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Britische Chefökonomin zum verschobenen EU-Austritt: Wie der Brexit die Briten jetzt
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Seit Jahren rechnen Ökonomen den Briten vor, warum sie der EU-Austritt teuer kommt, doch Brexit-Fans bleiben stur. Rain Newton-Smith vom Industrieverband CBI beschreibt die Folgen - und was sich ändern muss.

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mirage122 12.04.2019, 08:42
1. Warum?

Jeden Tag wieder ein Brexit-Artikel als SPON-Headlne. Ich hatte gehofft, dass es nun mal endlich ganz ohne gehen würde. Das war leider nur ein frommer Wunsch, der nicht in Erfüllung geht. Was regen sich die Briten nun immer noch auf - haben ihren Willen doch vorerst durchgesetzt. Und nun wird lamentiert, dass alles teurer wird. Das war doch zu erwarten. Ich bin dafür, dass Lizzy endlich mal ein Machtwort spricht, damit das Elend ein Ende hat. Es geht doch nicht an, dass noch mitgewählt wird und damit Einfluss auf ein Parlament genommen wird, das derartig abgelehnt wird.

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karlo1952 12.04.2019, 08:48
2. Das ist doch alles nichts Neues.

Seit über 2 Jahren wird jetzt auf beiden Seiten über die Vor- und Nachteile diskutiert. Und dass sie eintreten ist doch kein Wunder. Alles ist oder war bekannt. Also Ball flach halten und auf den endgültigen Brexshit warten.

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reznikoff2 12.04.2019, 08:49
3. Endlich mal...

...ein gutes und verständliches Interview zu diesem irren Thema. Sicher wäre mehr wirtschaftliche Sicht ein Schlüssel zur Lösung. Denn von der britischen Politik ist ja kaum mehr als weiteres Versagen zu erwarten.

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isi-dor 12.04.2019, 08:52
4.

Es ist klar, dass Trumpland auf der Insel die Rolle der EU übernehmen möchte und den Briten bleibt dann auch gar keine andere Wahl. Nach dem Austritt werden sie den US-Genfraß auf ihren Märkten zulassen müssen. Ob es wirklich gut ist, die angeblichen EU-Fesseln abzuschütteln und dafür US-Fesseln anzunehmen, dürfte fraglich sein. Immerhin strebt die EU für alle Marktteilnehmer positive Entwicklung an, aber Trump ist es völlig egal, ob andere auch profitieren, er will das Maximale für die US-Wirtschaft und da kann nur einer gewinnen. Das wird dann nicht UK sein.
UK gibt Sicherheit auf zugunsten von Unsicherheit und Chaos. Ich würde das nicht machen, egal was die irren Spekulanten wollen, die am Brexit Milliarden verdienen.

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tempus fugit 12.04.2019, 08:54
5. Noch 2-3 Monate....

...Bedenkzeit, dann ein neues Referendum und dann gibt's den Exit aus dem Brexit.

Und die Bullshit-Politiker wie dieser kleine Bruder vom biggest brain ever hinterm Atlantik
kann sich dann mit Bullshit, den er angerichtet hat mit Lügen und Illusionen auf Eine Farm verziehen.

2 Sachen Gutes hat ds. Brexit:

1. Hält die EU - trotz paar anderen Bullshitern besonder bei den neuen im Osten - zusammen.
2. Weiss - hoffentlich jeder - der ausscheiden will, was auf ihn zukommt.
3. Dass drüber nachzudenken wäre, ob der EURO bleibt oder nicht, mit dem ECU zuvor (an dem sich die nationalen Währungen anpassen konnten je nach Leistung oder Nachlassen) konnten durch Ab- und Aufwertungen in Bezuig auf diese 'Währungseinheit' die Mitglieder ihre Wirtschaftsbilanzen angleichen und Druck wegnehmen.
Hier hat man - durchaus nachvollziehbar um 2000 - das Europapferd von hinten aufgezäumt - und zum heutigen Schlamassel geführt!

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iasi 12.04.2019, 09:00
6. Brexit - es könnte so einfach sein

Aber leider spielt auf Seiten der EU eben auch der Gedanke mit hinein, dass man es den Briten nicht zu leicht machen darf, um zu verhindern, dass andere EU-Staaten auch auf Austrittsideen kommen.
Der ausgehandelte Deal findet bei den Briten keine Mehrheit. Dann muss man eben weiter verhandeln, bis man ein für beide Seiten akzeptables Ergebnis erzielt.
Die EU tut gerade so, als könnte sie sich zurücklehnen und unbehelligt dem "Theater" der Briten zusehen. Wenn man sich da nur mal nicht täuscht.
Salat aus der EU? Der kann für die Briten nach einem Brexit eben auch aus anderen Ländern kommen. Aufgrund des EU-Protektionsmus auf dem Agrarsektor (von wegen Freihandel) mussten die Briten bisher EU-Salat kaufen.
Die Banken bleiben in London. Deutsche Autos werden aber eben in GB teurer und somit schlechter absetzbar.

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isi-dor 12.04.2019, 09:08
7.

Zitat von iasi
Aber leider spielt auf Seiten der EU eben auch der Gedanke mit hinein, dass man es den Briten nicht zu leicht machen darf, um zu verhindern, dass andere EU-Staaten auch auf Austrittsideen kommen. Der ausgehandelte Deal findet bei den Briten keine Mehrheit. Dann muss man eben weiter verhandeln, bis man ein für beide Seiten akzeptables Ergebnis erzielt.
Bekanntlich sind inzwischen ca. 10-15 Versionen von Austrittswünschen im britischen Parlament durchgefallen. Das wundert auch niemanden, denn die Mehrheit der Briten will bekanntlich gar nicht austreten.

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tempus fugit 12.04.2019, 09:08
8. Und noch was....

Zitat von tempus fugit
...Bedenkzeit, dann ein neues Referendum und dann gibt's den Exit aus dem Brexit. Und die Bullshit-Politiker wie dieser kleine Bruder vom biggest brain ever hinterm Atlantik kann sich dann mit Bullshit, den er angerichtet hat mit Lügen und Illusionen auf Eine Farm verziehen. 2 Sachen Gutes hat ds. Brexit: 1. Hält die EU - trotz paar anderen Bullshitern besonder bei den neuen im Osten - zusammen. 2. Weiss - hoffentlich jeder - der ausscheiden will, was auf ihn zukommt. 3. Dass drüber nachzudenken wäre, ob der EURO bleibt oder nicht, mit dem ECU zuvor (an dem sich die nationalen Währungen anpassen konnten je nach Leistung oder Nachlassen) konnten durch Ab- und Aufwertungen in Bezuig auf diese 'Währungseinheit' die Mitglieder ihre Wirtschaftsbilanzen angleichen und Druck wegnehmen. Hier hat man - durchaus nachvollziehbar um 2000 - das Europapferd von hinten aufgezäumt - und zum heutigen Schlamassel geführt!
....vordergründig geht es um 'Politikese' - real wie GB wirtschaftlich DANACH aussehen wird...

Offensichtlich kommen die Menschen in GB so langsam - aber eben sehr langsam - drauf, was ihnen paar Bocksbeutel da eingebrockt haben.
6 Monate müssten reichen, wenn die Unternehmen/Unter-nehmer sich deutlicher4 positionieren würden - denn unterm Strich macht die Wirtschaft die Politik - wie in Teuschland auch.

Wenn die Bürger in GB sich dann immer noch zu diesem Cameron, den zwielichtigen Gestalten wie Johnson und Farage
bekennen, tja, dann haben Sie eben GEWÄHLT - auch in GB gilt:

Jedes Volk verdient die Politiker, die es gewählt hat.

We will see!

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mima84_84 12.04.2019, 09:09
9.

Zitat von Markus Dicks
...verdammt noch mal. Wann kapiert Ihr das endlich. Es geht um nationale Identität. Denn die hat einen Wert, einen sehr Hohen sogar. Ich z.B. bin es nämlich leid hier von einer zunehmend grossen Anzahl von Personen umgeben zu sein, die sich - nach meinen Verständnis von Kultur - nicht benehmen können, und die sich auch gar nicht benehmen wollen. Ich gehe z.B. auch gerne durch Strassen, in denen z.B. Frauen darauf Wert legen, "gepflegt" zu erscheinen und nicht "abgerissen", bzw. aus meiner Sicht vollkommen peinlich auftreten. Ich mag Menschen die sich bilden und die aktiv dieses Land aufbauen und weiterentwickeln, WENN Sie es können, und nicht ein Buch mit Suren bevorzugen, wenn Dinge "nicht so klappen" und die Schuld bei Anderen suchen.
Und mich k .. es an, das Leute wie Sie das Wort Identität kapern und so tun, als würden Sie definieren, was das ist!
Ich mag auch Menschen, die sich bilden und sich benehnen. Aber mir geht es massiv auf den Zeiger, das Menschen wie Sie das immer nur von Menschen mit einer anderen Hautfarbe erwarten, dass sie das tun! Wenn dagegen ein Mensch mit heller Hautfarbe und blondrn Haaren ausflippt, ist Ihnen das völlig egal. Das widert mich inzwischen nur noch an! Und leider habe ich das Gefühl, dass ich von einer zunehmenden Anzahl Menschen umgeben bin, die so ticken wie Sie.

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