Forum: Wirtschaft
Brexit: Überschwemmen die Amerikaner Großbritannien bald mit Chlorhühnchen?
DPA

Nach dem Brexit müssen die Briten neue Handelsabkommen schließen - auch mit den USA. Die dringen bereits auf freien Marktzugang, viele Briten fürchten schlechtere Lebensmittelstandards.

Seite 1 von 5
Erythronium2 01.03.2019, 17:28
1.

Obwohl mir die Vorstellung von "Chlorhühnchen" auch nicht gerade das Wasser im Munde zusammen laufen lässt, wäre es für die Gesundheit der Konsumenten besser, diese zuzulassen. Denn schlimmer als das Chlor sind die durchfallerregenden Bakterien, gegen die es gedacht ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
der_rookie 01.03.2019, 17:33
2. Hm

Das Chlor beim Chlorhuhn ist unproblematisch (da nimmt man im Schwimmbad mehr auf). In Summe haben Amerikaner damit weniger Salmonellenprobleme als Europäer mit Ihren Erhitzungsverfahren (die auch das Eiweiß schädigen). Problematisch ist viel mehr dass dahinter ein komplett anderer Zulassungsprozess steht in dem die US Zulassungsbehörde EPA der Industrie quasi blind vertraut. Andererseits haben wir in Europa auch nur im der Theorie eine gute Lebensmittelsicherheit. Wenn man sich die Zahl der Lebensmittelskandale ansieht, dann fragt man sich schon ob sich manche Behördenmitarbeiter als Verbraucher- oder als Erzeugerschützer verstehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
blödbacke 01.03.2019, 17:36
3. Chlorhuhn find ich gut!

Hab beim Supermarkt um die Ecke einmal an einem Freitag ein Hähnchen gekauft, um es am WE zu essen. Hier in Deutschland, bei einem bekannten großen Discounter. Als ich am Sonnabend den Kühlschrank geöffnet habe, kam mir eine ekelerregende Wolke entgegen - das Huhn war grün! Hab es zurück zum Supermarkt gebracht und dort festgestellt, dass die gesamte Charge verdorben war. Also, Chlorhuhn muss nicht schlecht sein!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mb2018 01.03.2019, 17:37
4. Goldene Zeiten

Na endlich sind die Briten nicht mehr dem Joch der europäischen Lebensmittel- und Umweltvorschriften unterworfen. Befreit von dieser Diktatur können Unternehmen aus In- und Ausland bald das stolze und freie britische Volk wieder mit lebensgefährlichem Dreck füttern, ohne dass irgendein despotisches Gesetz das verhindert. Auch die Natur kann dann endlich wieder nach Belieben verdreckt und zerstört werden. Abwasser darf wieder ungeklärt ins Meer geleitet und Abgase ungefiltert in die Luft geblasen werden. Allein dafür hat sich der Brexit doch schon mehr als gelohnt, oder?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
frenchie3 01.03.2019, 17:42
5. @1 Eine andere Lösung

wäre Hygiene und einhalten der Kühlkette. Kostet aber mehr als Chlor. Klar daß das unnötige Handelshemmnisse sind

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gammoncrack 01.03.2019, 17:47
6. Es gibt natürlich auch in der EU

Zitat von Erythronium2
Obwohl mir die Vorstellung von "Chlorhühnchen" auch nicht gerade das Wasser im Munde zusammen laufen lässt, wäre es für die Gesundheit der Konsumenten besser, diese zuzulassen. Denn schlimmer als das Chlor sind die durchfallerregenden Bakterien, gegen die es gedacht ist.
Vorschriften, wie ein Hühnchen nach der Schlachtung zur Keimreduzierung zu behandeln ist.

Aber diese Ablehnung der Chlor-Hühnchen ist natürlich maßlos übertrieben. Vielleicht nimmt man beim Verzehr tatsächlich minimal Chlor auf, aber nachweislich erheblich weniger als bei einem Freibadbesuch.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
varesino 01.03.2019, 17:47
7. Hilfe, das Chlorhühnchen ist zurück

Wieder ein Artikel der besser nie geschrieben worden wäre.
Lebensmittel im UK, ein ganze besonderes Thema. Da kommt das gebleichte Chlorhuhn gerade recht.
Wie waren noch einmal die letzten Stichproben beim deutsche Geflügel?
https://www.test.de/Chlorhuehnchen-Die-Hygiene-ist-entscheidend-4722748-0/

Beitrag melden Antworten / Zitieren
komplett...falsch 01.03.2019, 17:48
8.

Zitat von Erythronium2
Obwohl mir die Vorstellung von "Chlorhühnchen" auch nicht gerade das Wasser im Munde zusammen laufen lässt, wäre es für die Gesundheit der Konsumenten besser, diese zuzulassen. Denn schlimmer als das Chlor sind die durchfallerregenden Bakterien, gegen die es gedacht ist.
Nur wurde in Studien bereits festgestellt, daß dies überhaupt nichts gegen Krankheitserreger bringt. Es bleiben immer überlebende Kolonien auf den Lebensmitteln zurück.

Es hat schon seine Gründe warum die Zahl der Lebensmittelvergiftungen in den USA um ein Zehnfaches höher ist als in der EU. Und bei diesbezüglich schweren Krankheitsverläufen und Todesfällen sieht das Verhältnis noch viel schlimmer zum Nachteil der USA aus.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mimas101 01.03.2019, 17:55
9.

Zitat von Erythronium2
Obwohl mir die Vorstellung von "Chlorhühnchen" auch nicht gerade das Wasser im Munde zusammen laufen lässt, wäre es für die Gesundheit der Konsumenten besser, diese zuzulassen. Denn schlimmer als das Chlor sind die durchfallerregenden Bakterien, gegen die es gedacht ist.
Vernachlässigbar bei ordentlicher Küchenhygiene und dem durchgaren/durchbraten des Federviehs.

Wie ich es schon ahnte: GB verkommt zu einem Absatzmarkt für auswärtige Produkte wie Chlorhühnchen, Hormonfleisch und Limonaden die zu 90% aus Zucker bestehen (Geschmack und Farbe kommt dann von den reingekippten Lackfarben) und anderes was dann ebenfalls zu Folge hat das der gemeine Brite nicht nur verfettet und träge wird sondern auch hormongesteuert auf das Niveau abrutscht das Trump mittlerweile offen zur Schau stellt.
Dann dürft der GB-Einwohner noch, weil Benzin in GB ziemlich teuer ist, in rauen Menge durstige Produkte der US-Autoindustrie abnehmen und kaufen.

Aber da gibt es Hoffnung: Die sehr vielen Briten, die schon bald ohne Job von Stütze leben werden, haben die Option nach EWG-Land auszuwandern wo man von amerikanischen Produkten verschont wird; diesen Exodus gab es schon mal in den 90er Jahren letzten Jahrhunderts. Die andere Option ist für die USA schlecht: Der gemeine Brite wird sich die US-Produkte mangels Geld nicht kaufen können.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 5