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Britische Chefökonomin zum verschobenen EU-Austritt: Wie der Brexit die Briten jetzt
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Seit Jahren rechnen Ökonomen den Briten vor, warum sie der EU-Austritt teuer kommt, doch Brexit-Fans bleiben stur. Rain Newton-Smith vom Industrieverband CBI beschreibt die Folgen - und was sich ändern muss.

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g.eliot 13.04.2019, 17:17
170.

Zitat von spon-facebook-10000640033
Newton Rain hat 9 Jahre bei der Bank of England gearbeitet. Theresa May hat 6 Jahre bei der Bank of England gearbeitet. Carolyn Fairbairn hat bei World Bank, Economist-Zeitschrift, McKinsey gearbeitet. CBI ist ein Verein von Ausländischen Firmen in GB und bedeutungslos. Die sind Alle von der Elite und verdienen das Zehnfache des Durchschnitteinkommens in GB. GB importiert Gemüse und Obst von ausserhalb der EU durch EU Importe zB Tomaten aus Marokko über Spanien und dann mit LkW durch Frankreich und die Preise in Nord England oder Irland sind mit Dieselkosten erheblich teuerer als in Deutschland. Wegen Nordsee Ol hat GB angefangen Alles zu importieren statt zuhause zu produzieren und den Knotenpunkt in Dover zu belasten und die Umgebung ist mit Armut geprägt. Weil diese Damen nicht bereit sind EKSt zu bezahlen um Armut im Lande zu beheben und kein Interesse an Menschen die an Tafelausgabe angewiesen sind, kommt diese Situation zustande. Ich habe keine Zeit für diese hochdosierten Mediengestalten die wie Marie-Antoinette Wasser predigen Wein trinken
Aber Sie glauben, dass die Brexiteers daran etwas ändern wollen? Die Hardliner Tories also? So ähnlich wie Trump?
Das Gegenteil ist der Fall.
Tja, bleiben Sie bei Ihrem Glauben...

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g.eliot 13.04.2019, 17:34
171.

Zitat von RedOrc
Dumm nur daran: Dass die britischen Bauern niemanden finden, der für das Geld bereit ist die Knochenarbeit auf den Feldern zu leisten. Die ganzen bösen Osteuropäer, die das gemacht haben, vergrault man ja lieber durch den Brexit und lässt dann die Ernte auf dem Feld vergammeln. Wie das "local production" geschehen soll mögen Sie bitte mal erklären :-)
Und die Polen und Polinnen wurden, dank der Brexit Propaganda, auf eine böse Art auch noch direkt angefeindet und beschimpft.

btw. Wenn das die neue nationale englische "Identität" sein sollte, dann Gute Nacht! Das würde all dem widersprechen, worauf sich die Engländer stolz waren und wofür z.B. ich sie geschätzt habe. Das wäre die Umkehrung der wahren britischen Identität.

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g.eliot 13.04.2019, 17:42
172.

Zitat von joergsi
Wenn man die Diskussionen im Parlament verfolgt kann die Lösung nur ein Hard-Brexit sein. Sämtliche Verträge mit der EU werden als Eingriff in die Souveränität an sich angesehen und deshalb fallen die im Parlament durch! [...] Irgend jemand müßte jetzt mal aufstehen und sagen, das was das Parlament will, was die Regierung will und was die EU will hat keine Schnittmenge!
Irgend jemand? So einer wie Boris Johnson z.B.? Wie soll er das denn machen? Die demokratischen Prozesse umgehen oder einfach versuchen zu ignorieren? So wie sein Freund Donald Trump das gerade in den USA versucht?
Ist das die berühmte neue "Identität" aka verkappter Nationalismus? Die Neigung zu autokratischen Lösungen?
Ja, es scheint so, hüben wie drüben.

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p.srajbr 13.04.2019, 21:34
173.

Zitat von iasi
Aber leider spielt auf Seiten der EU eben auch der Gedanke mit hinein, dass man es den Briten nicht zu leicht machen darf, um zu verhindern, dass andere EU-Staaten auch auf Austrittsideen kommen. Der ausgehandelte Deal findet bei den Briten keine Mehrheit. Dann muss man eben weiter verhandeln, bis man ein für beide Seiten akzeptables Ergebnis erzielt. Die EU tut gerade so, als könnte sie sich zurücklehnen und unbehelligt dem "Theater" der Briten zusehen. Wenn man sich da nur mal nicht täuscht. Salat aus der EU? Der kann für die Briten nach einem Brexit eben auch aus anderen Ländern kommen. Aufgrund des EU-Protektionsmus auf dem Agrarsektor (von wegen Freihandel) mussten die Briten bisher EU-Salat kaufen. Die Banken bleiben in London. Deutsche Autos werden aber eben in GB teurer und somit schlechter absetzbar.
Salat aus anderen Ländern ?
Die Briten freuen sich schon auf den Salat aus den USA- lecker genmanipuliert.. Oder die versalzene Butter aus New Seeland für 11 Pence ? Wie naiv muss man sein, um an solche Märchen zu glauben. Sie, die englischen Bauern, können selber Gemüse erzeugen, aber ohne die Erntehelfer aus Osteuropa würde es auf den Feldern verfaulen !

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st.esser 14.04.2019, 11:44
174. Normannen = Franzosen?

Zitat von lab61
Ja. Wir wissen eigentlich alle, dass die Engländer nichts weiter, als abgewanderte Deutsche sind: Man muss sich nur überlegen, was das Wort "Angelsachsen" eigentlich umschreibt. Nämlich germanische Völker. Nachher kamen noch die Franzosen (Normannen) hinzu. Und die wenigen, ursprünglichen Völker der britischen Inseln, die keltischen Schotten und Waliser, wollen ja auch am Liebsten raus aus dem VK. :D
Off-topic, aber wenn schon denn schon: Die Normannen kamen vielleicht aus Frankreich, ob sie aber Franzosen waren?

Schließlich kommt der Begriff Normandie von Nordmännern, und das waren doch die dort eingefallenen und sesshaft gewordenen Wikinger ...

Das britische Könighaus mag aus abgewanderten Deutschen bestehen - aber da die schon lange die britische Staatsbürgerschaft haben ... ;-)

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tueftler 15.04.2019, 07:50
175.

Zitat von biobauer01
und die Dame nennt ja einen. 90% des Gemüses wird importiert. Diese Wertschöpfung fehlt auf dem Land In UK. Es kommt mit einer polnischen Spedition mit rumänischen Fahrern in einem deutschen Lkw und bezahlt mit Geld das die" City" verdient hat.Dieses Geschäftsmodell (auch ökologisch unsinnig) wollen viele Leute nicht mehr. Local Production ist angesagt
Das ist eine ziemlich naive Vorstellung. Wenn Sie sehen wollen, wie es ist, wenn sich die Bevölkerung Großbritanniens nur lokal ernähren soll, dann informieren Sie sich bitte über die Ernährung während des zweiten Weltkriegs. Da gibt es einige informative Videos zB auf Youtube.

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tueftler 15.04.2019, 07:56
176.

Zitat von Beat Adler
Brexit ist eine der Folgen der "Facebook Demokratie" Gefuehle verbreitet auf/im/bei Facebook schlagen Alles in die Flucht: Die Politik, die Rationalitaet, das Nachdenken, die Unabhaengigkeit, die Eigenstaendigkeit, die Wissenschaft, sogar die Freiheit. Unsere gewaehlten Volksvertreter muessen damit umgehen lernen. Bei Referenden, Wahlen, immer dann, wenn die Bevoelkerunge etwas tut, und seien es Demos auf den Strassen, ist das ausloesende Moment, die Gefuehle, die Dank Facebook transportiert werden. Ein 2. Referendum wird genau aus diesem Grund, Grossbritanien erst Recht noch tiefgreifender spalten. Die 650 Abgeordneten im House of Commons muessen nun da durch. Niemand kann ihnen helfen. Die britischen Stimmbuerger nicht, die Queen nicht, die Rest EU der 27 auch nicht. mfG Beat
Dafür nur Facebook verantwortlich zu machen ist ziemlich kurz gesprungen. Diese "Gefühle" kann man hier auf SPON täglich lesen. Oder s hauen Sie mal auf die Facebook Seite des DLF.

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tueftler 15.04.2019, 07:59
177.

Zitat von kuac
Doch um Geld, 350 Millionen Pfund/Woche! Sie scheinen ein gebildeter Mensch zu sein. Woher kommt denn diese Intoleranz? Verlieren die Bayer ihre Identität, wenn sie zusammen mit den Schleswig-Holsteinern in einer Republik leben?
Es kommt nicht darauf an, ob der Bayer seine Identität verliert. Entscheident ist, dass dieses Gefühl die Mehrheit der stimmabgebenden Briten beim Referendum hatte.

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