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Bridgewater: US-Hedgefonds wettet auf Dax-Crash
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Deutschland im Visier: Ray Dalio, Gründer des Fonds Bridgewater, setzt Milliarden auf einen Kollaps der Börsenskurse von Allianz, BASF, Siemens & Co. - allein die Wette, dass SAP abstürzt, ist Dalio fast eine Milliarde Dollar wert.

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kuac 28.03.2018, 10:11
110.

Zitat von Darwins Affe
1) Jetzt regen sich mal wieder alle auf, die vom Aktienhandel nix verstehen. .... 4) Nebenbei: Ursächlich für die Blasenbildung an den Aktien (- und Immobilien)märkten sind die Zentralbanken mit ihrer Nullzinspolitik, die das Geld der Anleger in Sachwerte getrieben haben.
Verstehen Sie, warum man Aktien verkaufen darf, die man gar nicht besitzt? Das ist kein Aktienhandel, sondern Zockerei. Das hat mit der freien Marktwirtschaft gar nichts zu tun.
Ohne Nullzinspolitik gäbe womöglich EU weit katastrophale Folgen auf dem Arbeitsmarkt.

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ingnazwobel 28.03.2018, 10:12
111.

Ob der Dax nun bei 8000 oder 12000 Punkten steht ist doch vollkommen unwichtig (außer für Spekulanten). 50% des Kusres ist doch sowieso nur gemacht und besteht aus heißer Luft (z.B. Tesla, Facebook etc.) . Und wie schnell die rausgeht hat man in den 90ern erlebt als die New Economy Blase platzte.

Die derzeitige Blase hat nur auf denjenigen Einfluss der mit Aktien spekuliert.

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crazy_swayze 28.03.2018, 10:14
112.

Zitat von prophet46
Hoffe, das die amerikanischen Shortseller, die mit ihrem Treiben im Prinzip die ganze Welt ausrauben, durch konzertierte gesetzliche Änderungen endlich mal auf die Schnauze fallen. Banküberfälle werden verfolgt, Shortselling als quasi informellen Banküberfall geduldet. Dass kann so nicht bleiben.
Das ist eine erweiterte Arbitrage-Funktion und deshalb eine wichtige Funktion im Finanzwesen. Hedgefonds erschweren dadurch Blasenbildungen, wenn sie überbewertete Aktien hedgen.

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Tante_Frieda 28.03.2018, 10:14
113. Anmerkungen

Der Chef des Wettbüros Bridgewater hat natürlich das Interesse,in die Presse zu kommen,um möglichst viele Nachahmer zu finden,die derselben Meinung sind wie er.Das System der sich selbst erfüllenden Prophezeiung eben.
Gleichzeitig zeigt das Prinzip "Börse als Wettbude" dramatisch auf,wie waghalsig es ist,hierzulande jenen Politikern zu glauben,die das staatliche Rentensystem immer weiter zurückfahren wollen,um eine Altersvorsorge auf Aktienbasis zu präferieren.Pikant dabei ist,dass eben diese Politiker bei der eigenen Vorsorge lieber auf das staatliche Rentensystem setzen - so beispielsweise kürzlich geschehen bei den baden-württembergischen Landtagsabgeordneten.

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andreass61 28.03.2018, 10:15
114. Feinde

das sind die wahren Feinde einer jeden Gesellschaft, skrupellose Finanzhaie, die viele Menschen in den Ruin treiben, aber unser neuer Finanzminister wird ja gut beraten durch GS. Der Feind den ich fürchte sitzt im Westen nicht im Osten.

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pragmat 28.03.2018, 10:17
115. Soros

Zitat von prophet46
Hoffe, das die amerikanischen Shortseller, die mit ihrem Treiben im Prinzip die ganze Welt ausrauben, durch konzertierte gesetzliche Änderungen endlich mal auf die Schnauze fallen. Banküberfälle werden verfolgt, Shortselling als quasi informellen Banküberfall geduldet. Dass kann so nicht bleiben.
Wenn der Herr Soros, der Menschenfreund, der Mr. Trump stürzen will, auf fallende Kurse spekuliert, ist das OK. Wenn ein anderer das macht, ist das verwerflich. Alle Spekulanten der Welt tun es und verdienen daran.

Dabei wäre es sehr einfach, dieses Schlupfloch aus der Anfangszeit des Aktienhandels zu stopfen. Damals wurden Aktien noch als Papiere mit der Postkutsche befördert und erst bezahlt, wenn die beim Käufer ankamen. Daraus entwickelte sich dann die Wette des "Verkaufe jetzt, liefere später". Wer sich darüber aufregt, sollte die Politik auffordern, dass sie diese Wetten verbietet, ganz einfach.

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banker1 28.03.2018, 10:20
116. na und......

soll erspekulieren,die mediale Begleitung ist ihm sicher.Die Börse geht davon nicht unter und alle interressierten
sollten sich ebenfalls absichern und dann neueinsteigen, erhöht die Dividendenrendite.Die Pensionfonds in aller Welt sichern so die Rentenzahlungen.

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Alternator 28.03.2018, 10:20
117. Wo ist eigentlich die Grenze?

Ja, wo zieht man die Grenze zwischen noch legalem Geschäft und organisierter Kriminalität?
Derartiges Glücksspiel ist ja bereits oft mit gezinkten Karten betrieben worden, und irgendein kleiner Schelm auf meiner Schulter flküstert mir ins Ohr, dass es wieder so ist.

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C-Hochwald 28.03.2018, 10:20
118. Bildung, eben!

Zitat von water70
verstehen den SInn eines Hedgefonds nicht. Ein Hedgefonds bewertet Unternehmen nach Ihrem wahren Wert, wenn dieser mit dem Aktienkurs nicht übereinstimmt, dann geht man halt short. Desweiteren kann es auch gut möglich sein, das Bridgewater mit seinen Leerverkäufen die eigene Long Position absichert, also immer entspannt bleiben. Wie andere hierbei gleich eine Straftat sehen, ist mir völlig schleierhaft, aber mehr Bildung könnte durchaus helfen.
Woraus "bildet" sich der Wert einer Firma, eines AG-Konzerns? Die "Bildung" des Wertes sollte sich doch aus Angebot und Nachfrage ergeben, und nicht aufgrund abenteuerlicher Spekulationsmodelle. Dieses Kapital"Bildungs"System ist doch nur krank!
Die in den AGs arbeitenden abhängig Beschäftigten sind die leidtragenden, wenn sie auf immer höhere Effizienzen geknechtet werden, zum Wohle der Aktionäre.

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taglöhner 28.03.2018, 10:21
119. Mob

Das scheint der Moderation offenbar zu frivol, hehe. Trotzdem nochmal, weil es wichtig ist:
Diese Bestrafungssehnsüchte hier empfinde ich als extrem gruselig. So ähnlich wird es auch vor 33 geklungen haben.
Ebenso hat man den Eindruck, dass sie reziprok zum Verständnis des Börsengeschehens entwickelt werden.
Eine frappierende Analogie zum Umgang mit Missernten oder Kalamitäten früher. Man riecht förmlich den Scheiterhaufen.

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