Forum: Wirtschaft
Brief aus Griechenland: "Liebe deutsche Steuerzahler..."
DPA

Griechenland bittet um weitere Finanzhilfen, Deutschland zeigt sich bislang hart. Dabei wäre ein griechisches Euro-Aus auch für die Deutschen schädlich - und das nicht nur mit Blick auf die nächsten Ferien. Ein sehr persönlicher Hilferuf aus Thessaloniki.

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Bundeskanzler20XX 20.02.2015, 09:45
260. Wie lange noch

Wie lange noch müssen wir solche Texte ertragen?
Schuld sind immer die anderen...die anderen müssen helfen, die anderen dürfen nicht so böse sein...
Es ist kaum noch zu ertragen über Wochen und Monate immer das gleiche zu hören.

Und das Horrorszenario für Deutschland das andauernd beschrieben wird führt womöglich zu einem kleinen Huster. Griechenland stellt selbst keinen berauschenden Absatzmarkt für deutsche Exportschlager da, zumal die Klientel für deutsche Waren auch nach dem Griechenlandaustritt Geld haben wird.

Egal was man liest und hört, die Entwicklungsstudien hören praktisch immer mit dem Knall auf, über die möglichen Entwicklungsprognosen nach dem ersten Schock liest man praktisch nichts. So bricht Europa und besonders Deutschland immer komplett zusammen wenn Griechenland pleite geht und aus dem Euro scheidet. Oder alles ist gut wenn Griechenland dabei bleibt und alimentiert wird...

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tomymind 20.02.2015, 09:45
261.

Was für ein arrogantes, verlogenes Schreiben. Griechenland als Erfolgsmodell? Für was? Lug, Betrug, Arroganz, Unfähigkeit? Sie können noch soviele Drachmen drucken wie sie wollen, ersten muss ihnen dafür jemand was liefern wollen(eher nicht) und zweitens , ihre Schulden sind in Euro und US-Dollar. GR hat seit seinem Beitritt zur EU gelogen und betrogen! GR fo!!!

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hubertrudnick1 20.02.2015, 09:47
262. Leserbrief

Zitat von haudinei
Will er raus aus der EU? Will er bleiben? Will er einfach nur drohen? Ich verstehe den Brief nicht und ich verstehe schon gar nicht, warum so ein naiver, undifferenzierter und dreister Text veröffentlicht wird.
Toll, man hat es wieder einmal geschafft die Stimmung nach Wirtshausart aufzuheizen, was sollte dieser Beitrag denn anderes bewirken, als den deutschen Leser aufzuhetzen, dass ist wirklich ganz billiger Journalismus.

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Dumme Fragen 20.02.2015, 09:48
263. Wenn Griechenland aus dem Euro austritt

können Bremerhaven und MacPomm und auch BerlinBrandenburg austreten? Die sind nämlich auch nicht Euro-tauglich. Ach, am besten geben wir den Osten an Putin zurück. Mit dem gesparten Soli können wir sogar Bremerhaven wirtschaftlich aufbauen. Trotz Niedergangs der Offshore-Windindustrie.

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Ezechiel 20.02.2015, 09:48
264. Der Artikel brachte nichts neues.

Gestern bei ZDF Illner waren sich alle einig, außer Söder, dass das die von Griechenland geschuldeten 240 Milliarden EURO verloren sind. Ob Griechenland im EURO bleibt oder nicht, für den Steuerzahler wird es teuer. Egal wie die Sache jetzt weitergeht. Gr. wird weiterhin ein Wackel- und Risikokandidat beiben.

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marken13 20.02.2015, 09:49
265. ohne Erpressung geht es wohl nicht

so so, auch wir verlieren Milliarden (die eh auf nimmer wiedersehen weg sind), werden im Urlaub in Griechenland angepöbelt und werden auch zukünftig, nach dem Zusammenbruch, weiter von den Griechen angebettelt.
NA UND?
Dann mach ich eben meinen Urlaub woanders. Besser, als diesem arroganten Schnorrer-Verhalten das Geld hinterher zu werfen.
Die Reformen sind gerade für die Griechen das beste, was ihnen passieren kann und wozu sie offensichtlich gezwungen werden müssen. Und auch eine hervorragende Gelegenheit für die Griechen, ihren angeblichen verlorenen Stolz wiederzuerlangen. Wenn es ihnen gelänge, ihren maroden Staat zu reformieren, das wäre wahrlich bewundernswert. Dabei würde man auch gerne helfen.

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gunpot 20.02.2015, 09:49
266. es scheint ja nur

Griechenland als Urlauberland infrage zu kommen; habe nichts gegen ein minimales Entgegenkommen was die Streckung der griechischen Verpflichtungen angeht, doch der Hinweis, dass unser Urlaub dort in Gefahr geraten kann, kommt sicherlich von einem Weichei. Man kann auch mal wieder in Drachmen zahlen..........

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romeo_mike 20.02.2015, 09:52
267.

Zitat von emil-n
... Mein Vorschlag: Holt abwechselnd immer einige 10.000 arbeitslose Griechen nach Deutschland, bei freier Kost und Logie und lasst sie in Deutschland unbeliebte Drecksarbeiten verrichten: Müllabfuhr, Straßenreinigung, Altenpflege etc. ...
Hat D doch schon vor ca. 70 Jahren so gemacht! Mit Zehntausenden von aus den besetzten Länder Deportierten.

PS Da Altenpflege Ihrer Meinung nach zu den "unbeliebten Drecksarbeiten" gehört müssen Sie sich einfach wünschen nicht zu alt zu werden!

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sciencerocks 20.02.2015, 09:53
268. Und dann?

Herr Christides,

eine schöne Argumentation haben sie sich da zurechtgelegt in der alles vorkommt unter dem Griechenland zu leiden hat und vor allem das drohende Verbrechen der unterlassenen Hilfeleistung unsererseits. Ich bin selbst kein Fan von Herrn Schäuble aber er mach seinen Job um zu verhindern, dass unsere sauer erarbeiteten Steuergelder einen diffusen Verdunstungsprozess erleiden an dem ihr Land massgeblich beteiligt ist. Nach ihrer Darstellung sind alle Schuld ausser Griechenland selbst. Aber der Rest von Europa ist nicht ihr Folterknecht sondern wir haben ihnen verdammt viel Geld geliehen was wir wahrscheinlich nicht wiedersehen werden -und das hat reale Auswirkungen auf uns alle. Die von Ihnen zur Schau getragene Konsequenzlosigkeit des Verlustes von 0,6% unserer Wirtschaftsleistung finde ich unerträglich. Ebenso wie die Bedrohungsszenarien wenn wir nicht auf ihre Forderungen eingehen. Das stempelt uns zum Melkhahn Europas. "Kohle her und Klappe halten!" Ich möchte auch, das es den Menschen in Griechenland wieder besser geht. Und wenn das wirklich was bringt bin ich auch dafür Griechenland einen Schuldenanteil zu erlassen. Aber ich glaube ihnen die Verbesserung nicht. Auch nicht wenn wir ihnen alle Schulden erlassen und noch 50 Milliarden oben drauf packen. Sie haben strukturelle Probleme die sie selbst lösen müssen.

Sie finden es merkwürdig wenn ihnen jemand nicht einfach 10.000 Drachmen leiht sondern das Geld an Bedingungen knüpft? Jede Bank macht das so und zwar schon immer. Und wenn ihnen ein Privatmensch so viel Geld leiht dann muß er auf dieses Geld verzichten. Dann ist es kein Wunder wenn er sich ausbittet, dass damit etwas Vernünftiges angestellt wird und nicht nur irgendwelche Befindlichkeiten bedient werden.

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foaquito 20.02.2015, 09:53
269.

Zitat von hahahans
Solche, die für ihr Geld selbst arbeiten müssen, ihre Steuern brav bezahlen und erwarten, dass von diesen Steuern das eigene Land ertüchtigt wird und nicht Wohltaten im Ausland verteilt werden, die im eigenen Land unvorstellbar wären...
Wie? Werden jetzt von deutschen Steuerzahlern deutsche Turnprogramme für deutsche Bürger finanziert?

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