Forum: Wirtschaft
Brexit-Verhandlungen: Bitte warm anziehen
Getty Images/EyeEm

Die Brexit-Verhandlungen sind festgefahren - und in Großbritannien steigt die Nervosität angesichts der drohenden wirtschaftlichen Folgen. Doch die EU-Staaten bleiben hart.

Seite 11 von 20
MütterchenMüh 13.10.2017, 04:20
100. xxx

Zitat von pietschko
sie meinen also, dass briten plötzlich keinen benz mehr kaufen? was sollen sie sonst kaufen? wiviele vorprodukte müssen aus der eu eingeführt werden? denken sie mal realisitisch. nach ihrem szenario, fahren die britten also keine autos mehr mit dem brexit. völliger quatsch. immer schön grau denken, schwarz weiss allein hilft nicht weiter. steuerung der immigration.....das hat das empire doch nicht einmal geschafft, als es ganz allein war.....schauen sie sich mal uk um, weivieel menschen einen immigrationshintergrund haben. klare vorstellung von politik? sie meinen das affentheater, dass die tories aufführen?
Genau die Tatsache mit dem Migrationshintergrund hat in UK interessanter weise nicht zu einer Tolerierung oder zu Integration geführt , sondern zu der jetzt offen gezeigten Ablehnung.

Beitrag melden
brucewillisdoesit 13.10.2017, 04:29
101. kleiner Tip unter Freunden

Zitat von mc_os
Kleiner Tipp: Überlegen Sie bitte einmal, welche Technik in nahezu jedem Smartphone und Tablett weltweit steckt.
Kleiner Tip: Wenn sie ARM CPUs meinen, die Firma ARM gehört einschließlich aller Patente seit einiger Zeit vollständig der japanischen Firma Softbank, ist inzwiscen also japanisch :-)

Beitrag melden
c.weise 13.10.2017, 04:49
102. Journalistische Scheuklappen

Es bedarf schon ordentlicher journalistischer Scheuklappen oder jeder Menge Voreingenommenheit um Nervosität nur auf der englischen Seite zu verorten. Für den Nettoexporteur EU ist es wohl gleichgültig, wenn sich die Engländer auch noch ohne Zahlung des in Brüssel sehnlich erwartenden Geldgeschenkes verabschieden.

Beitrag melden
c.weise 13.10.2017, 04:53
103. Antwort an Wulff Isebrand

Zitat von Wulff Isebrand
war mir nicht klar,wie die Briten einen Vorteil erringen wollten, durch den Austritt aus einem riesigen Binnenmarkt. Die haben doch nicht allen Ernstes geglaubt danach ginge es ihnen irgendwie besser? Kein Verlust für die EU. Das merken die Briten auch gerade. Anscheinend haben die geglaubt die würden zum Bleiben angebettelt.
Die Engländer haben folgende Vorteile: (1) Sie verabschieden sich aus einem Club der wirtschaftlich nicht erfolgreich ist und ein Schneeballsystem darstellt - ohne Beitritt größerer Länder von Zeit zu Zeit kollabiert das System (2) Es spart die Mitgliedsbeiträge, die von der EU in Süd- und Osteuropa sowie Brüssel verschwendet werden (3) England befreit sich vom Regelwerk der EU und kann seine Geschicke wieder selbst in die Hand nehmen (4) Handel treiben mit der EU kann England auch ohne Mitgliedschaft. Dafür gibt es viele Beispiele wie z.B. die Schweiz, oder auch die USA und China

Beitrag melden
eunegin 13.10.2017, 06:06
104. britische Egomanen - lassen wir sie doch

UK war schon immer ich-zentriert. Lassen wir anderen sie doch und sollen sie glücklich werden. Mir tut es lediglich leid um die vielen, die den Brexit nicht wollen. Wie z.B. alle (!) meiner britischen Bekannte in London. Immerhin ein guter Anlass für uns Verbliebene, einmal über die EU nachzudenken und ein paar Dinge zu ändern. Die EU ist übrigens nicht nur Wirtschaft. Ist schon aufgefallen, dass wir uns seitdem nicht mehr bekriegen? Ist doch was und ist mir auch was wert.

Beitrag melden
stefan.p1 13.10.2017, 06:20
105. Bei aller Häme für die Briten

sollte uns Deutschen klar sein das wir der zweite Verlierer eines Scheiterns sein werden.
Da gibt es keinen Grund für uns zur Schadenfreude.

Beitrag melden
rainer60 13.10.2017, 06:36
106. leider

Zitat von th.diebels
sollte endlich beendet werden ! Nichts ist schlimmer für alle Beteiligten, wenn es einen ungeordneten Brexit gibt !
leider sehen das die britischen brexit-konservativen anders. wenn man die brexit-unterstützende britische presseliest muß die eu sich bewegen, vorschläge machen und auf die " konstruktiven forderungen" von frau may eingehen, da die eu doch am meisten zu verlieren hätte. wenn sie die herren reese-mogg, Johnson u.a. hören
wartet die welt nur auf ein befreites gb um gb unentgeltlich mit allen gütern zu versorgen.

Beitrag melden
degraa 13.10.2017, 06:44
107.

[...] In den vergangenen Monaten habe die EU Fortschritte in der Flüchtlings-, Migrations- und Verteidigungspolitik gemacht, die vor einem Jahrzehnt noch undenkbar gewesen wären. Die anderen 27-Mitgliedstaaten seien "wirklich entschlossen", Europa weiterzuentwickeln [...]

Ich kann auf den Themenfeldern Flüchtlings- und Migrationspolitik fast alles,aber ganz sicher keinen "Fortschritt" erkennen. So langsam frage ich mich, ob es im Zuge der ungezählten Rechtschreibreformen ganz klammheimlich eine radikale Umdeutung der Begrifflichkeiten gegeben hat.
Das die anderen 27 Mitgliedstaaten entschlossen seien, Europa in diese Richtung weiter zu entwickeln, ist reinste Propaganda. Merkel, die SPD, die Grünen und die Linken sind sind in Europa mutterseelenallein mit ihren Positionen zur Migration.

Beitrag melden
RenegadeOtis 13.10.2017, 07:09
108.

Zitat von mc_os
Langsam aber sicher sollte die bundesdeutsche Regierung den Damen und Herren in Brüssel erklären, dass der dt. Steuerzahler diese merkwürdige Geisteshaltung des "für den Austritt bestrafen" (auch auf Grund des ersten Platzes im Aussenhandelsumsatzes**) nicht bezahlen will.
Sie haben ... interessante Vorstellungen. Also: Zum Einen ist Brüssel und die EU nicht der Erfüllungssklave der deutschen Regierung, wie Sie hier suggerieren. Deutschland "erklärt" nicht der EU was zu machen ist und die EU macht.

Zum Anderen verstehe ich Ihre Aussage "Bestrafen für den Austritt" nicht. Es geht gar nicht um den Austritt und schon gar nicht um eine Strafe. UK möchte austreten. UK darf und kann austreten. No strings attached. Tatsächlich geht es darum, was für ein Angebot UK der EU und die EU dem UK NACH dem Austritt für eine engere Wirtschaftsbeziehung macht. Eine Wirtschaftsbeziehung, die mehr ist als zwei völlig verbindungslose Vertragspartner auf WTO-Ebene.

Der Austritt steht weder zur Disposition noch gibt es da eine "Strafe". UK will raus, geht raus und ist draußen ab 2019. Die einzige Möglichkeit das zu "strafen" wäre ein Krieg zwischen EU und UK - und davon träumen doch nur abgehalfterte britische Politiker auf den hintersten Rängen.

Beitrag melden
neuss66 13.10.2017, 07:38
109. Exempel

Was die Briten vermutlich nicht geahnt hatten: Die EU hat ein Exempel an den Briten zu statuieren.
Jedem anderen EU-Mitgliedsstaat soll klar sin, was auf es zukommt, wenn es den Briten nacheifern und ebenfalls die EU verlassen will. Und Rufe danach gibt es ja in vielen EU-Mitgliedsstaaten.

Beitrag melden
Seite 11 von 20
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!