Forum: Wirtschaft
Bringt der Breitband-Ausbau ein Job-Wunder?

Das Internet bringt Wachstum für Europa: Wirtschaftsminister Brüderle hat die IT-Branche als "Turbo" für die Wirtschaft bezeichnet. 40 Milliarden Euro will er in den Ausbau von Breitbandnetzen stecken. Kann die Initiative ein Job-Wunder bringen?

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Reziprozität 09.12.2009, 00:57
110.

Zitat von Rainer Helmbrecht
...Wenn Dein Vater Kardinal ist, kannst du Papst werden;o)....
Aber nicht bei den Katholen, Rainer, die haben doch da diese berühmt-berüchtigte Schnittstelle.... ;-o

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grashalm 09.12.2009, 05:42
111.

Zitat von sysop
Das Internet bringt Wachstum für Europa: Wirtschaftsminister Brüderle hat die IT-Branche als "Turbo" für die Wirtschaft bezeichnet. 40 Milliarden Euro will er in den Ausbau von Breitbandnetzen stecken. Kann die Initiative ein Job-Wunder bringen?
Die Globalisierungssüchtigen ködern laufend mit noch grossmaschigeren
Durchhängeprojekten den Fortschrittsglauben , der offensichtlich
am Boden liegt.

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mot2 09.12.2009, 06:04
112. Kabel - 1985

Kann sich jemand noch an den Ausbau des TV Kabelnetzes erinnern, BPM Schwarz Schilling und sein Kupferkabel.
Dieses lag anschliessend jahrelang herum, natürlich nicht in Leerrohren, sondern brav im Sand und sonnte sich im Nichtstun. Endloses Gerede, bis die Amerikaner mit ihren Betreibergesellschaften kamen und sogenannten Wettbewerb einführten.

LWL gab es damals schon, hätte man mit in das Kabel integrieren können, Leerrohre existierten auch. Was sagt das dem geneigten Leser?

Wie sehen die heutigen Fehler aus ?

Da die AEG, - Aus Erfahrung Gut -, schon lange erloschen ist, werden neue, bittere nicht ausbleiben. Das ist nun mal Leben.

Wie könnte denn eine Zielsetzung einer LWL Verkabelung aussehen?

Sie sollte eher zu hoch als kümmerliche Phantasie sein und sollte die Übertragungsqualität mit einbeziehen.

Wer könnte dies machen?

Für wen sollte es gemacht werden?

Wer zieht Nutzen?

Nun meine Damen, meine Herren, der Gegner ist immer nur so frech, wie es zugelassen wird.

Konstruktive Widerrede und kein Gestammel.

Denken Sie daran, es warten 4 Mrd. Menschen auf Ihren Job, mit oder ohne Glasfaser.
Piraten, denkt daran, Revolutionen fressen ihre Kinder!

zum Grusse

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MarkH 09.12.2009, 07:33
113. ooo

Zitat von sysop
Das Internet bringt Wachstum für Europa: Wirtschaftsminister Brüderle hat die IT-Branche als "Turbo" für die Wirtschaft bezeichnet. 40 Milliarden Euro will er in den Ausbau von Breitbandnetzen stecken. Kann die Initiative ein Job-Wunder bringen?

Das bringt ganz sicherlich keine Jobwunder
Welchen Sinn sollte das Internet machen, wenn plötzlich Alles TV wird ?
Überwachungskameras überall.. kompletter Polizeistaat.

Das Internet ist aus der Refinanzierung von Immobilien entstanden (Negative Tax)

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Roter Teufel 09.12.2009, 08:04
114.

Zitat von Celestine
Als ich vor gut über 10 Jahren einmal Finnland besuchte, so erfuhr ich damals schon, dass man überall in Finnland Zugang zu einer Kabelverbindung hat, durch die jeder Finne, der einen Fernseher hat, automatisch einen kostenlosen Internet-Zugang hat. Nun, das ist doch Breitband oder irre ich mich so gewaltig? Ist doch schön, dass das Breitband nun endlich auch im fernen Deutschland Einzug findet. Mit dem Handy hat es ja auch etliche Jahre länger gedauert als im Hohen Norden. ;-) Dies aber derart enthusiastisch als “Jobwunder” zu verkaufen, finde ich unseriös.
Wir haben Breitband schon seit mehreren Jahren.
Weiss Gott wen Brüderle da noch beglücken will oder muss.

Ich tippe mal auf den Bayrischen Wald, Schwarzwald und die Halligen.

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dale_gribble 09.12.2009, 09:37
115.

Zitat von uli67
Es steht nirgends etwas von "Staatsgeldern", die Investitionssumme soll von der Telco-Branche erbracht werden. Aber Hauptsache man kann sich mal wieder kräftig empören.
Ach? Und die "Telco-Branche" macht das dann, weil Brüderle es sagt? Warum machen sie es denn nicht ohne "Aufforderung"?
Weltfremd!

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dale_gribble 09.12.2009, 09:48
116.

Zitat von Roter Teufel
Wir haben Breitband schon seit mehreren Jahren. Weiss Gott wen Brüderle da noch beglücken will oder muss. Ich tippe mal auf den Bayrischen Wald, Schwarzwald und die Halligen.
Ich war vor 2 Wochen im Bayerischen Wald (Zwiesel/Arberregion). Da gibt es fast überall UMTS. (Weiss ich, weil ich im Auto Internetradio gehört habe)...

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lupenrein 09.12.2009, 11:10
117.

Was steckt wirklich hinter den 'Visionen' von Brüderle ?
Es handelt sich in diesem Fall nicht um Klientelpolitik.
Das Medium Internet ist noch nicht in der Hand der Politik.
Aber, was nicht ist, kann/soll noch werden.

Über die Öffentlich Rechtlichen Medien (TV, Rundfunk), die ja schon ein mächtiges Instrument unserer Systempolitiker
sind, soll jetzt auch das Internet zu einem von den Parteien kontrollierten Medium werden.
Es wird eine Entwicklung geben, die auf ein kontrolliertes Internet wie in China zusteuert.
Zur Finanzierung dieses Machtinstruments werden natürlich die Bürger heran gezogen , analog dem heutigen Einzugsverfahren durch die GEZ.
In jeder Nachrichten sendung wird inzwischen auf die Internetpräsenz der ÖR hingewiesen.
Nur im Interesse der Bürger, als Erfüllung des Informationsauftrages ? Das glaubt wohl keiner. So bekloppt kann keiner sein.

Frau Mwerkel will nun erstmals eine Regierungserklärug in das Internet stellen. Es ist klar, dass dies nur Sinn macht, wenn möglichst viele Bürger über eine gute Internetverbindung verfügen.

Das heisst im Klartext, Frau Merkel , als in der DDR geschulter Propagandaapparatschik, verspricht 'einen schnellen Internetanschluss' nicht aus Liebe zu den Bürgern, sondern dieses Vorhaben ist Teil einer konsequenten Strategie zur Manipulation, Kontrolle und Festigung ihrer Macht, denn die 'Demokratie' muss siegen !!

Aufwachen Bürger !!!

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Celestine 09.12.2009, 12:53
118.

Zitat von Roter Teufel
Wir haben Breitband schon seit mehreren Jahren. Weiss Gott wen Brüderle da noch beglücken will oder muss. Ich tippe mal auf den Bayrischen Wald, Schwarzwald und die Halligen.
Mit dem Unterschied, dass dadurch der Internetzugang nicht verfügbar ist, und schon gar nicht kostenlos, als Zugabe zur TV, wie in Finnland.
Außerdem ist das Kabelnetzwerk noch nicht überall verfügbar. Wir lebten 15 Jahre mitten in Hamburg, in einem dünn besiedelten Stadtbezirk, wo es in 2005, als wir umgezogen sind, noch keine Kabelverbindung gab. Das möchte ich hinterwäldlerisch nennen.

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re:! 09.12.2009, 13:23
119. Autobahn

Zitat von lupenrein
Was steckt wirklich hinter den 'Visionen' von Brüderle ? Es handelt sich in diesem Fall nicht um Klientelpolitik. Das Medium Internet ist noch nicht in der Hand der Politik. Aber, was nicht ist, kann/soll noch werden. Über die Öffentlich Rechtlichen Medien (TV, Rundfunk), die ja schon ein mächtiges Instrument unserer Systempolitiker sind, soll jetzt auch das Internet zu einem von den Parteien kontrollierten Medium werden. Es wird eine Entwicklung geben, die auf ein kontrolliertes Internet wie in China zusteuert. Zur Finanzierung dieses Machtinstruments werden natürlich die Bürger heran gezogen , analog dem heutigen Einzugsverfahren durch die GEZ. In jeder Nachrichten sendung wird inzwischen auf die Internetpräsenz der ÖR hingewiesen. Nur im Interesse der Bürger, als Erfüllung des Informationsauftrages ? Das glaubt wohl keiner. So bekloppt kann keiner sein. Frau Mwerkel will nun erstmals eine Regierungserklärug in das Internet stellen. Es ist klar, dass dies nur Sinn macht, wenn möglichst viele Bürger über eine gute Internetverbindung verfügen. Das heisst im Klartext, Frau Merkel , als in der DDR geschulter Propagandaapparatschik, verspricht 'einen schnellen Internetanschluss' nicht aus Liebe zu den Bürgern, sondern dieses Vorhaben ist Teil einer konsequenten Strategie zur Manipulation, Kontrolle und Festigung ihrer Macht, denn die 'Demokratie' muss siegen !! Aufwachen Bürger !!!


Auch wenn die Berichte zum IT-Gipfel über das Vorhaben der unfreiwilligen Viren-Kontrolle und Androhung von Strafe bei Verweigerung des "Watching" vom "Big Brother" heute wieder als Ente gehandelt werden, musste ich doch oft an die Schulzeit zurück denken.
Da war im Geschichtsunterricht auch von so einem die Rede, der mal schöne, große Autobahnen gebaut hat.
Auch wenn man hier nicht den direkten Vergleich bemühen darf, offenbaren sich da doch in der Vorgehensweise starke Parallelen und ich habe Angst vor dem, was da über die schönen neuen Datenautobahnen auf uns zu rollt, wenn die unfreiwilligen Anti-Experten auf ihren scheinbar per Los entschiedenen Ministerposten für mein Wohl entscheiden.
Bleibt nur zu hoffen, dass der eine oder andere Mitbürger noch aus der Betäubung von echt deutschem Verblödungs-TV aufwacht, den Manipulationen von gefakten PR-Berichten an Stelle von echten Informationen geschickt ausweicht und schlussendlich nicht der stumpfen, konservierten Armada von obrigkeitshörigen CDU-Rentnern unterliegt.

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