Forum: Wirtschaft
Brief an Eurogruppe: Griechenland bittet um Verlängerung von Finanzhilfen
AFP

Alexis Tsipras hat seinen Brief an die Eurogruppe abgeschickt. Nach Angaben aus Athen bittet der Premier darin um eine Verlängerung der Finanzhilfen.

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klmo 19.02.2015, 12:26
130.

Zitat von keyghobad
"Griechenland ist auf einem guten Weg." (Olli Rehn, EU-Kommissar, Welt am Sonntag, 2010) "Europa und der Euro sind auf einem guten Weg." (W. Schäuble, Finanzminister, Münchner Sicherheitskonferenz 2013) "Die Einführung des EURO war ein historischer Fehler." (B. Lucke, Parteigründer, Gründungsparteitag AfD, 2013)
Prof. propagiert den Austritt schon seit 5 Jahren! Siehe aktuell hier:
IFO-CHEF HANS-WERNER SINN ZUM GREXIT
„Griechenland muss aus dem Euro austreten!“

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tangentiale 19.02.2015, 12:27
131. Sehr guter Kommentar

Zitat von derinvestigator
der Bundestag wird das Verlängerungsprogramm für Griechenland locker abnicken, wie bisher auch. Die erneute Insolvenzverschleppung geht ja allein auf Kosten des Steuerzahlers, der die Folgen seiner Zwangshaftung offensichtlich bis heute nicht kapiert hat. Es ist ......
Der Zahlbürger versteht gar nichts,glaubt erst mal alles was ihm erzählt wird und merkt erst etwas wenn es zu spät ist.Zum Schluss ist es keiner gewesen und niemand konnte etwas ahnen.....

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sir_1337 19.02.2015, 12:27
132. @derinvestigator 90.

Meine volle Zustimmung. Gut auf den Punkt gebracht!!

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Leto13 19.02.2015, 12:27
133. hm

Zitat von Demokratie+Freiheit
Wenn Griechenland noch einen Cent von der EU haben will, dann muss es erst einmal seine z.B. unbewohnten Inseln auf Deutschland überschreiben.
Du bist wohl traurig, dass Deutschland 1944 aus Griechenland, nach drei Jahren blutiger, menschenverachtender Besatzung, abziehen musste, was?

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marcel656 19.02.2015, 12:27
134. Griechenland bittet um Finanzhilfen

Was ist eigentlich mit den Reparationszahlungen für die begangenen Gräueltaten, die die Deutschen an die Griechen zu bezahlen haben? Dieses Thema wird von den Medien und unserer Bundesregierung schön verdrängt. Gerade die Deutschen sollten aufgrund Ihrer Geschichte Verständnis für die Griechen haben und nicht sämtliche Reformen blockieren.

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einzigerwolpertinger 19.02.2015, 12:27
135. Was haben Sie denn?

Zitat von Europäischer Realist
Und die wird er auch bekommen, denn das EUR-Schneeballsystem muss weiter rollen. Mach´s noch einmal, Mario (so wie damals): Anfang 2013 geriet Draghi im Zuge der Skandale um die Bank Monte dei Paschi di Siena (MPS) in die Kritik: Es wurde bekannt, dass noch unter der Führung Draghis als Gouverneur der italienischen Zentralbank.....
Das ist ein empfehelender Werdegang, auf Grund dessen ihm Merkel ihr vollstes Vertrauen aussprechen konnte.

Vielleicht naht Rettung: In Hamburg hat die CDU gerade 25,7% ihrer Wähler non 2011 verloren.

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Eduschu 19.02.2015, 12:29
136.

Zitat von salkin
Vielleicht wurde der vorherige Beitrag nicht präzise genug abgefasst. Wenn man nur die Bundesregierung betrachtet haben Sie bis heute gerechnet recht. Wenn man aber die Landesbanken dazurechnet und die Folgeverluste .....
Hat das die griechischen oder irgendwelche anderen Steuerzahler als die in Deutschland aufhältlichen etwas gekostet?

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oberhesse 19.02.2015, 12:29
137. jaja die Banken sind die Gewinner

Ich lese ständig davon, dass ja nur die Banken gerettet werden. Wer hat denn die Schulden bei den Banken gemacht? Die Griechen. Dann heißt es, die früheren korrupten, verantwortungslosen Politiker der griechischen Regierungen haben das zu verantworten. Wer hat die denn gewählt? Die Griechen.
Wir haben seit Wochen nun eine neue Regierung in Athen, die wollen also ihre Schulden nicht zurückzahlen, weigern sich, ihr korruptes System zu reformieren, weigern sich Steuern einzutreiben, weigern sich ihre Verwaltung zu reformieren. Sie wollen aber frisches Geld.
Dann, verdammt nochmal, sollen sie sich halt welches drucken, Drachmen. Sie verlangen ständig mehr Zeit für ein neues, angepasstes Programm. Warum haben sie nicht wenigstens schon mal angefangen, säumige Steuerzahler zum Zahlen zu bringen? Wahrscheinlich, weil das nur die eigenen Wähler vergrault, die hoffen sie kommen auf Kosten der übrigen EU-Länder wieder mal davon.
Wenn es nicht so ernst wäre, könnte man stundenlang lachen über dieses Schmierentheater.

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braintainment 19.02.2015, 12:30
138. Dr.

Zitat von galbraith-leser
Es ist schlicht eine Lüge zu behaupten, »Deutschland profitiert«. Wer ist für Sie Deutschland? Die Unternehmen oder die Bürger? Von einer weichen Währung mag die Exportindustrie kurzfristig etwas haben, aber die Menschen und Unternehmen in Deutschland sind mit einer harten D-Mark jahrzehntelang sehr gut gefahren. Ohne große Staatsverschuldung......
Es ist völlig zutreffend was Sie ausführen, jedoch werden Menschen mit diesen Argumenten sofort in die rechte Ecke verbannt - das zieht in Deutschland immer. Schlimm ist ferner, daß sich so viele Wähler von der "Rechtspopulismuskeule" beeindrucken lassen und ihr Kreuzchen dann doch wieder bei den etablierten Parteien machen, die schließlich alle (bis auf die Linke und einige FDP Abweichler) den Rettungsprogrammen und damit indirekt einem "weiter so" mit dem Euro zugestimmt haben.

Es bedarf schon Menschen mit Mut, wie beispielsweise Herrn Olaf Henkel, seinen damaligen Irrtum zuzugeben und im Übrigen genau Ihre oben skizzierten Argumente vorzutragen.

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riolouco 19.02.2015, 12:31
139. Insolvenzverschleppung

Was wir hier beobachten ist Insolvenzverschleppung bzw. Beihilfe zur Insolvenzverschleppung. Den Griechen kann man dabei den kleineren Vorwurf machen, da alle ihre Anträge komplett öffentlich bzw. bekannt sind und ihr Vorgehen durch die europäischen Gremien abgesegnet wird.

Das eigentliche Vergehen ist die Rechtsbeugung durch EU Politik und EZB. Klare Regeln und Auflagen werden konsequent ignoriert und die Beugung mit dem Terminus "alternativlos" legitimiert. Die klassische Gewaltenteilung, ein Grundprinzip unseres demokratischen Systems, ist komplet außer Kraft gesetzt. Legislative und Judikative sind kaum noch zu unterscheiden, eine Exekutive ist überhaupt nicht vorhanden.

Jede Privatperson wäre längst im Gefängnis.

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