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Briefkästen: Post schränkt Sonntagsleerung auf dem Land ein
DPA

Sonntags keine Leerung: Die Post will nur noch aus 2000 Briefkästen in Deutschland täglich die Sendungen abholen - statt bislang 11000. Das Unternehmen argumentiert, der Service würde ohnehin kaum genutzt.

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bernesch.petra 29.01.2016, 07:49
10. Leerung am Sonntag

Habe nie erlebt das auf dem Land die Briefkästen an den Sonntag geleert wurden. Deswegen kann das nicht viele Menschen treffen, wenn die Post diese Dienstleistung nicht mehr erbringt,

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variofox 29.01.2016, 07:50
11. Von dem Service habe ich noch nicht mal gewusst...

... insofern muß ich zustimmen: Eine sinnvolle Maßnahme.

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!!!Fovea!!! 29.01.2016, 07:51
12. Es ist wie mit allem in den letzten 25 Jahren in Deutschland

Es wird alles teurer beim Rückgang des Services.
Angefangen von den Krankenkassen, Post (einfacher Brief 0,70.-€ unglaublich 1,40.-DM!!!) bis hin zur Finanzierung von Geronto-TV per Zwangsbeitrag....

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lvkwge 29.01.2016, 07:53
13. Ist das der Start

der Dienstleistungsoffensive, damit der Amazon Paketservice vom Markt gefegt wird?

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pepe-b 29.01.2016, 07:55
14. Ich kann mich nicht erinnern,

dass die Post jemals sonntags geleert hat...?

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erzengel1987 29.01.2016, 08:03
15. Post

Also in unserer Stadt steht glaub ich gar kein Briefkasten mehr man muss in die Postzentrale gehn. Oder den Briefträger abfangen der ist meist generft aber es geht.

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f-rust 29.01.2016, 08:22
16. ich würde sonntag-leerung überall

abschaffen und samstagzustellung auch. funktioniert in A ohne DaSamstagszustellung auch. Wirklich dringende Sachen gehen heute eh per E-Mail, bei Dokumenrrn etc. per Expressdienste

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pj-hh1 29.01.2016, 08:27
17. Danke

Bedanken dürfen sich alle, die sich über den immer schlechter und immer teurer werdenden Service der Post ärgern bei all denen, die vor einigen Jahren den fingierten Mindestlohn im Zustellgewerbe beklatscht hatten.

Wir erinnern uns:
Mit Freigabe des Briefmonopols kamen verschiedene Anbieter auf den Markt, die auch Briefe ausgetragen haben, Namen kenne ich nicht, aber die Zustellgefährte waren tiefrot, orange, grün und blau.
Diese haben damals eher gering qualifizierten Arbeit gegeben und konnten, da gerade im Geschäftsaufbau, noch nicht die gleichen Löhne zahlen, wie die Post es mit ihren Beamten muss.

Als die Geschäftsanteile massiv geschrumpft sind, wurde dann über Lobbyarbeit und mit Hilfe der Gewerkschaften ein Branchenmindestlohn definiert, der exakt der untersten Lohngruppe bei der Post entsprach.
Und natürlich für die Neulinge auf dem Markt nicht zu bezahlen war.

Ergebnis:
1. Die neuen Anbieter sind so gut wie verschwunden (bis auf ein paar Cityposten), unzählige Menschen hatten keine Arbeit mehr. Und das Post-Monopol war wieder gesichert.
2. Durch Monopol kann die Post die Preise festsetzen, wie sie will, das bisschen pro-forma Geprüfe vorweg ist ohnehin nur, um den Schein des Seriösen zu wahren.
3. Inzwischen lagert die Post ihre Zusteller in Servicegesellschaften aus (siehe letzte Streiks bei der Post), wo sie weniger verdienen als bei der Post selbst.

Also: Vielen Dank Gewerkschaften und vielen Dank an alle die, die meinen, keine Arbeit sei besser, als eine gering bezahlte Arbeit. Und die damals die Erhaltung des Postmonopols beklatscht haben.

Mir ist es egal, ich schicke nur das absolut notwendigste per Brief, und da ist niemals etwas dabei, was eilig ist.
Und wenn es was eiliges gibt, wird es per Fedex oder Ups gesendet. Und normale Pakete mit Hermes (da steht man auch nicht Stunden am Schalter an, weil Omi noch Geld vom Postsparbuch braucht).

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ptb29 29.01.2016, 08:29
18. Sonntagsleerung gab es noch nie

Da Montags auch nichts zugestellt wird, ist das auch logisch, den die die Post stellt Sendungen innerhalb von 24 Stunden zu. So halten sie dieses Versprechen.

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autohinterfrager 29.01.2016, 08:31
19.

"Mit den Einsparungen vermeiden wir Sonntagsarbeit und können das gesparte Geld in den Ausbau unserer Verteilzentren stecken."

Der Ausbau (Automatisierung) der Verteilzentren dient auch nur dazu Personal abzubauen und so langfristig die Aktionäre zu bedienen.
Schon vergessen? Frankfurt /M 27.5.15, Herr Appel:
"Bis 2020 wollen wir 5 Milliarden machen, für die Geier, die den Hals nicht voll kriegen" Ich (Herr Apell) will natürlich auch mehr. Dafür müssen Service und Arbeitnehmer bluten.

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