vereinigte Königreich" kann einem nicht Leid tun. Die Probleme sind allesamt hausgemacht:

1) Eine politische Kaste, die in weiten Teilen vollkommen unfähig ist und zugleich populistische Züge angenommen hat.

2) Eine Bevölkerung, die nicht in ausreichendem Maße an Wahlen teilnimmt und wider besseren Wissens auf die populistischen Politiker reinfällt.

3) Eine Wirtschaft bzw. deren Vertreter, die ihre Verantwortung nicht wahrnimmt.

Und: The worse is yet to come (das Schlimmste kommt erst noch)!!

Sie haben es so gewollt. Umkehr ist möglich, wird aber nicht stattfinden.

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chardon 14.06.2017, 16:11
74. @# 53 lupenreinerdemokrat

Bei Grimms Märchen nachgeschlagen? LOL

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imo27 14.06.2017, 16:15
75.

Zitat von muunoy
Die Headline hätte auch folgendermaßen lauten können: "Trotz Brexit: Briten leiden unter dem Wertverlust ihrer Währung genauso wie die Bewohner der Euro-Zone".
In Deutschland wird uns gesagt, wir profitieren vom schwachen Euro mehr als jedes andere Land.
Genauso richtig wäre es zu sagen, die Briten profitieren von der Schwäche des Pfundes.
Was für Deutschland gut ist, kann doch für GB nicht schlecht sein, oder?

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moistvonlipwik 14.06.2017, 16:17
76.

Zitat von niacoupr
Aber sie war nie ein Projekt von Selbstbestimmung. Und das bekommen die Briten nun ein Stück weit zurück -
Also, dass der einzelne Bürger jetzt mehr Selbstbestimmung dadurch gewinnt, dass er auf einer kleinen Insel, die nicht einmal die Fläche des State of New Mexico erreicht, eingeschlossen wird, bestreite ich aber.

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Papazaca 14.06.2017, 16:30
77. Es gibt DIE Bürger und DIE Journalisten?

Zitat von liberal.insanity
Ich frage mich langsam, wann den Journalisten ihre Propaganda auf die Nerven gehen wird. Die Bürger haben von euren Weltuntergangsverschwörungstheorien die Schnauze voll.
Wir/man muß jetzt aber nicht Ihren Kommentar verstehen, oder? Und DIE Bürger gibt es nicht. Will ich so einen Kommentar wir Ihren lesen? Und verstehen muß ich schon gar nicht, warum jemand anscheinend Probleme mit sich und der Welt hat.

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Flari 14.06.2017, 16:39
78.

Zitat von mwroer
Durch die expansive Geldpolitik der EZB ist der Euro in Relation zu anderen Währungen doch auch abgewertet. Reallohnsenkungen haben wir also auch in Europa. [...] Im übrigen ist der Wechselkurs jetzt etwa so hoch wie 2013 ... ging ab 2014 extrem hoch und pendelt sich jetzt wieder ein. Bei Währungen sollte man langfristiger gucken - das ist wie mit den 'massiven Kurseinbrüchen' nach der Abstimmung für den Brexit.
Dann sollte man WIRKLICH langfristig schauen und am besten Vergleiche mit der "Leitwährung" USD durchführen.
Seit 2000 ist der Euro ggü. dem USD um gute 10% gestiegen, das GBP ist in dem Zeitraum ggü. den USD um rund 22% gesunken.

Das GBP hatte EXTREM unter der Wirtschaftkrise 2008/09 gelitten, entsprechend konnte es danach prozentual höher wieder zulegen, als der Euro.

2014 ging das Pfund ggü. dem USD "extrem hoch", allerdings um ab Juli 2014 bis heute "superextremst" abzustürzen, nämlich um sagenhafte ~34%.

Ggü. dem Euro erreichte das Pfund erst im Herbst 2015 einen "hohen" Wert, der dennoch unter dem von vor der Wirtschaftskrise lag, und um ab da bis heute 19% zu verlieren.

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tommahawk 14.06.2017, 16:40
79. 75% populistische Rumstänkerei

Bestimmt drei Viertel der Kommentare hier sind reine populistische Herumstänkerei.
Mit 'liberal.insanity' ging das Rumgegröhle dieses 'Wir sind das Volk'-Packs los. Gegen den Euro, der in den letzten 24 Monaten angeblich 15% ggü. dem Dollar verloren hat (totaler Quatsch!), gegen den Journalismus, der angeblich immer und überall nur lügt (hä, warum sollten die??), gegen die EU, die keine Zukunft hat (das Gegenteil ist richtig), gehen Merkel (die wiedergewählt wird) und gehen den Rest der Welt.

Den Artikel lesen, verstehen und dann halbwegs kluge Kommentare schreiben ist doch wahrlich nicht so schwer!?

Das britische Pfund wird billiger, dadurch werden auch Exporte aus Britannien heraus billiger für uns in der restlichen EU, und Exportevon uns nach Britannien für die Briten teurer. Also sinkt deren Kaufkraft halt etwas. Mehr ist das doch nicht. Und SPON berichtet das schon ausgewogen, nur die Headline mag etwas überzogen sein, aber die leben nunmal von Klicks.

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